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These

aus AufEinWort, der freien Forschung
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thes + -e | an sich in der grundlegendsten wortwörtlich-sinngemäßen Bedeutung eine "Vorstellung"; Dartun, Darlegung, Darstellung, welche als Ausgangspunkt für die weitere Argumentation dient (21 Jh.ndt);

  • ‘Behauptung, zum Beweis aufgestellter (Satz, Lehrsatz, Streitsatz’,
  • heute auch ‘Grundsatz, Standpunkt’,
  • Ende 16. Jh. entlehnt aus
    • lat. thesis,
      • grie. thésis (θέσις)
        • ‘das Aufstellen, Behauptung, Ausspruch, aufgestellter Satz’,
        • in der Redekunst "Anordnung, Platzierung, Einstellung; Schlussfolgerung, Position; Senkung der Stimme".
      • Zu grie. tithénai τιθέναι) s. Thema;
        • von agr. títhēmi τίθημι, “platzieren, setzen; schriftlich niederlegen; betrachten als, betrachten”
    • vorwiegend fachsprachlich in Philosophie und Wissenschaft, anfangs nur, später häufig, in gelehrter Sprache noch im 20. Jh. in grie.-lat. Form. S. Hypothese, Synthese.

Von uig *dʰeh₁- “tun; plazieren, dartun”, *dʰea- “tun, stellen” + -sis, Endung bei Begriffsbildung oder Benennung von Tätigkeiten, Vertfahren, oder Ergebnissen).