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DILW/42

aus AufEinWort, der freien Forschung

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Was tut dieser Autor Unkenntnisleher sonst, außer die Menschen von der Anbetung Gottes und von aufrichtiger und angemessener Hingabe abzubringen, indem er sagt, er sei berufen worden und durch ein noch größeres Brennen sogar im Glauben entflammt worden.

Indem er die oben beschriebene Art des Theologisieren darlegen möchte, entfremdet er die Menschen in hohem Maße von der wahren Art zu Theologisieren.

Würde man nun der von Gott überlieferte Modus der Theologsierung der Heiligen Schrift außer Acht lassen, wäre dann nicht das Selbstzeugnis des Erlösers in Johannes 5 ungültig: „Durchsucht die Schriften. In ihnen meint ihr, ihr habt ewiges Leben, und sie sind es, die von mir zeugen.“[1]

Werden wir in 1. Petrus 2 nicht ermahnt, nach der Milch der Heiligen Schrift zu streben, um unser Heil zu stärken?[2]

Tatsächlich ist diese Milch für die Erlösung der in Christus Geborenen so wichtig, dass ihre Vernachlässigung zum Unglauben führt.

Wie der Erlöser in Matthäus 22 sagt: „Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift noch die Kraft Gottes kennt.“[3]

Denn wenn man die Heilige Schrift missachtet und die mächtige Schwachheit Christi nicht beachtet, dann beschäftigt man sich in Bezug auf offensichtliche Dinge mit Bildern, in denen ein Irrtum steckt, [wie wir aus] Galater 5 ersehen, wo der Apostel Häresien (sectae) – die auf Griechisch haíresis heißen – als einige der zu verabscheuenden Werke des Fleisches erwähnt.[4]

Denn durch das Gegenteil, d. h. durch die aufmerksame Lesung der Heiligen Schrift, (1) entsteht eine Weisheit, die von diesen die törichten Bilder [dieser Menschen] vertreibt, und (2) wird die ganze Kirche gestärkt durch die Schwachheit Christi, die Gottes Stärke ist und stärker ist als alle Menschen[5], und (3) entsteht ein neues Leben in Christus, von dem ([gemäß] Johannes 1) Mose im Gesetz und in den Propheten geschrieben hat.[6]

  1. What else does this author of learned ignorance do, then, except lead men away from worship of God and from sincere and fitting devotion by saying[7] that he has been called and has been inflamed, even in faith, through a greater burning.
  2. Wanting to present such an aforementioned mode of theologizing, he exceedingly alienates men from the true mode of theologizing.
  3. Now, if Holy Scripture’s mode of theologizing—a mode handed down from God—were set aside, would not the testimony given by the Savior about Himself in John 5 be nullified?: “Search the Scriptures. In them you think you have eternal life; and they are what give testimony of me.”
  4. Are we not exhorted in I Peter 2 to desire the milk of Scripture for the increase of our salvation?
  5. Indeed, to those begotten in Christ this milk is so essential for salvation that the neglect of it leads to faithlessness.
  6. As the Savior says in Matthew 22: “You err, not knowing either the Scriptures or the power of God.”
  7. For if Holy Scripture is disregarded and if the powerful weakness of Christ is not regarded, then with respect to evident matters a man busies himself with images in which there is error, [as we see from] Galatians 5, where the apostle mentions heresies (sectae)—which in Greek are called haereses—as being among the works of the flesh which are to be detested.
  8. For through the opposite [activity]—i.e., by our attending to the reading of Holy Scripture—(1) there is begotten a wisdom which dispels foolish images from these [men], and (2) the whole church is strengthened by Christ’s weakness, which is God’s strength and is stronger than all men, and (3) there arises a new life in Christ, of whom ([according to] John 1) Moses wrote in the law and the prophets.

Einzelnachweise

  1. ↑
  2. ↑
  3. ↑
  4. ↑
  5. ↑
  6. ↑
  7. ↑