g
g
Ara. 03 ג Gimel
Gri. 03 Γ, γ, (Ɣ) Gamma (γάμμα)
Etr. 03 kein G, als C mitgeführt
Lat. Lat. 07 G, g
Rune 07 ᚷ gibō „Gabe“ g
Dt. 07 G, g
Z-Wert 3 gri.
Winkel
Ursprung
- Das Gimel ist ein Konsonant, der sich entweder von der stilisierten Darstellung eines Kamelrückens (gamel = Kamel) oder von einer bumerangartigen Wurfwaffe herleitet. Im Griechischen wurde daraus der Buchstabe Gamma. Lateinische Entsprechungen: C und G.
- Er wurde um 230 v. Chr. von dem römischen Schreibschulbetreiber Spurius Carvilius Ruga als Variante des C eingeführt
- The letter 'G' was introduced in the Old Latin period as a variant of 'C' to distinguish voiced /ɡ/ from voiceless /k/.
- 230 BCE. At this time, 'K' had fallen out of favor, and 'C', which had formerly represented both /ɡ/ and /k/ before open vowels, had come to express /k/ in all environments.
- Ruga's positioning of 'G' shows that alphabetic order related to the letters' values as Greek numerals was a concern even in the 3rd century BC. According to some records, the original seventh letter, 'Z', had been purged from the Latin alphabet somewhat earlier in the 3rd century BC by the Roman censor Appius Claudius, who found it distasteful and foreign.[2] Sampson (1985) suggests that: "Evidently the order of the alphabet was felt to be such a concrete thing that a new letter could be added in the middle only if a 'space' was created by the dropping of an old letter.“
- George Hempl proposed in 1899 that there never was such a "space" in the alphabet and that in fact 'G' was a direct descendant of zeta. Zeta took shapes like ⊏ in some of the Old Italic scripts; the development of the monumental form 'G' from this shape would be exactly parallel to the development of 'C' from gamma. He suggests that the pronunciation /k/ > /ɡ/ was due to contamination from the also similar-looking ‚K‘.[5]
- Eventually, both velar consonants /k/ and /ɡ/ developed palatalized allophones before front vowels; consequently in today's Romance languages, ⟨c⟩ and ⟨g⟩ have different sound values depending on context (known as hard and soft C and hard and soft G). Because of French influence, English language orthography shares this feature.
- Letters that arose from the Greek gamma include Etruscan (Old Italic) 𐌂, Roman C and G, Runic kaunan ᚲ, Gothic geuua 𐌲, the Coptic Ⲅ, and the Cyrillic letters Г and Ґ.[5]
- proto-Indo-European *g, *ǵ.
- Gebo (ᚷ) ist die siebte Rune des älteren Futhark mit dem Lautwert g und fehlt im altnordischen Runenalphabet.[1] Der rekonstruierte urgermanische Name bedeutet „Gabe“. Er erscheint in den Runengedichten als altenglisch gyfu bzw. gotisch gewa.[2]
- Gyfu is the name for the g-rune ᚷ in the Anglo-Saxon rune poem, meaning ‘gift’ or ‚generosity’:
- The corresponding letter of the Gothic alphabet is 𐌲 g, called giba. The same rune also appears in the Elder Futhark, with a suggested Proto-Germanic name *gebô ‘gift’. J. H. Looijenga speculates[2] that the rune is directly derived from Latin Χ, the pronunciation of which may have been similar to Germanic g in the 1st century, e.g., Gothic *reihs compared to Latin rex (as opposed to the Etruscan alphabet, where /𐌗 had a value of [s]).
Verwendung
- siehe Verwendung in Wissenschaften - Verwendung
- Ɣ see Gamma § Phonetic transcription. For other uses, see Gamma (disambiguation).
- „G, der gelinde stumme kehllaut (gutturale media), die mitte einnehmend zwischen dem härteren kehllaut, K (gutt. tenuis), und dem mit hauch gesprochenen, Ch (gutt. aspirata)…“– aus dem Grimmschen Wörterbuch
- Englisch
- /dʒ/ Before e, i, y
- /g/ Usually
- /ʒ/ Before e, i, y in some words
- The digraph ⟨gn⟩ may represent
- /n/ as in gnostic, deign, foreigner, signage
- /nj/ in loanwords like champignon, lasagna
- Non-digraph ⟨gn⟩ also occurs, as in signature, agnostic
- Some words, initial <gn>, and word-finally before a consonant
- Both in Ancient and in Modern Greek, before other velar consonants (κ, χ, ξ k, kh, ks), gamma represents a velar nasal /ŋ/. A double gamma γγ represents the sequence /ŋɡ/ (phonetically varying [ŋɡ~ɡ]) or /ŋɣ/.
Verwendung Wissenschaft
- siehe Verwendung Gamma
- γ das Symbol des Photons.
- Einheit der magnetischen Flussdichte.
- The gyfu rune is sometimes used as a symbol within modern mysticism, particularly amongst those interested in Celtic mythology. It’s described, for example, in the book The Runic Tarot as a representation of the giving-receiving balance in friendships.[3]
[383] G, der siebente Buchstab des Deutschen Alphabetes, welcher mit dem Gaumen ausgesprochen wird, und gemeiniglich härter lautet, als ein j, und gelinder als ch und k.
Ich sage gemeiniglich, weil diese allgemeine Regel noch manche, so wohl richtige als unrichtige Ausnahmen leidet. Am häufigsten findet diese Aussprache, welche mit der Aussprache des Ital. gh und Franz. gu überein kommt, Statt, zu Anfange eines Wortes oder einer Sylbe. Gabe, Glaube, bringen, Grab, Glocke, Glucke, Grube, gehen, hängen, tragen, Gork, ungern. Freylich machen die Mundarten hier allerley Abweichungen, aber das sind Landschaftsfehler und keine Ausnahmen. So pflegen die Niedersachsen, welche natürliche Feinde aller Hauchlaute sind, ingleichen die Schlesier u.a.m. diesen Buchstab zu Anfange eines Wortes gern wie ein gelindes k auszusprechen. Klocke, Kork, Klaube, Knade, keben, kehen, Kott, Kuckuk, Krume, für Glocke, Gork u.s.f. Hingegen sprechen andere Mundarten, z.B. die Märkische, dieses g so schlüpfrig aus wie ein j; jähnen, jäscht, jäschen, jischen, jäten, jern, Jott u.s.f. welche Wörter doch so wohl der echten Hochdeutschen Aussprache, als der Abstammung nach, insgesammt eines G erfordern. Jäh, jählings, Jachzorn lassen sich entschuldigen, weil in dem davon abstammenden Jagen das J sehr alt und allgemein ist, dagegen gehen, welches gleichfalls zu diesem Geschlechte gehöret, seinem g treuer geblieben ist.
Eben diese Aussprache behält es, wenn es am Ende eines Wortes oder einer Sylbe nach einem gedehnten Selbstlauter stehet; der Weg, Krieg, Sieg, Tag, Steg, Flug, Erfolg, Vertrag, Zug, Zweig, Zeug, er trug, trüglich, möglich, kläglich, behäglich; ungeachtet es auch hier nicht an Mundarten fehlet, welche in allen diesen Stellen ein gelindes k hören lassen. Mit mehrerm Rechte lautet dieser Buchstab wie ein gelindes k, wenn er am Ende eines Wortes oder einer Sylbe nach einem geschärften Selbstlauter stehet; weg, besonders wenn ein n in einer und eben derselben Sylbe vorher gehet; Gesang, jung, Jüngling, Gang, lang, länglich, verfänglich, hing, Fang, Dung, Häring, Hang, Hornung, Klang, Rang, Ring, Schwung, Sprung, ursprünglich, Strang, Zwang, Ding. Wenn aber ein solches Wort am Ende wächset, so nimmt das g seinen eigenthümlichen gelinderen Laut wieder an, weil es alsdann nicht mehr zur vorher gehenden Sylbe gehöret; Gesänge, sie sangen, länger, gefangen u.s.f.
Nach dem r wird es von den meisten, und vielleicht auch richtigsten Mundarten gelinde gesprochen; arg, karg, Berg, Werg, Sarg, verbarg, Burg u.s.f. ungeachtet auch hier viele ein gelindes k hören lassen.
Eine Ausnahme von der oben gegebenen Regel macht die Endsylbe ig, wo das g beständig gelinde lautet, wenn gleich das i geschärft ist; Essig, Fittig, Lattig, Pfennig, Rettig, Käfig, steinig, dreytägig, felsig, vierfüßig u.s.f.
Das g wird selten verdoppelt; geschiehet es aber, so spricht man beyde gelinde aus; Egge, Dogge, Toggenburg. Ulphilas schrieb dieses gg nach Art der Griechen für ng; Aggilus für Engel, Aivaggelgo für Evangelium, Tuggo, Zunge, Figgr, Finger. Eben so stehet in dem Fragmente eines Gedichtes auf den Spanischen Krieg bey dem Schilter Spruggen für springen.[383]
Da die eigenthümliche Aussprache dieses Buchstaben der Aussprache des ch so nahe kommt, so ist es kein Wunder, daß beyde so oft in einander übergehen; besonders wenn der gedehnte Vocal vor dem g in der Ableitung in einen geschärften übergehet, da denn das ch nothwendig wird. So schreibt man Gewícht, von wǟgen, Schlácht, von schlāgen, Trácht, von trāgen, gebrácht, von bringen, Jácht, eine Art geschwinder Schiffe, von jāgen, ich móchte, von mogen.
Man hüthe sich, daß man das G, wenn es zu Anfange eines Wortes stehet, nicht alle Mahl für einen Stammlaut halte. In vielen Fällen ist es aus der Vorsylbe ge- entstanden, wie in gönnen von geunnen, Gunst von Ge-anst, gaffen von offen; besonders bey denjenigen Wörtern, welche mit Gl und Gr anfangen, wie in Glied, von Lied, Gleis, von Leis, gleiten, Glas, gleißen, Glaube, glatt, Glasur, Glanz, Gleich, Glimpf, Gras, grauen, graben, Grind, grob, grunzen u.s.f. wo es in manchen Wörtern bloß aus dem Oberdeutschen Hauche h und ch entstanden zu seyn scheinet. S. Ge- und die jetzt angeführten Wörter selbst.