Zum Inhalt springen

Idiom

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. April 2024 um 17:11 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Idiom''' (von [https://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache altgriechisch] <span class="Grek" lang="grc-Grek">ἰδίωμα</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn">idíōma</span> „Besonderheit, Eigenart“)<sup id="cite_ref-Gemoll_1-0" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Idiom_(Spracheigent%C3%BCmlichkeit)#cite_note-Gemoll-1 [1]]</sup> ist die eigentümliche Sprache oder Sprechweise einer regional ([https://de.wikipedia.or…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Das Idiom (von altgriechisch ἰδίωμα idíōma „Besonderheit, Eigenart“)[1] ist die eigentümliche Sprache oder Sprechweise einer regional (Regiolekt) oder sozial (Soziolekt) abgegrenzten Gruppe[2] oder die Spracheigentümlichkeit eines einzelnen Sprechers (Idiolekt). Nach Eberhards (1910) bezeichnet Idiom „überhaupt jede Spracheigenheit und Spracheigentümlichkeit, dann die Summe dieser Spracheigentümlichkeiten innerhalb einer Sprache, daher dann auch die Volkssprache, die Mundart in ihrer Eigenheit“. Es ist „[…] lediglich ein technischer Ausdruck der Sprachwissenschaft und legt den Nachdruck auf die besonderen Spracheigenheiten der Volkssprache sowie im allgemeineren Sinne jede eigentümliche selbstständige Sprache“.[3]

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Gemoll, Karl Vretska: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. 9. Auflage. Lizenz Hölder-Pichler-Tempsky, Oldenbourg, München 1991, ISBN 3-486-13401-9.
  2. Duden Stichwort Idiom
  3. Johann August Eberhards (1910): Synonymisches Handwörterbuch der deutschen Sprache