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Territorialisierung

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. August 2024 um 00:50 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<p>'''Territorialisierung''' (von ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Territorium Territorium]'', [https://de.wikipedia.org/wiki/Latein lat.] ''Herrschaftsgebiet'' oder auch ''Staat'') bezeichnet im [https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich Heiligen Römischen Reich] die Herausbildung und Etablierung sowohl der weltlichen als auch geistlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Landesherr Landesherrschaften] etwa vom 11. bis zum 14. Jahrhundert…“).
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Territorialisierung (von Territorium, lat. Herrschaftsgebiet oder auch Staat) bezeichnet im Heiligen Römischen Reich die Herausbildung und Etablierung sowohl der weltlichen als auch geistlichen Landesherrschaften etwa vom 11. bis zum 14. Jahrhundert und parallel dazu den langfristigen Machtverlust des Königs.

Norbert Elias spricht vom Konflikt zwischen „Zentralgewalt“ und den „zentrifugalen Kräften“ im Zuge der Entwicklung vom feudalen Personenverbandsstaat auf der Grundlage der Stammeszugehörigkeit zum administrativ-verrechtlichten Flächenstaat auf der Basis der territorialen Zugehörigkeit.