Proprietäten
Proprietät-en Mz. —Nwf. z. Proprietät
Proprietät lat.-frz.-deu. Eigentum; Zustand proprietär oder der Proprietär zu sein;
Proprietät, lat.-deutsch, Eigenthum; Proprietär, Eigenthümer; proprie, eigentlich; propria laus sordet, Eigenlob stinkt; propria manu, mit eigener Hand; propria Marte aus eigener Kraft; propria motu, aus eigenem Antriebe.[1]
Proprĭetät (lat.), Eigentum; Proprietätsrecht, soviel wie Eigentumsrecht (s. Eigentum). Nuda proprietas, das bloße (»nackte«) Eigentum ohne Nutzungsrecht (Nießbrauch). – In der österreichisch-ungarischen Armee Gebrauchsgegenstände (Eßbesteck, Putzbürsten, Zivilkleidersack, Trinkbecher, Feindesabzeichen, Nähzeug etc.), deren Anschaffung der Soldat beim erstmaligen Eintreffen zur dauernden aktiven Dienstleistung aus dem nur einmal gewährten Handgeld zu bewirken hat; dieses beträgt bei der Kavallerie 7, bei den andern Truppen 6 Kronen.[2]
- ↑ Quelle: Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1856, Band 4, S. 625. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20003480151; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 625
- ↑ Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908, S. 385. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20007294093; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 385