Heraklit Fragment/DK 22 B 91
DK 22 B 91. Plutarch, de E 392 B : Man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen
potamôi gar ouk estin embênai dis tôi autôi kath' Hêrakleiton;
- Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluß hineinzusteigen, so Heraklit.
[...] skidnêsi kai palin sunagei [...]
- [Der Fluß] zerstreut und bringt wieder zusammen [...]
kai proseisi kai apeisi.
- und geht heran und geht fort.
Man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen [nach Heraklit und nicht zweimal eine ihrer Beschaffenheit nach identische vergängliche Substanz berühren, sondern durch das Ungestüm und die Schnelligkeit ihrer Umwandlung] zerstreut und sammelt sie wiederum und naht sich und entfernt sich.
Man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen nach Heraklit und nicht zweimal eine ihrer Beschaffenheit nach identische vergängliche Substanz berühren, sondern durch das Ungestüm und die Schnelligkeit ihrer Umwandlung zerstreut und sammelt sie wiederum und naht sich und entfernt sich.
[41.40] Pult. de E 18 p. 392B ποταμῶι τὰρ οὐκ ἔστιν ἐμβῆναι 7b δὶς τῶι αὐτῶι καθ᾽ ἫἩράκλειτον [vgl. Β 12] οὐδὲ θνητῆς οὐσίας δὶς ἅψασθαι κατὰ ἕξιν (τῆς αὐτῆς)" ἀλλ᾽ ὀξύτητι καὶ τάχει μεταβολῆς σκίδνησι καὶ πάλιν συνάγει (μᾶλλον δὲ οὐδὲ πάλιν οὐδ᾽ ὕστερον, ἀλλ᾽ ἅμα συνίσταται καὶ ἀπολείπει) καὶ πρόσεισι καὶ ἄπεισι.