naiv
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na-iv Vorlage:lat.-frz.-dt. Adj. ‘natürlich, kindlich, unbefangen, arglos, treuherzig’, auch tadelnd ‘einfältig’,
- Entlehnung (17. Jh.) von gleichbed. frz. naïf (daher zunächst in der Schreibung naif), afrz. naif, mfrz. naïf ‘gebürtig, ursprünglich, natürlich, echt’,
- In der Literaturkritik der 2. Hälfte des 18. Jhs. ist naiv besonders im Sinne von ‘natürlich, ursprünglich, ungezwungen, ungekünstelt’ gebräuchlich
- (bei Schiller im Gegensatz zu sentimentalisch ‘bewußt, reflektierend’, s. sentimental).