m
¦∑¦ m ¦√¦
¦∅¦ ¦↵¦
Phö. 13 𐤌 mēm, Mem
Ara. 13 מ Mem
Gri. 12 Μ, μ My (μῦ)
Etr.
Lat. 13 M, m
Rune 20. ᛗ mann- „Mensch“ m
Dt. 13 M, m
- Ursprung
- Mem ist ein Konsonant, der sich von der Darstellung einer Wasserlinie herleitet. Im Griechischen wurde daraus der Buchstabe My. Lateinische Entsprechung: M.
- The letter M is derived from the Phoenician Mem, via the Greek Mu (Μ, μ). Semitic Mem is most likely derived from a "Proto-Sinaitic" (Bronze Age) adoption of the "water" ideogram in Egyptian writing. The Egyptian sign had the acrophonic value /n/, from the Egyptian word for "water", nt; the adoption as the Semitic letter for /m/ was presumably also on acrophonic grounds, from the Semitic word for "water", *mā(y)-.[2]
- Der Lautwert des Buchstabens blieb bei allen späteren Übernahmen des Alphabets durch andere Völker gleich.
- Das Mem wurde in das griechische Alphabet als My übernommen. Zu Beginn wurde es ebenso wie Mem mit einem Anstrich geschrieben, bis zum klassisch-griechischen Alphabet wurde allerdings auch die linke Seite nach unten gezogen. Möglicherweise ist dafür der Wechsel der Schreibrichtung auf von links nach rechts verantwortlich, allerdings kommt auch ein Wechsel der Schreibwerkzeuge als Ursache in Frage.
- In das etruskische Alphabet wurde noch die frühgriechische Variante des Buchstabens übernommen, die Mem ähnelt. Die Lateiner übernahmen erst die etruskische Variante.
- „In den urverwandten Sprachen entspricht ihm im allgemeinen ebenfalls m (maus, ahd. mûs, kslav. myši, lat. mus, griech. mìV, sskr. mûshî; same, ahd. sâmo, kslav. sěme, litt. sėmů, lat. semen; um, mhd. umbe, ahd. umpi, lat. ambi-, griech. ¡mj×).“ – Grimmsches Wörterbuch
- Mannaz (ᛗ) ist die zwanzigste Rune des älteren Futhark und die fünfzehnte Rune des altnordischen Runenalphabets[1] mit dem Lautwert m. Der rekonstruierte urgermanische Name bedeutet „Mann“ oder „Mensch“. Er erscheint in den Runengedichten als altnordisch maðr, altenglisch man bzw. gotisch manna.[2]
- Younger Futhark ᛘ is maðr ("man"). It took up the shape of the algiz rune ᛉ, replacing Elder Futhark ᛗ.
- As its sound value and form in the Elder Futhark indicate, it is derived from the letter M (𐌌) in the Old Italic alphabets, ultimately from the Greek letter Mu (Μ).
- Verwendung
- siehe my
- Umgangssprachlich wird My als Synonym für „ein kleines bisschen“ verwendet, z. B. „nur ein My größer“, „das war nur ein My daneben“.
- For the "man" rune of the Armanen Futharkh as "life rune" in Germanic mysticism, see Lebensrune.
[1] M, der dreyzehente Buchstab des Deutschen Alphabetes, welcher der dritte unter den Lippenbuchstaben ist, und entstehet, wenn bey einer gelinden Ausstoßung des Hauches die Lippen geschlossen werden. Wegen dieses leichten und sehr einfachen Lautes ist er auch einer von den so genannten flüssigen, welche bey den Lateinern auch Halb-Vocale genannt wurden. Als ein solcher nimmt er auch, wenn er einen gedehnten Vocal vor sich hat, oft ein h an, lahm, zahm, nehmen, wie schon bey dem Buchstaben H mit mehrerm bemerket worden.
Viele Wortforscher schließen das m von der Reihe der Stammbuchstaben aus. Unter gehörigen Einschränkungen haben sie nicht Unrecht; denn der eigenthümliche Laut, welchen das m ausdruckt, ist in der Natur nicht allemahl so bestimmt vorhanden, daß ihn nicht auch die andern Lippenbuchstaben fast eben so genau sollten ausdrucken können. Daher kommen denn auch so wohl in der Deutschen als in andern Sprachen so häufige Verwechselungen der Lippenbuchstaben. Schlaff, lahm, Schlamm, Schleim, ingleichen greifen, krapfen, Krampe, krumm, sind genau mit einander verwandt, so wie Griebe und Krume. Der Wachholder heißt im Nieders. Machandel. Für das alte Mangon ist jetzt Wange üblich, und Dampf, Duft, vielleicht auch taub und dumm, stampfen und stapfen, schlappen und schlampen stammen aus Einer Quelle her, hundert anderer zu geschweigen. Um deßwillen wird es auch andern Lippenbuchstaben gern müßig vorgesetzet. Unser Hufe lautet im Schwedischen Hump, und für Hobarius findet man im mittlern Lat. auch Hombarius; so wie manche Mundarten dem m gerne ein b oder p nachschleichen lassen, oder vielmehr das letzte von mm in b oder p verwandeln, wie Lamb für Lamm, krump für krumm, krümpen für krümmen. Man darf sich daher bey der Aufsuchung des Stammes nicht so ängstlich an diesen Buchstaben binden, daß man ihm nicht, wo es nöthig ist, einen jeden andern Lippenbuchstaben sollte unterschieben können.[1] So würde man z.B. fehl gehen, wenn man bey Aufsuchung des Stammes des Wortes hemmen ängstlich an dem m kleben bleiben und es zu Himmel, Humpe oder andern ähnlichen Wörtern rechnen wollte; indem die wahre Abstammung in dem Worte heften oder haben zu suchen ist, so wie Humpe und Kumpf auf Kopf, Kufe u.s.f. zurück geführet werden müssen.
Ich habe gesagt, daß der eigenthümliche Laut, welchen das m ausdruckt, in der Natur nicht allemahl so bestimmt vorhanden ist, daß ihn nicht auch die übrigen Lippenbuchstaben sollten ausdrucken können. Zu den Fällen, wo er es ist, gehören z.B. die Laute, welche durch die Wörter hemmen, summen, brummen, mummeln, ausgedruckt werden, welche kein anderer Lippenlaut so bestimmt bezeichnet, daher in denselben das m allerdings ein Stammbuchstab ist.