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Werk:Werk:Phaidon (Platon)/312

aus AufEinWort, der freien Forschung
(Weitergeleitet von Phaidon (Platon)/312)

—Übrstzng

◀▷Und du bemerkst doch, sprach er, dass, wenn der Mensch stirbt, auch seinem Sichtbaren, dem Leibe, der noch im Sichtbaren daliegt, den wir Leichnam nennen, und dem es zukommt, aufgelöst zu werden und zu zerfallen und verweht zu werden, nicht sofort etwas hiervon widerfährt, sondern dass er noch eine ganz geraume Zeit so bleibt, und wenn einer bei günstiger Leibesbeschaffenheit stirbt und zu eben solcher Zeit, dann gar lange. Und wenn der Leib zusammengefallen ist und getrocknet, wie sie in Ägypten ausgetrocknet werden, so hält er sich fast undenkliche Zeit. [D] Ja, einige Teile des Leibes, wie Knochen, Gelenke und alle dergleichen, sind, wenn er auch schon verfault ist, sozusagen doch fast unsterblich. Oder nicht?▷