Zum Inhalt springen

John Stuart Mill

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Mai 2024 um 09:20 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<p>'''John Stuart Mill''' (* [https://de.wikipedia.org/wiki/20._Mai 20. Mai] [https://de.wikipedia.org/wiki/1806 1806] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Pentonville Pentonville], [https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich Vereinigtes Königreich]; † [https://de.wikipedia.org/wiki/8._Mai 8. Mai] [https://de.wikipedia.org/wiki/1873 1873] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Avignon Avignon], [https://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich Frankreic…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

John Stuart Mill (* 20. Mai 1806 in Pentonville, Vereinigtes Königreich; † 8. Mai 1873 in Avignon, Frankreich) war ein britischer Philosoph, Politiker und Ökonom, einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts sowie ein früher Unterstützer malthusianischer Konzeption und in diesem Zusammenhang auch der Frauenemanzipation.[1] Mill wird in der Sekundärliteratur teilweise auch als früher Feminist[2][3][4][5][6] und als Vorläufer Darwins bezeichnet.[7] Mill war Anhänger des Utilitarismus, der von Jeremy Bentham, dem Lehrer und Freund seines Vaters James Mill, als Nutz-Ethik entwickelt wurde. Seine wirtschaftlichen Werke zählen zu den Grundlagen der klassischen Nationalökonomie, und Mill selbst gilt als Vollender des klassischen Systems und zugleich als sozialer Reformer.

John Stuart Mill um 1870

Der von ihm als Gegenentwurf zu Thomas Morus’ Utopia geprägte Begriff Dystopia bezeichnet einen pessimistischen Zukunftsentwurf in Philosophie und Literatur.[8][9][10]