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denken

aus AufEinWort, der freien Forschung

denk + -en |

Anm. KF: denkend mit dem "inneren Auge" schaut, fühlt und empfindet man mittels Vorstellungsvermögen und Erinnerungsvermögen das Schauen und das Geschaute im hohen Daseinszustand räumlich-bildlich, in tiefen Daseinszustand nicht räumlich-bildlich, eher wortwörtlich und in Abfolgen; verwandt mit Ding; wahrnehmendes, fühlendes, empfindendes sich Vorstellen;

  • ‘geistig arbeiten, überlegen’;
  • eine bestimmte Meinung von etwas haben, etwas von etwas halten;
  • uig. *teng-, *tong- ‘denken, fühlen’ verwandt mit Zunge (*teng-.);
  • uger. *þankijaną "erscheinen, scheinbar, denke";
  • uwger. *þankijan;
  • ahd. thenken (8. Jh.),
  • mhd. mnd. nd. denken, dinken,
  • mnl. nl. denken, asächs. thenkian,
  • afries. thanka,
  • wfries. tinke,
  • aengl. þencan,
  • engl. to think,
  • anord. þekkja (‘wahrnehmen, erkennen’),
  • aswed. þækkia,
  • got. þagkjan.
  • Das ger. jan-Verb (ger. *þankjan) steht als Kausativum im Ablaut (wie Dank, Gedanke) zu einem Verb, das sich in dünken fortsetzt.
    • Es findet eine sichere außergerm. Entsprechung in
      • lat. tongēre ‘kennen, wissen’
      • und kann mit diesem auf eine Wurzelform uig. *teng-, *tong- ‘denken, fühlen’ zurückgeführt werden.
  • dachte und das Part. Prät. gedacht (beide mit Kürzung des Stammvokals) sind durch Ausfall von -n- und Ersatzdehnung entstanden (ahd. thāhta, githāht, mhd. dāhte, gedāht, aus ger. *þanht-).

denkt,denkend,denkst,denke,dachte,dachten,dächte,gedacht,gedenkt,Denken,thinking,Denkens,