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Auslaut

aus AufEinWort, der freien Forschung

[ aus + Laut ]

¦∅¦ ¦↵¦ Laut an letzter Stelle, also weder am Anfang noch an letzter Stelle eines Wort oder einer Silbe;

[1]Auslaut

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Der Auslaut ist der letzte Teil einer Silbe. Dabei bilden die silbenauslautenden Konsonanten nach einem Silbengipfel die Silbenkoda (von ital. coda für Schwanz. Auch: Koda, Endrand, Silbenauslaut); die Lautgruppe, die die Silbenkoda bildet, wird gelegentlich einfach Auslaut genannt. Aufeinanderfolge und maximale Anzahl der Konsonanten sind dabei eingeschränkt. Die Beschränkung gilt sowohl einzelsprachlich unter Gesichtspunkten der Phonotaktik als auch universell wegen der Sonoritätshierarchie. Der letzte Konsonant eines Wortes wird gelegentlich ebenfalls als Auslaut bezeichnet.

Die Silbenkoda kann auch leer sein oder (je nach Silbentheorie) fehlen, etwa in den Silben des Wortes Oma.

Bestandteile der Silbe

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Die Koda bildet zusammen mit dem Silbenkopf, dem linken Rand, die Silbenschale. Silbenkern und Silbenkoda ergeben zusammen den Silbenreim.

Beispiele

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  • Im Wort Kamm ist [m] der Auslaut, im Wort Luft ist [ft] der Auslaut.
  • In der Silbe Sil des Worts Silbe ist [l] der Auslaut.
  • In dem Wort Mo-ni-ka sind alle Silben ohne einen Auslaut.

Bedeutungen:

[1] Linguistik: letzter Laut eines Wort oder einer Silbe
[2] Linguistik: Gruppe von Lauten nach dem Silbengipfel

Herkunft:

[1] Ableitung des Substantivs durch Konversion des Verbstamms von auslauten

Synonyme:

[2] Koda, Silbenkoda

Gegenwörter:

[1] Anlaut, Inlaut

Oberbegriffe:

[1] Laut

Unterbegriffe:

[1] Silbenauslaut, Stammauslaut, Wortauslaut

Beispiele:

[1, 2] Der Laut [h] kommt im Deutschen im Auslaut nicht vor.
[1] „In der Standardlautung ist die Stimmhaftigkeitskorrelation gültig für Anlaut und Inlaut, während sie im Auslaut aufgehoben ist.“[1]
[1] „Im Auslaut haben die indogermanischen Laute (besonders die Konsonanten, teilweise auch die Vokale) öfters eine andere Behandlung erfahren als im Inlaut der Wörter .“[2]
[2] Gross stellt unter dem Begriff Auslaut die mögliche Struktur von Konsonantengruppen im Silbenauslaut dar.[3]
[1] „Hieraus resultiert auch, dass diese sogenannten harten Einsätze für Deutsche in morphologischer Hinsicht als starkes Grenzsignal wirken, was für das Dänische nicht zutreffend ist, da sich der (phonemisch relevante) Stoßton immer im In- oder Auslautvon Wörtern befindet.“[4]

Wortbildungen:

[1, 2] Auslautgesetz, Auslautverhärtung