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Neutraler Monismus

aus AufEinWort, der freien Forschung

neutral-Monismus vgl. Urtitersubstanz, welche aus Elementarteilchen bestehen soll.

Die Verschmelzung des Logischen Atomismus mit den Ideen der Vertreter dess frühen Neutralen Monismus – hier sind als einflußreichste Denker Ernst Mach und vor allem William James zu nennen – führte Russell um 1920 zu einer eigenenn und recht idiosynkratischen Konzeption des Neutralen Monismus, die in erster Linie als eine Weiterentwicklung seines Logischen Atomismus angesehen werden muß.[1]

Was meint man mit Monismus des Russell? (Gemini KI)

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Unter dem Monismus von Bertrand Russell, oft als neutraler Monismus bezeichnet, versteht man die philosophische Ansicht, dass die grundlegenden Bestandteile der Welt weder rein physisch (materielle) noch rein mental (geistig) sind, sondern aus einer neutralen Ursubstanz bestehen. Physische Objekte und mentale Zustände (Geist) sind lediglich unterschiedliche Anordnungen oder Perspektiven dieser einen, neutralen Basis.

  • Kernidee: Das Physische (Materie) und das Mentale (Bewusstsein) sind nicht zwei verschiedene Substanzen (gegen den Dualismus), sondern zwei Seiten derselben Medaille.
  • Neutralität: Die Grundelemente der Realität haben an sich weder physische noch psychische Eigenschaften.
  • Russell’s Ansatz: In The Analysis of Mind (1921) argumentierte Russell, dass sowohl physikalische Ereignisse als auch Wahrnehmungen aus denselben "neutralen Elementen" bestehen.
  • Abgrenzung: Er unterscheidet sich vom Materialismus (alles ist Materie) und Idealismus (alles ist Geist), indem er eine dritte, "neutrale" Kategorie annimmt.

Diese Theorie versucht, das Leib-Seele-Problem zu lösen, indem sie die Welt auf ein einziges, zugrunde liegendes Prinzip reduziert, ohne eines der beiden Phänomene (Geist oder Materie) dem anderen unterzuordnen.

Neutraler Monismus

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Neutraler Monismus ist die philosophische These, dass sowohl Geist als auch Materie auf grundlegende, identische Elemente reduziert werden können, die insofern neutral sind, als sie entweder ihrerseits weder materieller noch mentaler Natur sind, oder in denen beides gleicherweise angelegt ist. Die jeweilige Geistigkeit bzw. Materialität der Welt wird dabei einzig auf die Beziehungen dieser neutralen Elemente untereinander zurückgeführt.

Man kann sagen, dass der Neutrale Monismus erstmals durch den Psychophysischen Parallelismus von Baruch Spinoza, eines niederländischen Philosophen des 17. Jahrhunderts, eingeführt wurde. Eine spätere Variante wurde zeitweise von Bertrand Russell vertreten, von dem auch die Bezeichnung stammt. Der eigentliche klassische neutrale Monist ist jedoch der Physiker und Philosoph Ernst Mach, für den die weder geistigen noch körperlichen sinnlichen Elemente je nach Beziehung, die sie eingehen, entweder physischer oder psychischer Natur sind. Mach hat seine Auffassung durch Weiterentwicklung des Psychophysischen Parallelismus von Gustav Theodor Fechner gewonnen. Auch William James wird als ein klassischer Vertreter eines neutralen Monismus verstanden.

Der amerikanische Philosoph Donald Davidson vertrat eine Position der Körper-Geist-Identität, die er „anomalen Monismus“ nannte. Diese ist mit den hier behandelten Theorien verwandt, wenn auch nicht identisch: „Anomal“ bedeutet für das Geistige in diesem Zusammenhang „nicht allein aus physikalischen Gesetzmäßigkeiten ableitbar“.

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Relations to other theories

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A diagram showing the relationship between neutral monism and three other philosophical theories. Elements within the solid lines are fundamental, whereas elements within the dotted lines are non-fundamental.

Since neutral monism provides a potential solution to theoretical problems in the philosophy of mind, it helps to situate neutral monism against its competitors (that is, alternative solutions offered to the same problems). These competing frameworks can be identified by the relationship they draw between mind and matter, and which of the two they take to be more fundamental.

Note that their 'fundamental' is here being used as a technical term. An entity is fundamental if and only if it is irreducible to any other entities. For example, a birthday cake is not fundamental because it can be reduced to its ingredients; a lego-house is not fundamental because it can be reduced to its constituent lego pieces; and a corporation is not fundamental because it can be reduced to its various buildings, employees, and so forth. In contrast, the fundamental interactions of physics are fundamental because they cannot be reduced to any lower-level physical interactions.

Similarly, what is at stake within the philosophy of mind is whether reality has mental properties (such as conscious experience) as fundamental properties. Physicalists would deny this, and insist that consciousness and all mental properties are derivable from some lower-level physical properties (similar to how the properties of water are derivable from H2O). Idealists, in contrast, believe reality is fundamentally mental, and that physical things are nothing more than mind-dependant perceptions. Dualists play both side of the aisle as they believe that reality consists of both fundamentally mental and fundamentally physical elements, each irreducible to the other. Then there are panpsychists, who believe that everything is both mental and physical (consciousness is what reality looks like 'from the inside' and the physical world is what reality looks like 'from the outside'). Neutral monists break this mold by claiming that the fundamental elements of reality are neither physical nor mental.

  1. ↑ Russells Neutraler Monismus in Logische Form und Interpretation Autor: Holger Leerhoff Art: Kapitel Seiten: 143–180 DOI: https://doi.org/10.30965/9783969750681_007