Signum
Erscheinungsbild
sīgnum n. wrtl. 'geschschnitten, geschnitzt; Geschnittenes, Schnitt, Geschnitztes'; (also a.s. geschnittenes, geschnitzstes) ‘Zeichen, Merkmal, abgekürzte Unterschrift (Kürzel)’,
- Übernahme von lat. sīgnum ‘Zeichen, Abzeichen, Kennzeichen, Signal, Bild, Siegel’,
- eigentlich wohl ‘eingeschnitzte Marke, geschnitztes Bild’
- oder auch ‘auf Holzstäben eingekerbtes Zeichen beim Losorakel’,
- zu lat. secāre ‘schneiden’, auch ‘schnitzen’;
- zuerst (14. Jh.) in der lat. Kaufmannssprache der Hanse für ‘Firmenzeichen, Handelsmarke’ gebräuchlich,
- von da im 16. Jh. in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen für ‘(abgekürzte) Unterschrift, Namenszeichen, Monogramm’,
- seit dem 18. Jh. übertragen ‘Kennzeichen, Merkmal, Stempel, Gepräge’.
- Übernahme von lat. sīgnum ‘Zeichen, Abzeichen, Kennzeichen, Signal, Bild, Siegel’,