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TDPC/Efg/n. 46

aus AufEinWort, der freien Forschung
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▷n. 46 Die Dreizahl der göttlichen Personen ist nicht im Sinne einer Zahl nach dem Ursprung zu verstehen, sondern ist selbst Prinzip. Schön ist in Z. 11f. die begriffliche Gegenüberstellung von »videre« und »concipere« durchgehalten. Videre ist das, was aus dem aenigma gewonnen wird; concipere bezieht sich immer schon auf den Bereich der Zahl, der alteritas. Das »credit« (15) geht auf das »quia est«, wie videre auf das »quid est«. Aber das »quia est« bleibt nicht bei sich, sondern geht aus sich heraus ins videre, in den aenigmatischen Bereich. Der Glaube schreibt Gott Größe zu, aber er meint damit nicht die Größe nach der Größe, die Quantität (n. 9,9f.). Die Sprache des Glaubens transzendiert die natürliche Bedeutung.