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schriftsprachlich

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Schriftsprach-lich

Schrift–Sprache f. lat.-deu. ‘schriftliche Form einer (National)sprache’, im 18. Jh. als Gegenwort zu Mundart gebildet; genormte und allgemein verbindliche (je nach Sprachebene) geschriebene Sprache;

Hoch-, Standardsprache in der (bestimmten sprachlichen Gesetzmäßigkeiten folgenden) schriftlichen Form


Die geschriebene Sprache, auch Schriftsprache genannt, bezeichnet eine Erscheinungsform von Sprache, die in Form von Schriftzeichen vorliegt. Sprache in einem schriftlichen Medium steht im Gegensatz zur gesprochenen Sprache.[1]

Zusätzlich zu diesem rein materiellen Aspekt können zwischen geschriebener und gesprochener Sprache auch weitere Unterschiede auftreten, etwa Kopplung an unterschiedliche Varietäten und Sprachnormen, sowie unterschiedliche Verwendungszwecke. Hierdurch ergibt sich eine weitergehende, eigenständige Bedeutung des Wortes Schriftsprache. Geschriebene Sprache setzt mehr kulturelle Techniken voraus (Literalität), also Schreib- und Lesekompetenz. Daher ist es für geschriebene Sprache auch typischer, dass sie sich in Texten manifestiert. Bis zur Erfindung von Tonträgern konnte Sprache nur in geschriebener Form den Moment der Äußerung überdauern.