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Werk:TDPC/3.1

aus AufEinWort, der freien Forschung
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▷[1]Bernardus: Quomodo autem a visibili creatura mundi elicitur haec visio?

Bernhard: Aber wie wird vom sichtbaren Weltgeschöpf dieses Sehen hervorgelockt?


◀▷

BERNH: Wie aber wird vom sichtbaren Geschöpf der Welt her dieses Sehen hervorgelockt?

Bernhard: Wie aber gewinnt das sichtbare Geschöpf der Welt diese Schau?

  1. ↑ ▷n. 3 Mit Z. 1 ist das Problem allererst genau gestellt: Die creatura mundi ist durch visibilitas, Sichtbarkeit ausgezeichnet. In Z. 3ff. bringt der Kardinal die erste Entwicklung, die erste Inbeziehungsetzung des Sichtbaren zum Unsichtbaren, indem er aussagt, daß die Unterschiedenheit und deshalb Sichtbarkeit von einer unsichtbaren Unterscheidungskraft herrührt, so daß gilt, daß das Sichtbare im Unsichtbaren gründet, Gottes virtus also von der Schöpfung her als unsichtbare verstanden werden muß. Die erkenntnis-theoretische Erläuterung, daß der sensus seine Unterschei- dungskraft nicht aus sich hat, sondern von einer über ihm liegenden Macht, wird ins Ontologische gewendet (sic, 5). Z. 12f.: Virtus - aeterna nimmt Bezug auf n. 2,8.