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Obst

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ob-st n. ‘Zuspeise’ (zur Grundnahrung), ursprünglich wohl Hülsenfrüchte, später (in der Klosterküche) Früchte.

  • Die westgerm. Kollektivbezeichnung für eßbare, meist saftige Früchte von Bäumen und Sträuchern
    • ahd. obaʒ (8. Jh.),
    • mhd. ob(e)ʒ,
    • frühnhd. obs, (seit 16. Jh. mit unorganischem -t wie in Saft, Werft, s. d.) obst,
    • mnd. ōvet, āvet, ōves, ōvest,
    • mnl. nl. ooft,
    • aengl. ofet(t), auch ‘Hülsenfrüchte’,
  • ist zusammengesetzt
    • aus der unter ob1 behandelten Präposition (s. d.)
    • und einem zu der unter essen (s. d.) angegebenen Wurzel uig. *ed- ‘essen’ gebildeten Verbalnomen (s. Aas)
    • mit einer Ausgangsbedeutung ‘Zuspeise’ (zur Grundnahrung),
      • ursprünglich wohl Hülsenfrüchte, später (in der Klosterküche) Früchte.