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aus AufEinWort, der freien Forschung
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ex | e + x | ex-, ex, Vorsilbe  ‘aus-, heraus-’ (und je nach Wortbildungen auch e-, ef-, ek-,ek,  ex-, es, e-) 

Im Dt. vereinzelt seit dem 13. Jh. und häufig vom 16. Jh. an als Bestandteil von Nomina und Verben lat. (z. B. Exempel, Exekution, Eminenz, Edition, Effekt, exzellent, exquisit, examinieren, exerzieren, evakuieren) oder grie. Ursprungs (z. B. Exegese, Exanthem, Ekstase, Eklipse, Ekzem) vorkommend.

Die Präfixe lat. ex-, vor Konsonant oft ē-, vor f assimiliert zu ef-, bzw. griech. ex- , vor Konsonant ek-  ‘aus-, heraus-’ und die gleichlautenden Präpositionen lat. ex, griech. ex, ek ‘aus, von … an, seit, infolge, gemäß’ führen mit air. a, as, ess-, as- ‘aus, aus-’ und wahrscheinlich (trotz unerklärtem i-Anlaut) auch mit gleichbed. lit. ìš, iš-, lett. iz, iz-, aslaw. iz, iz-, russ. iz, iz- auf eine Grundform uig. *eg̑hs ‘aus’.

Aus Weiterbildungen von lat. ex ‘aus-, heraus-’ gehen extern, extra, extrem hervor; an griech. ex schließt sich das in exogen, exotisch vorliegende grie. éxō Adv. und Präp. ‘außen, hinaus, außerhalb’ an.

Ex | ex | Ex- Vorsilbe ‘ehemalig, gewesen’, seit der 2. Hälfte des 18. Jhs. gebräuchliche, heute noch produktive Vorsilbe, die Personenbezeichnungen vorangestellt wird und zum Ausdruck bringt, daß es sich um den früheren Inhaber der genannten Stellung handelt, z. B. Exminister, Exkönig, Expräsident, Exweltmeister.

Der Typus ist in spätlat. excōnsul, expraefectus ‘ehemaliger Konsul, Präfekt’ (nach präpositionalen Fügungen wie spätlat. ex cōnsule) zuerst bezeugt, dann im Mlat. sehr verbreitet und gelangt über frz. und ital. Nachahmungen (vgl. frz. ex-laquais, ex-ministre, ital. expresidente, auch espresidente) ins Dt.