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Annahme

aus AufEinWort, der freien Forschung
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annahm-e mhdt.-dt. "Vermutung", (15. Jh.),

Übrstzngswrt: Hypothese, Akzeptanz,

Anm. KF: vermutend, willkürlich oder willentlich gangenommene, eingenommene und aufrechterhaltene Ansicht, Haltung gegenüber oder in Bezug auf ein Dasein, Daseinszustand, dessen Ursache oder Ähnlich, nach der bereits das eigene Meinen und Handeln ausgerichtet wird, oder sich darauf stützt; eine Annahme beruht oft darauf, dass es jemand die Annahmen angenehm, eine Ahnehmlichkeit oder Unannehmlichkeit ist;

Annahme[1] bedeutet in der Logik den Untersatz (vgl. Schluß) eines Schlusses (propositio minor oder assumptio), allgemeiner die Voraussetzung bei einem Beweise. Vgl. Hypothese.

Annahme[2] (acceptio) sc. als wahr, = Fürwahrhalten, Glauben (s. d.), Voraussetzung bei einem Beweise. Vgl. Hypothese.


Annahme steht für:

  1. ↑ Quelle: Kirchner, Friedrich / Michaëlis, Carl: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe. Leipzig 51907, S. 43. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20003577481; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 43
  2. ↑ Quelle: Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Band 1. Berlin 1904, S. 40. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20001779966; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 40