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DILW/26

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. September 2024 um 20:36 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

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Dieses Korollar zerstört den Status der Ursachen und die Unterscheidung von Wesen innerhalb ihrer eigenen Gattung.

Den Kategorien zufolge beruht Gleichheit auf Quantität und Ähnlichkeit auf Qualität.[1]

  • According to the Categories, equality is based on quantity, and similarity on quality.[1]

Nun scheint es sowohl eine Quantität der Masse bzw. Größe als auch eine Quantität der Kraft zu geben; und Kräfte sind endlich, gemäß dem ersten Buch von „Über die Himmel“.[2]

  • Now there is seen to be both quantity of mass, or magnitude, and quantity of power; and powers are finite, according to Book One of On the Heavens.[2]

Ebenso ist jede der Kategorien durch ihre jeweils eigene allgemeinste Grenze und ihre jeweils eigene spezifischste Grenze begrenzt (wie Porphyrios lehrt).[3]

  • Likewise, each of the categories [is limited] by its own respective most general bound and its own respective most specific bound (as Porphyry teaches).[3]

Wie kann also [der Mensch mit der belehrten Unwissenheit] behaupten, dass eine Sache bis ins Unendliche [fortschreitend] ähnlicher oder gleicher [einer anderen] sei?

  • Therefore, how can [the man of learned ignorance] affirm that one thing is, ad infinitum, [progressively] more similar or more equal [to another]?

Denn selbst [Grade der Ähnlichkeit und Gleichheit] werden nach dem Ersten Buch der Physik in Bezug auf ein Maximum und ein Minimum unterschieden.[4]

  • For even [degrees of similarity and equality] are distinguished in relation to a maximum and a minimum, according to Book One of the Physics.[4]

Dennoch liefert der Vergleich eines beliebigen Dings mit einem anderen Ding eine wichtige Grundlage für das repräsentationale [intentionalis] Gedächtnis, über das an anderer Stelle diskutiert wird.[5]

  • Nevertheless, from a comparison of any given thing with any other thing, an important foundation is provided for representational [intentionalis] memory, about which there is discussion elsewhere.[5]


  1. This corollary destroys the status of causes and the distinction of beings within their own genus.

Einzelnachweise

  1. ↑ a b ▲▼ ▶Aristoteles, Kategorien 6 (6a28-36); 8 (11a17-18). Anm. KF: Quantität agr. posótita; Aristotle, Categories 6 (6a28-36); 8 (11a17-18).

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  2. ↑ a b ▲▼ ▶Aristoteles, De Caelo. Vgl. I, 6 (274a19.2); I, 7 (275b 22-24); I, 12 (283a 7-9.1). Aristotle, De Caelo. Cf. I, 6 (274a19.2); I, 7 (275b 22-24); I, 12 (283a 7-9.1).

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  3. ↑ a b ▲▼ ▶Vgl. Boethius, Commentaria in Porphyrium a se translatum (PL 64:101-102). Cf. Boethius, Commentaria in Porphyrium a se translatum (PL 64:101-102).

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  4. ↑ a b ▲▼ ▶Siehe Aristoteles’ Metaphysik X, 4-5 (z. B. 1055a4.2 und 1056a14.2), nicht Physik I. See Aristotle’s Metaphysics X, 4-5 (e.g., 1055a4.2 & 1056a14.2), not Physics I.

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    <references/>

  5. ↑ a b ▲▼ ▶Für die Liste und den Standort von Wencks unveröffentlichtem Manuskript. siehe Klaus D. Kuhnekath, Die Philosophie des Johannes Wenck von Herrenberg im Vergleich zu den Lehren des Nikolaus von Kues (Köln: Dissertation der Universität zu Köln, 1975). For the list and location of Wenck’s unpublished mss. see Klaus D. Kuhnekath, Die Philosophie des Johannes Wenck von Herrenberg im Vergleich zu den Lehren des Nikolaus von Kues (Cologne: University of Cologne Ph.D. dissertation ,1975).

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    <references/>