Zum Inhalt springen

Wortfolge

aus AufEinWort, der freien Forschung

Wortfolge

[✐ | ✎]

Wortfolge (Deutsch)

[✐ | ✎]

Singular Plural
Nominativ die Wortfolge die Wortfolgen
Genitiv der Wortfolge der Wortfolgen
Dativ der Wortfolge den Wortfolgen
Akkusativ die Wortfolge die Wortfolgen

Worttrennung:

Wort·fol·ge, Plural: Wort·fol·gen

Aussprache:

IPA: [ˈvɔʁtˌfɔlɡə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Wortfolge (Info)

Bedeutungen:

[1] Reihenfolge, in der Wörter aneinandergereiht sind

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Wort und Folge

Synonyme:

[1] Wortkette

Sinnverwandte Wörter:

[1] Wortlaut, Wortstellung, Wortverbindung

Oberbegriffe:

[1] Folge

Beispiele:

[1] „In der gleichen Zeit und Wortfolge, in der Barbicane sprach, glitt seine Rede mit einer Geschwindigkeit von 248474 englischen Meilen/sec auf den Telegrafendrähten durch die Vereinigten Staaten…“[1]

WORTFOLGE, f., gelegentlich wörterfolge. 1) 'stellung, ordnung, reihenfolge der worte in der rede': unsre sprache ist einerwortfolge fähig, welche die erwartung sehr reizen (kann) [ Klopstock] gelehrtenrepublik (1774) 322; grundzüge der deutschen undfranzösischen wortfolge [ Göthe] III 6, 77 W.;

hier fehlts an richtigkeit der wörterfolge
[ Ayrenhoff] w. (1814) 5, 85;

kann man ... ziemlich sicher schlieszen, dasz H. die wortfolge geändert hat A. Hübner überlief. d.   /Bd. 30, Sp. 1567/ ackermanns aus Böhmenin: Berl. sitzungsber. (1937) 25. 2) 'ein teil oder das ganze einer aussage oder eines textes': der verfasser fühlte ... das unstatthafte seinerconjectur: denn es musz nach der ... wortfolge etwas vom körper, seinen reizen ... vorkommen allg. dt. bibl., anh. zu bd. 37-52 (1771) 91; daszkein tagebuch, keine örtlich angezeichnete wort- und thatenfolge den evangelien zum grunde liege [ Herder] 19, 142 S.; die wortfolge, die siesich innerlich hundertmal automatisch und wie schlaftrunken vorsang: ho tempo, ho tempo abbastanza (ich habe zeit genug) [ Werfel] geschw.v. Neapel (1931) 349. zur kennzeichnung des redens als eines zeitlichen ablaufs: hier (in der beschreibenden darstellung von werken derbildenden kunst) musz wohl überlegt werden, wie dasjenige, was nebeneinander vor unsern augen steht, in einer wortfolge wieder lebendigwerden könne [ Göthe] IV 28, 62 W. —

„WORTFOLGE, f.“, Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, <https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=W27082>, abgerufen am 01.02.2024.

 Veränderung der gewöhnlichen  Wortfolge, z.B. Zweifels ohne für ohne Zweifel; die Mutter mein etc.