DILW/14
Erscheinungsbild
Erste These: Alle Dinge fallen mit Gott zusammen.[1]
Das ist offensichtlich, weil Er das absolute Maximum ist, das nicht vergleichsweise größer oder kleiner sein kann.[2]
Deshalb steht Ihm nichts entgegen.[3]
Folglich ist Gott – aufgrund der Abwesenheit einer Teilung – die Gesamtheit der Dinge, wie Hermes Trismegistus sagt.[4]
Daher kann Ihm auch kein Name angemessen sein, da es keine eindeutige Verleihung gibt; denn die Verleihung eines Namens basiert auf der bestimmten Qualität dessen, dem der Name verliehen wird.[5]
- This is evident because He is the Absolute Maximum, which cannot be comparatively greater and lesser.[2]
- First thesis: All things coincide with God.[1]
- Therefore, nothing is opposed to Him.[3]
- Consequently, God—on account of an absence of division—is the totality of things, as Hermes Trismegistus says.[4]
- Hence, too, no name can properly befit Him, because of the absence of a distinct bestowal; for the bestowal of a name is based upon the determinate quality of that upon which the name is bestowed.[5]