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DILW/51

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Die Begründung, mit der er diese These stützt, ist besonders schwach: Sie besagt, dass Gott derjenige ist, für den irgendein-Ding zu sein daß ist, ist jedes-Ding zu sein welches ist.

Denn gemäß dem Autor [des Buches] der Ursachen[1] ist auch die Erste Ursache in jedem gegebenen Ding vorhanden – zusätzlich zu der Anwesenheit dessen, was mit diesem Ding vermischt ist.

Vielleicht haben die zahlreichen unverdauten Durchsichten antiker Bücher den lernend-unkennenden Autor getäuscht.

  1. His supporting reason for this thesis is especially lame: viz., that God is He for whom to be anything which is is to be everything which is.
  2. For according to the author [of the Book] of Causes, the First Cause, too, is present in any given thing—in addition to the presence of what is mingled with this thing.
  3. Perhaps various undigested perusals of ancient books have deceived this learned-ignorant author.

Einzelnachweise

  1. ↑ ▲▼ ▶Liber de causis, Abschnitt 19. 1 [Die pseudo-aristotelische Schrift Ueber das reine Gute bekannt unter dem Namen Liber de causis, hrsg. Otto Bardenhewer (Freiburg: Herder’sche Verlagshandlung, 1882), S. 18 1, Zeilen 7-8. Nachdruck Frankfurt: Minerva GmbH, ohne Datum] Liber de Causis, section 19. 1 [Die pseudo-aristotelische Schrift Ueber das reine Gute bekannt unter dem Namen Liber de causis, ed. Otto Bardenhewer (Freiburg: Herder’sche Verlagshandlung, 1882), p. 18 1, lines 7-8. Reprinted Frankfurt: Minerva GmbH, n.d.]

    Einzelnachweise

    <references/>