Das Maß aller Dinge neu bestimmen
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Verhalten und Verhaltensantworten
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
1. Mai 2021 n. Chr. erst.
Ausgabe 02
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Leserschaft: Niemand
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Da man Vernunft nur höchst selten herbeireden kann, kann man sie auch wohl nur höchst selten herbeischreiben.
Vernunft und Unvernunft regen in Menschen umso mehr deren Unvernunft an, je tiefer sie in ihrer Tugendhaltung sind, welche sich aus Gemüt, Vernunft, Verstand und Gesinnung als ihre jeweiligen Erscheinungen über deren Verfertiger erwirkt.
Man kann nur dann in Worten und Schriften der Vernunft die Vernunft eines Anderen unmittelbar und gewaltfrei steigern, wenn man selbst eine hohe Tugendhaltung eingenommen hat und diese auch beim anderen über die verwendeten Worte anregbar ist, da er sich bereits hoch genug in seiner eigenen Tugendhaltung befindet und sie daher angeregt und gesteigert werden kann und die Wortbedeutungen mit hoher Übereinstimmung erfaßt, sie übereinstimmenden Vorstellungen erwirken und Erkenntnisse bewirkt werden.
Die Tugendhaltung, die jemand für sich für richtig oder angemessen hält, bestimmt jeder jederzeit für sich selbst, versucht meist begrenzend lediglich eine ihm nützliche Tugendhaltung für sich und oder andere zu bewirken und daß sich die Masse der Menschen für eine niedrigere Tugendhaltung entscheiden, als jene ihnen immer auch bewußte mögliche Höhere, ist ein Hinderniß, welches nicht unmittelbar und damit nicht gewaltfrei auflösbar erscheint.
Seit dem ich dies erkannt habe schreibe ich nicht mehr mit dem vordringlichen Ziel andere unmittelbar zur Vernunft zu bringen, teile kaum noch etwas mit, da es in der gegenwärtigen Situation sinnlos geworden ist, da ich nur deren Unvernunft weiter anrege und sie diese gegen mich wenden, mich ausgrenzen, es in meiner Nähe zu sein nicht ertragen, da sie ihre versteckten Spiele und Spielchen nicht mehr spielen könnten, wenn sie in unmittelbarer Beziehung zu mir stehen, wie auch ihr gegenwärtig sehr tiefes Gemüt sie in die Selbstschädigung bis Selbstvernichtung treibt.
Vernunft läßt sich beim gegenwärtigen Daseinzustand der meisten Menschen nur mittels sanfter bis grober und manchmal auch nur durch brutalste Gewalt erzwingen und Gewalt ist bereits Unvernunft und damit an sich ein Zirkelschluß, da Gewalt die Gegengewalt erwirkt und stärkt.
Die Unvernunft in Gesellschaften und jeder Beziehungen ist meist mit Gewalt, Stellung, Macht, Geld und so weiter verknüpft und so regiert weltweit die Unvernunft der oder des einen über die Unvernunft des oder der anderen und sie bekämpfen daher die Vernunft während sie meinen die Unvernunft in sich selbst, des anderen und oder der anderen zu bekämpfen.
Die Unvernunft des anderen ist nach meinem Eindruck und meinen Forschungsergebnissen wohl immer die gewandelte Ausgestalt der eigenen vorangegangenen oder bestehenden Unvernunft und oder das eigene Unvermögen sich selbst und oder den anderen in der Vernunft zu steigern, da Unvernunft immer auch ein Versagen im Vernehmen dessen ist, daß möglich, wirklich, tatsächlich oder dinglich so ist wie es ist.
Es gibt Mittel um die eigene Vernunft und die anderer mittelbar zu steigern und derzeit bedingen sie, daß man gegenüber sich selbst und anderen eine übergeordnete Position einnimmt, über die man zur Macht in Bezug auf sich selbst und den anderen jeweils als Persönlichkeit gelangt, da die gelebte Persönlichkeit nicht das selbst, sondern nur die selbst miterschaffene und von einem gespielte Rolle im Dasein ist.
Wenn man danach strebt und versucht, die eigene Vernunft oder die eines anderen zu steigern und darin versagt, so ist doch ganz klar, daß der erwirkten, bewirkten und gewordenen jeweiligen Persönlichkeit mehr Macht über das jeweilige Selbst vom Selbst zugestanden wird, welches das „eigentliche Ich“ ist und das „Ich“ mit der Persönlichkeit gleichgesetzt wird, jemand jeweils nicht sich Selbst sein kann und auch nicht ist.
Hohe Tugendhaltung, zugleich damit auch ein hohes Gemüt, hohe Vernunft, hohes Verstehen und hohe Gesinnung und „sich Selbst zu sein“ gehen einher, erwirken und stabilisieren sich gegenseitig über ihre Verfertiger und daher ist eine Persönlichkeit zu sein ihnen entgegengesetzt.
Eine Persönlichkeit kann eine andere Persönlichkeit nicht gewaltfrei unmittelbar zur Vernunft anregen oder bringen, da man nur über das Anregen des Selbst und in Kommunikation von Selbst zu Selbst stehend die gespielte Rolle einer Persönlichkeit „außer Gefecht“ setzt, der Kampf um höhere Rangfolge der Persönlichkeiten pausiert.
Der Kampf um Vernunft entspricht einem Kampf um Ausrichtung einer vermeintlichen oder tatsächlichen Fehlausrichtung zur jeweils eigenen Ausrichtung, die oft selbst eine Fehlausrichtung ist und gelingt einem auf dem Schlachtfeld der Worte nur durch Überredung, niemals durch wirkliche wahre Überzeugung und damit nur durch Täuschung oder Überwältigung des anderen und so haben wir jeweils den Kampf individueller gradueller Fehlausrichtungen.
Für Überzeugung benötigt man Zeug als Mittler der höheren Wahrheit und Wahrheitsgüte, da man über Zeug nur überzeugt wenn man Dinglichkeit, Tatsächlichkeit, Wirklichkeit und Möglichkeit verdeutlicht und dies nur dann bewirkt, wenn jemand zum Schauen, zum Sehen gelangt und selbstbestimmt einsehend zur Einsicht aus sich selbst heraus gelangt und alles andere ist ein fremdbestimmtes Erwirken.
Bewirken entspricht einer sanftmütigen auf Selbstbestimmung ausgerichteten erlangten Einsicht beruht, während Erwirken einer gewalttätigen auf Fremdbestimmung ausgerichteten erzwungenen Ansicht beruht.
Jemand, der an seiner Persönlichkeit bedingt festhält, diese zu schützen, zu erhalten und zu stärken sucht, kann sich selbst nicht in seiner Vernunft steigern, zur Vernunft durch andere gebracht werden und wird die Unvernunft in seinem Umfeld erhalten und steigern.
Der Mensch verwechselt meist die als Persönlichkeit gespielte Rolle im Leben mit seinem „Ich“, Ego, mit sich als Selbst, Seele, Wesen und so weiter oder setzt diese alle mehr oder weniger bis absolut gleich, daß sie nicht sind, da diese Wortbegriffe allesamt nur Betrachtungen sind, die jeweils auf gelehrte Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung beruhen.
Schon das Verkennen deren wahrer Wortbedeutungen und Ursprünge führt zu gesteigerter Unvernunft, die solange unauflösbar verbleibt, bis jemand seine jeweiligen diesbezüglich bestehenden Mißverständnisse aufgelöst hat, die durch Gelehrte aufgrund ihrer jeweiligen Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung die ursprünglichen Wortbedeutungen verfälscht, wie auch manche bis in ihr Gegenteil verkehrt haben.
Der Mensch vernimmt mit den Worten deren übermittelte, überlieferte, meist durch Gelehrte erwirkte Wortbedeutungen, die sich auch noch je der damit in Beziehung stehenden Lehren vielfältig ausfallen und über sein Vernehmen erwirkt sich dessen gebildetes damit auf Intellekt, einer Art Erlesenheit oder Belesenheit ohne wirklichen Anspruch an Wahrheitsgüte ausgerichtetes Vernunftsvermögen, jedoch wird auf diese Weise lediglich das Ausmaß der Unvernunft der jeweiligen Gelehrten und deren Lehren vererbt und im Dasein in einer sich vielfältig widersprechenden Weise gehalten, die ebenso vielfältige Konflikte im menschlichen Verhalten und Dasein erwirken.
Ein Wortbegriff kann nur eine wahre grundlegende Wortbedeutung tragen, die durch das Wort selbst zum Ausdruck gebracht wird und nun gehe hin und versuche einen Wortbegriff zu finden, der diese Bedingung erfüllt.
Du wirst keinen finden und entdecken, über den sich Gelehrte einig wurden und bedeutet, was er bedeutet, wie sich auch die Gelehrten seit der jeweiligen Wortschöpfung eines Wortbegriff darüber streiten, was dieser wirklich bedeutet.
Die wahre und einzig gültige Wortbedeutung eines Wortbegriff ist der jeweilige Wortbegriff selbst und damit das Wort und alle weiteren zur Beschreibung, Erklärung, Erläuterung zur Verdeutlichung der Wortbedeutung verwendeten Worte sind bereits dessen Verfälschungen und Abschwächungen, das das Wort das jeweilige Wort ist.
Die unmittelbare Wortbedeutung eines Wortbegriff ist nur annähernd mittelbar erfaßbar, ergreifbar und damit nur geistig-mental begreifbar, da bereits das Wort eine Minderung, damit Verfälschung und Abschwächung des es bezeichnenden Dasein, der jeweiligen Erscheinung oder des Daseinzustand ist, das Wort ansonsten das Dasein, die Erscheinung der Daseinzustand wäre, daß es nicht ist, nicht erwirkt und nicht entspricht.
Gelehrte einer Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik und so weiter sind grundlegend jeweils bedingt Gläubige ihrer eigenen Glaubenssätze und der aus ihnen heraus erwirkten grundlegenden Glaubensausrichtung in ihrem Streben Dasein, Denken, Handeln und Verhalten entsprechend vorhersehbar, vorherbestimmt und daher vorbeurteilend und vorverurteilend sind.
Dies ist an sich bei jedem Menschen so, da jeder Mensch meist für ihm unbewußt sich selbst der Gläubige seiner selbst erwrirkten Selbstreligion ist.
Gelehrte erschaffen zu ihren jeweiligen Lehren ihre jeweils eigenen Wortbegriffe, soweit neue erforderlich sind, wandeln jedoch meist bestehende Wortbegriffe in dessen Wortbedeutung so um, daß sie ihren Lehren und Vorstellungen dienlich sind.
Ebenso taten und tun sie es mit allem anderen wie zum Beispiel der Neubestimmung der traditionellen Feiertage der Völker, so daß die früheren heidnischen Feiertage, Orte und Gebräuche sich heutzutage in der gewandelten Ausgestalt der jeweils machthabenden und herrschenden religiöse-politischen Ausrichtung zeigen und deren Ursprünge und Urgründe weitestgehend verfälscht sind.
Gelehrte wissen, daß sie durch Veränderung der Wortbedeutungen unmittelbar das Denken derjenigen, die diese erlernen oder vernehmen, entsprechend ihrer Absichten und Vorstellungen verändern, infolge deren Handeln und Verhalten.
So nutzt die religiöse, wissenschaftliche und politische Propaganda gezielt die Wandlung von Wortbegriffen in dessen Wortbedeutungen, um ein vorbestimmtes Verhalten der Massen zu erwirken und aufgrund fortbestehender beständiger Unterdrückung selbst zu denken und Wortbegriffe nach deren wahren und ursprünglichsten Wortbedeutungen zu verwenden, gelingt ihnen dies auch sehr schnell und nachhaltig.
Die allgegenwärtige Täuschung der Menschen über veränderte und damit auch verfälschte Wortbedeutungen ist unermeßlich umfangreich gegeben und solange jemand selbst nicht die ursprünglichen und wahren Wortbedeutungen kennt und diese entsprechend verwendet, sie anderen verdeutlicht, ist er auch nicht in der Lage sich selbst und oder andere zur höheren Vernunft und damit höheren Tugend zu bringen, wie auch nicht in der Lage den Daseinzustand sich selbst zu sein zu erlangen.
Kennzeichnendes Merkmal erhöhter Vernunft besteht in dem Vermögen desjenigen die zutreffende Wortbedeutung des Wortbegriff Vernunft eindeutig wiedergeben und anderen verdeutlichen zu können, somit erläutern zu können auf was Vernunft beruht, zu welchen anderen maßgebenden Erscheinung sie in Beziehung eines Beziehungsystem steht, wie sie sich in ihrem Güteausmaß erwirkt und bewirkt.
Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal des eigenen Vermögens zur Vernunft besteht im dem Vermögen anderen den Wortbegriff der Vernunft so verdeutlichen zu können, daß dieser dessen wahre Wortbedeutung selbst erkennen wird.
Das wohl bedeutendste kennzeichnende Merkmal im Hinblick auf einen Wortbegriff besteht darin, daß man aufgrund dessen Verstehen von einem selbst ausgehend anhand der begriffenen Wortbedeutung nun das jeweilige Dasein in seinem Dasein richtiger einschätzen und angemessene Mittel und Wege erkennt, ob, wann, wie und inwieweit man auf ein Dasein, eine Erscheinung und oder Daseinzustand einwirken könnte, sollte oder müßte.
Es kann durchaus sein, daß der wahrhaft Vernünftigere zu dem Schluß gelangt eine Unvernunft fortbestehen zu lasen, da er erkennt, daß man Vernunft nur nachhaltig bewirken kann, wenn man sie auch wirklich durchsetzen kann und bei Mangel an Mittel und Möglichkeiten, nur noch mehr Unvernunft erwirkt, sobald man versucht Vernunft zu bewirken, die Mittel und Möglichkeiten daher über das bestehende Ausmaß hinausgehen müssen und damit Erfolg haben zu können.
Die Steigerung zur Vernunft scheiterte meist an dem Mangel an Mitteln, Position und damit an der eigenen Macht, die in den Händen der Unvernunft meist in einem überwältigenden Ausmaß gegeben und entnommen sind.
Macht wird einem gegeben und oder von einem von anderen entnommen und das was im Dasein ein Individuum als machthabende Persönlichkeit und als einzelner Organismus ist, entspricht als Gruppe einer Organisation als machthabende „Organismensymbiose“.
Macht wirkt nur zwischen Persönlichkeiten und oder Organisationen, nicht zwischen oder von Selbst zu Selbst, da über ein Selbst im Daseinzustand als Selbst bedingt keinerlei andere Macht ausgeübt werden kann, als die vom Selbst ausgehende eigene Macht.
Völlige Selbstbestimmung entspricht zugleich dem Daseinzustand über sich selbst als Selbst die volle und höchste Macht zu haben und ausüben zu können.
Da dem so ist, sind alle Lehren und Bemühungen derer Gelehrten darauf ausgerichtet Persönlichkeiten zu erwirken, fortbestehend zu erhalten und in in deren von ihnen vorbestimmten Ausrichtung zu verbessern und mittel s der Selbsttäuschung und Täuschung die jeweiligen Individuen dahingehend zu beeinflussen, daß sie sich aus sich selbst heraus darum bemühen eine Persönlichkeit zu werden, da die jeweilige Persönlichkeit nur über das Selbst erwirkt werden kann.
Das Selbst bestimmt nach seinem freien Willen entsprechend erlangter Übereinstimmung über sein Dasein und damit die Ausgestaltung seiner Persönlichkeit.
Da dem so ist, wird ein Individuum in den Zustand der Selbsttäuschung und oder Getäuschtheit versetzt und gehalten, damit es mit über dessen freien Willen zu einer scheinbar selbstbestimmten Entscheidung gelangt oder man erwirkt es durch beständige Eingewöhnung, so daß ein Individuum zu keiner Entscheidung sondern zur Annahme eines Denkmuster und damit Verhaltensmuster gelangt.
Im Wissen höher Wahrheitsgüte eines Wortbegriff in dessen Wortbedeutung kann man durch dessen Abfragen der Wortbedeutung, die ein anderer verwendet mittelbar dessen Ausmaß an Vernunft aufgrund dessen Verwendung des Wortbegriff einschätzen.
Wenn man die Vernunft des anderen in Bezug auf Vernunft einschätzen will, so fragt man auf sehr einfache unmittelbare Weise an das Selbst des anderen gerichtet „Was bedeutet der Wortbegriff Vernunft für dich?“
Verfügt jemand über hohe Vernunft über den Wortbegriff Vernunft, so wird er unmittelbar nach dem stellen der Frage mit der Antwort auf die Frage beginnend die Frage mit seiner eigenen Wortwahl sehr übereinstimmend zu dem beantworten, daß man selbst als Wortbedeutung erkannt und für sich als wahr oder zutreffend angenommen hat.
Soweit man die Fragestellung auf angemessene Weise so gestellt hat, daß der andere sie auch versteht und beantworten könnte, gibt schon das zeitliche Ausmaß der Zeitdauer zwischen der gestellten Frage zum Ende des letzten Wort der Frage und dem ersten Wort der Antwort Aufschluß über die mögliche Vernunft des anderen, die sich umso mehr ausweitet, je unvernünftiger und oder je schlechter dessen Daseinzustand ist.
Der zweite Eindruck über das Ausmaß möglicher Vernunft erwirkt sich aus dem Zustand der Antwort, inwieweit die verwendeten Worte und Sätze sich unmittelbar auf die Beantwortung der Frage richten und dienlich sind.
Zum Schluß der Beantwortung steht letztlich die Erkenntniß darüber inwieweit die Antwort auf die Frage, die Frage zufriedenstellend wahr und damit entsprechender Wahrheitsgüte beantwortet worden ist.
Aus diesen drei Eindrücken heraus kann man sehr gut die Möglichkeit zur Vernunft des Befragten einschätzen und jede Verzögerung und Mängel bei der Auslegung und Geben der Antwort, wie auch jegliches unangemessene bis emotionale Verhalten geben einem Aufschluß darüber, inwieweit die Möglichkeit des Befragten in Bezug auf Vernunft begrenzt sind.
Für die Frage nach der Wortbedeutung eines Wortbegriff können vielfältige Antworten möglich sein und jeweils als Antwort gegeben werden und die einfachste schnellst zutreffende Antwort auf die Frage „Was bedeutet der Wortbegriff Vernunft für dich?“ könnte bei Intellektuellen die Gegenfrage auslösen „Im Welchem Kontext stellst du die Frage?“ und eine Gegenfrage ist bereits Ausdruck eines möglichen hohem Ausmaß an Unvernunft, da er auch einfach antworten und der Antwort den Kontext an dessen Ende hinzufügen könnte, wie auch es in Bezug auf die Frage nach Vernunft, keinen Kontext bedarf.
Eine einfache Antwort wäre „Vernunft ist das auf dem jeweils Vernommenen in Angleichung zum Vernehmen beruhende Denken, Handeln und Verhalten.“ Wenn jemand dann seiner Antwort eine Gegenfrage anfügt, zum Beispiel fragt „Warum fragst du?“, sie sich zumindest noch auf das gegenwärtige Thema bezieht und förderlich ist, so ist dies ein ein weiteres Kennzeichen hoher möglicher Vernunft.
Worten der deutschen Sprache mit den Endungen „-st“ oder „-ft“ zeigen an, daß es sich bei dem Wort um eine zusammengefasste Ergebnis oder in Ausführung befindliche Handlung oder eine Gesamtbetrachtung handelt, so wie der Wortbegriff Ankunft das Ankommen, Kunst das Können und bewirkte Ergebniß des Können bezeichnet.
Jemand der weiß, daß sich die Vernunft eines Menschen aus dem herausbildet, daß er bereits vernommen hat und er jeweils gegenwärtig vernimmt erkennt auch, daß jemand nicht zur Vernunft befähigt sein kann, wenn er eine von dem zuvor gesagten abweichende Wortbedeutung vernommen hat und verwendet und man ihm zu mehr Vernunft verhelfen wird, wenn man in ihm die Bereitschaft bewirkt, eine Wortbestimmung mit eine deutlich höheren Wahrheitsgüte neu zu vernehmen, seine bisherige zu überdenken und bewirkt, daß dieser für sich eine zutreffendere Wortbedeutung selbstbestimmt erwirkt und sich fortan nach dieser hin ausrichtet.
Erst wenn die selbstbestimmte übereinstimmende Bestimmung über die Wortbedeutung des Wortbegriff Vernunft bewirkt und erwirkt wurde, ist der Befragte mit der Möglichkeit befähigt sich selbst und oder andere in ihrem Ausmaß an Vernunft zu steigern, jedoch immer noch stark begrenzt, da die Vernunft als ein Erscheinung des eigenen Daseins daß Ergebniß der Wechselwirkung der vier Verfertiger des Beziehungsystem der Tugendhaltung ist.
Ein alleinstehender Wortbegriff ist beziehungslos und damit haltlos. Man kann einen Wortbegriff nur verstehen, wenn man ihn entweder in Beziehung zu ähnlichen Wortbegriffen, ihn als Satz zu Gegensatz, oder ihn in ein Beziehungsystem setzt und ihn in dessen Gleichheiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede wie auch möglicher Wechselbeziehungen verdeutlicht.
Setzt man ihn zu ähnlichen Wortbegriffen in Beziehung, so kann man in eine unendliche Beziehungskette oder einem Beziehungsnetz geraten, da jedes Wort über dessen Beziehungswörter wie auch die Wörter zu dessen Beschreibung, Erklärung und Erläuterung zu jedem anderen Wort vernetzt oder verknüpft in Beziehung steht und man daher einen Wortbegriff nur dann vollständig begreifen wird, wenn man alle Wörter einer Sprache und die damit in Verbindung stehenden Lehren begriffen hat.
Versucht man einen Wortbegriff über dessen Beziehung als Gegensatz zu begreifen, so begrenzt man sein Denken auf die zweiwertige Logik der Gelehrten, die diesen Begriff bereits in zweiwertiger Logik denkend erschufen oder zu einer auf dieser sehr niedrigen Denkweise beruhenden vorbestimmten Fehlausrichtung eine ebenso begrenzte jedoch unzutreffende Wortbestimmung ins Dasein brachten.
Die Wortbedeutung eines Wortbegriff kann vom Menschen nur voll erfaßt, zugeordnet und richtig vernetzt werden, wenn er die wortwörtlichen bis sinngemäßen Bedeutungen dessen jeweiligen Grundwörter und die Wortbestandteile des Wortes, wie auch die sich aus deren Zusammensetzung gebildeten wortwörtlichen bis sinngemäßen Wortbedeutung des gesamten Wortes erkannt und geläutert wurde.
Läuterung bedeutet die Reinigung und damit die Beseitigung oder Auflösung aller verunreinigenden Bestandteile, so daß man am Ende nur noch die grundlegende maßgebende Eigenschaft als Ergebniß hat.
So muß jemand zum Wortbegriff Vernunft auch die Worte Vernommenes, vernommen, Vernehmen, vernehmen und deren Wortbestandteile ver- und nehmen geläutert haben.
Stellt man fest, daß jemand auf die Frage nach einer Wortbedeutung eines Wortbegriff nicht, falsch oder mangelhaft wiedergibt, so kann er sich die richtigere Wortbedeutung merken und aneignen, wenn er die Wortherkunft, den Wortaufbau und die Wortbildung nachvollzieht und dies als Verfahren der Worterläuterung durchführt.
Führt man Wortläuterungen mit anderen durch, wird man feststellen, daß die meisten Menschen die Bedeutungen der Wortsilben und damit die Bedeutungen der Wortbestandteile eines Wortes nur mangelhaft kennen und sie schon aufgrund diesen Umstand nicht in der Lage sind die wortwörtliche sinngemäße Wortbedeutung durch Zerlegung eines Wortes in dessen Bestandteile erkennen und benennen können, da dies zum einen entweder in der Schule nicht gelehrt und zum anderen auch noch in den meisten Wörterbüchern richtig angegeben wird, wie auch die meisten Definitionen der Wörter in Wörterbücher sehr mangelhaft sind.
Wörterbücher werden offenbar durch Gelehrte erstellt, die entweder der Muttersprache selbst nicht mächtig oder darin beauftragt sind eine Muttersprache über die Jahrhunderte hinweg zu zerstören, da man mit der Veränderung der Sprache zugleich auch die Volksseele wandelt und zerstört.
Trotz all der Versuche christlicher Gelehrter zum Einen die an sich nützliche Vereinheitlichung der deutschen Spachvielfalt zu einer allgemeinen deutschen Sprache und zum anderen die Veränderung der Wortbedeutungen der Wörter zu christianisieren und wie zuletzt zu entnazifizieren hat die deutsche Sprache ihren Kern erhalten und kann jederzeit wieder ihre frühere Wirkweise und Reinheit zurückerlangen, die sie bereits zu Zeiten der deutschen Dichter und Denker erlangt hatte.
Die Deutsche Sprache hat sich gemäß der Absicht der Gelehrten von den germanisch-keltisch-rätischen Dialekten im Rahmen der Christianisierungen weit entfernt jedoch zugleich für sie unabsichtlich als einen neue sehr Wirksame und weit deutlichere verdeutlichendere deutsche Sprache entwickelt, die zur Sprache der Dichter und Denker und infolge zur Sprache der Wissenschaften wurde.
Es hat zwei Weltkriege und viele Rechtschreibreformen benötigt um der deutschen Sprachen weitestgehend ihre Kraft und damit ihre Vorrangstellung in den Wissenschaften und damit in den Weltsprachen abzuringen, wie man den deutschen auch den Vorsprung im Denken und Erfinden abzuringen suchte und es ist an der Zeit an der deutschen Sprache der Epoche der Dichter und Denker erneut anzusetzen und der deutschen Sprache ihren Wert für die gesamte Menschheit aus sich selbst heraus zurück zu erlangen.
Die deutsche Sprache ist nun mal die deutlichste und verdeutlichende Sprache, mit der man Bedeutungen wirksam erläutern kann, wobei die durch gGelehrte eingebrachte Unart der Verwendung von Artikel wieder auf ihr urdeutsches Maß gemindert werden muß, damit die Sprecher anderer Muttersprachen, wie auch die Deutschen diese Sprache leichter erlernen und begreifen können, somit die Schwierigkeiten der deutschen Sprachen weitestgehend auf den Versuch der Gelehrten beruhen, die ihr deren lateinische Grammatik aufzustülpen suchten.
Der von Gelehrten vorangetriebene Wortwandel in Schrift und Bedeutung ist maßgebend dafür verantwortlich, daß selbst die Deutschen ihre eigenen Sprache nicht mehr wirklich verstehen können und sie daher in ihrer angestammten Vernunft und ihrem Vermögen nach an Wirkkraft verloren haben, was durchaus im Interesse der herrschenden Weltmächte stand und fortbesteht. und es geht nur hier um den Wert der Sprache und nicht um die deutsche Rasse, da es eine deutsche Rasse gar nicht geben kann, wir als Deutsche die Wandlung und Mischung aller vorangegangenen Völkerwanderungen und Migrationen zurückliegender Jahrtausende in dem Gebiet Deutschland sind, weder Germanentum, Nationalismus und weiterer Unsinn den Deutschen zu eigen sind, sie ihnen von Außen oder durch verklärte Fanatisten aufgedrängt werden.
Der normale eigentliche und einfach gestrickte Deutsche will vor allem sein Häusle, Garten, seine Ruhe, Arbeit, Spaß und feiern, wann es ihm beliebt, ist weder Christ, Kommunist, Sozialist noch ein Demokrat, sonder ein sozial kulturell ausgerichteter Mensch, der anderen ihr Wohlergehen gönnt, solange man ihm das Seinige nicht vergönnt.
In erster Linie beruht des Menschen Unvernunft auf dem Treiben der Vergelehrten, die monoistische und damit immer auch monotheistische auf zweiwertige Logik beruhende Irrlehren aufstellten und durch beständiges Geben irriger Wortbedeutungen das natürliche Denkvermögen des Menschen begrenzend ausbremsen.
Somit besteht der Weg für die deutsche Kultur und Bevölkerung Deutschlands, wie auch jeder anderen Region deutscher Dialekte darin, sich ihrer Sprache zuzuwenden und diese zu Läutern, zu erneuern und weiterzuentwickeln.
Deutscher ist der Mensch, der die deutsche Muttersprache spricht und Deutschland ist unabhängig von Grenzen dort, wo Deutsch gesprochen und Vernunft verstanden und gelebt wird und daher ist Deutschland so gut wie nicht mehr existent, wie auch Österreich und die Schweiz, wie auch andere nicht mehr existent sind, da ein Volk als Bevölkerung nur soweit existent sein kann, wie es seine eigene Sprache versteht und mit ihr als Bestandteil seiner Volksseele erlebt.
Deutsch ist an sich kein Land, sondern die Lebenseinstellung sich selbst und anderen wollwollend gegenüber eingestellt zu sein, nach dem eigenen Wohlergehen, dem anderer und der Natur zu streben, gute Daseinzustände bewirken, erhalten und wenn möglich verbessern zu wollen, eine hohe Tugendhaltung und Freude am Leben zu haben - an sich einem ein Streben, dem grundlegenden Vermögen und der Natur des Menschen entsprechend existent zu sein.
Wenn wir für vernehmen ein vergleichbares Wort in anderen Sprachen suchen, dann finden wir englisch capture für „einfangen, ergreifen, erfassen“ welches bis die Bedeutung „etwas mit Gewalt etwas in Besitz zu nehmen“ ähnliche Wortbedeutungen trägt und auch als deutsches kapieren, zu lateinisch capere wiederum in sehr ähnlicher Weise verwendet wird, jedoch die Vorsilbe ver- als per- sich in engl. percept als „vernehmen“ und perception „Vernehmung“ mehr im Sinne von Wahrnehmung bezieht.
Der Vernunft ist die Wahrnehmung vorauslaufen und einhergehend und als Verfertiger Bestandteil desselben Beziehungsystems, daß auf sie beständig einwirkende, erfahrende, erlebende Wahrnehmen welches entsprechend der Tugendhaltung gefiltert, abgesenkt, angehoben und je höher sie ist umso mehr in der Wahrheitsgüte der Wahrnehmung mit dem Dasein zur Übereinstimmung gelangt.
Das ver- in Vernunft verdeutlicht den Umstand, daß aus der Wahrnehmung ein entnehmen durch den Wahrnehmenden heraus erfolgt, worauf man von Außen keinen anderen unmittelbaren Einfluß ausüben kann, als ein Angebot an Wahrzunehmenden, dasjenige, daß man als Wahrnehmungsangebot mit der Wahrnehmung erhält, wie es zum Beispiel bei Propaganda oder Werbung der Fall ist, jedoch nicht sicher vorherbestimmen kann, ob es auch vernommen wird.
Eine Erscheinung ist ein Dasein, daß aufgrund von Verfertigern entsprechend deren Ausgestalt ins Dasein gelangt und so ist Vernunft als Erscheinung nur über deren Verfertiger regulierbar, steuerbar und veränderbar deren Beeinflußbarkeit maßgebend beim jeweiligen Selbst und oder der Persönlichkeit liegt.
Neben der Vernunft treten aus demselben Beziehungsystem die Erscheinungen des der Vernunft vorlaufenden Gemüt und des nachlaufenden Verstehen als aufeinander aufbauende Abfolge und auch zugleich auf, wobei das Aufbauen als Ergebniß ein Ansteigen der Vernunft, wie auch Unvernunft zur Folge haben kann.
Das Gemüt einen Menschen ist fortbestehend, beruht jedoch auf dem mit dem Vernommenen und Vernehmen jeweils gegenwärtig verknüpften Gemüt und dem Gemüt des Daseinzustands und als solches übt es einen Einfluß auf Wahrnehmung und Vernunft über Emotion, Gefühl und Empfindung aus, welche wiederum die Ausgestalt aus der Übereinstimmung mit dem Dasein herausbringen können und dies umso weitreichender der Fall ist, je tiefer jemand im Gemüt ist.
In ähnlicher Weise erfolgt dies in Bezug auf Verstehen und der sich aus der Wechselwirkung des Kreisfolgeablauf der Tugendhaltung herausbildenden Gesinnung, die sowohl erwirkt als auch bewirkt werden kann und somit dürfte klar werden, daß man nicht nur mit Hilfe des Verstehen des Wortbegriff Vernunft sondern erst mit Verstehen der Wortbegriffe, Gemüt, Verstehen, Gesinnung, die als die vier Erscheinungen der Tugendhaltung nicht unmittelbar von außen, jedoch unmittelbar von Innen heraus über deren Verfertiger reguliert oder gesteuert werden und deren Wandlung mittelbar über Selbstbestimmung und freien Willen gewaltlos verändert werden können.
Die Verfertiger der Tugendhaltung sind daher Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen, die jeweils ihre drei eigenen Verfertiger haben und Gemüt, Vernunft, Verstehen wie auch Gesinnung nur insoweit gesteigert werden, wie auch das Vermögen der Wahrnehmung, Vorstellung und Erkenntniß gesteigert wird und deren Steigerung die einhergehende Steigerung der notwendigen Wahrnehmungsinhalte in hoher Wahrheitsgüte und Vollständigkeit bedingt.
Englisch perception würde man sinngemäß auf Deutsch mit „Gewahrnehmen“ übersetzen müssen, wobei es meist mit Wahrnehmung übersetzt wird und schon diese Feinheiten unangemessener Übersetzungen entsprechend der Vorgaben durch Gelehrte verhindert ein gutes Stückweit, daß sie Sprachen in Wortbedeutungen annähern und infolge sich Menschen unterschiedlicher Muttersprachen sich genau verstehen und damit auch annähern können, da Verstehen und Übereinstimmung eine Vorbedingung für Zuneigung und Annäherung sind.
Die Eigenschaften der hohen Tugend gleichrangig wohlwollend sich selbst, anderen, seinem Umfeld und der Natur gegenüber eingestellt zu sein, gleichrangig nach dem Wohlergehen für sich selbst, andere, sein Umfeld und der Natur zu streben, sich für daß Erreichen und Erhalten guter Daseinzustände wie auch deren Verbesserung im Hinblick auf Vergnügen und Glück anzustreben sind dem Menschen von Natur aus gegeben und treten umso mehr wie von sich selbst aus jedem Menschen hervor, je weiter er in seiner Tugendhaltung aufsteigt.
Es gibt also keine typisch deutschen Eigenschaften, sondern lediglich typisch deutsche kulturelle Eigenheiten, wie es sie kulturell bedingt überall gibt und die nachteiligen Unterschiede der Völker, Rassen, Bevölkerungen werden maßgebend durch die jeweilige Tugendhaltung der Massen, aufgrund ihrer Gelehrten, Regierungen, Daseinzustände, Lebensumstände, Wohlstand, Möglichkeiten und so weiter vorbestimmt, so daß sich die natürlichen menschlichen Eigenschaften aufgrund bestehende Unterdrückung nur selten und von kurzer Zeitdauer in Erscheinung treten können.
Der Schlüssel zur Vernunft besteht in dem eigenen Vermögen unmittelbar die Seele eines Menschen und oder Gruppe so anregend anzusprechen, daß deren Persönlichkeitsdenken und oder Organisationsdenken weicht und man von Mensch zu Mensch in unmittelbarer Kommunikation steht, so dass man mit dem Maß aller Dinge das Maß der Tugendhaltung neu bestimmt.