stet
Erscheinungsbild
stät, stad ⇛ stet | ste + t | ‘gleichmäßig fortdauernd, dauerhaft, beständig’, ahd. stāti ‘fest, dauerhaft, beständig’ (um 1000, unstāti, 10. Jh.), mhd. stæt(e), mnd. stēde, mnl. stede,
mit Dentalformans und einer Ausgangsbedeutung ‘fest stehend’, zeitlich ‘andauernd, ohne Ende’ zu der unter stehen behandelten Ww. uig. *stā-, *stə- ‘stehen, stellen’ gebildet.
Eine semantische Eigenentwicklung (ausgehend von ‘beständig’) zeigt die obd.Nebenform stad Egsw. Ustw. ‘ruhig, still, zurückhaltend, gemäßigt’ (literarisch 19. Jh.).
An stet schließen sich an die Erweiterungen stetig, stets an,