Werk:TDPC/7.1
▷Cardinalis: Satis mihi est, si vestro iudicio non aberro. Pergam ergo hac via ad quae festino. Nominabo autem hanc quam sic videmus aeternitatem deum gloriosum. Et dico nunc nobis constare deum ante actualitatem, quae distinguitur a potentia, et ante possibilitatem, quae distinguitur ab actu, esse ipsum simplex mundi principium. Omnia autem quae post ipsum sunt cum distinctione potentiae et actus, ita ut solus deus id sit quod esse potest, nequaquam autem quaecumque creatura, cum potentia et actus non sint idem nisi in principio.
Kardinal: Es ist mir genug, wenn ihr meint, daß ich nicht irre. Also will ich auf diesem Weg weiter zu dem vordringen, auf das ich hinziele. Die so von uns geschaute Ewigkeit werde ich den glorreichen Gott nennen, und ich sage: es steht für uns fest, daß Gott vor dem Möglichsein, das vor dem Wirklichsein unterschieden wird und vor der Möglichkeit, die von der Wirklichkeit unterschieden wird, der einfache Ursprung der Welt ist. Alles aber das nach ihm ist, steht in der Unterscheidung von Möglichkeit und Wirklichkeit. So ist allein Gott das, was er sein kann, keineswegs aber irgendein Geschöpf, da Möglichkeit und Wirklichkeit allein im Ursprung dasselbe sind. ◀▷