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Aporem

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Aporem agr.-lat.-deu. 'Streitfrage' Wrtdtng:: Zustand einer Aporie, wrtl. 'un-' + 'Pore' daher ohne Öffnung, ohne Ausgang, ohne Durchlaß", entspricht sgm. 'in einer Sackgasse stecken oder geraten'

Ein Aporem (von altgriechisch ἄπορος áporos unwegsam, ratlos) ist eine Art ironischer, dialektischer und logischer Schluss der alten griechischen Logik (Aristoteles).

Dieser Schluss ist ein Bestandteil einer Aporie und hat meist die Form eines Problems oder Rätsels. Es wird das Gegenteil von dem begründet, was als wahr angenommen wurde.

Eine Form der dialektischen Argumentation, die zwei gegensätzliche Ideen bestätigt und somit einen Widerspruch zu beweisen scheint.

Aporem (Deutsch)


Singular Plural
Nominativ das Aporem die Aporemata
Genitiv des Aporems der Aporemata
Dativ dem Aporem den Aporemata
Akkusativ das Aporem die Aporemata

Worttrennung:

Apo·rem, Plural: Apo·re·ma·ta

Aussprache:

IPA: [apoˈʁeːm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Aporem (Info)
Reime: -eːm

Bedeutungen:

[1] Philosophie: ein Satz, der eine Aporie enthält; die Unlösbarkeit eines Problems

Herkunft:

abgeleitet von dem altgriechischen Substantiv ἀπόρημα (apórēma) „Streitfrage“[1], zu altgriechisch ἄπορος „ratlos“

Beispiele:

[1] „Und schließlich bleibt eine kritische Reflexion literaturwissenschaftlicher Prinzipien und Aporemata so lange folgenlos, als es nicht gelingt, deren Ergebnissen in der Textarbeit Geltung zu verschaffen.“[2]

Literatur