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„Versatilität“ – Versionsunterschied

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Die Seite wurde neu angelegt: „versatil-ität Wendigkeit, Kehrigkeit == Versatilität ({{Sprache|Deutsch}}) == === {{Wortart|Substantiv|Deutsch}}, {{f}} === {{Deutsch Substantiv Übersicht |Genus=f |Nominativ Singular=Versatilität |Nominativ Plural=— |Genitiv Singular=Versatilität |Genitiv Plural=— |Dativ Singular=Versatilität |Dativ Plural=— |Akkusativ Singular=Versatilität |Akkusativ Plural=— }} {{Worttrennung}} :Ver·sa·ti·li·tät, {{kPl.}} {{Aussp…“
 
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== Versatilität ({{Sprache|Deutsch}}) ==
=== {{Wortart|Substantiv|Deutsch}}, {{f}} ===


{{Deutsch Substantiv Übersicht
Bedeutungen
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:[1] veraltend [[Eigenschaft]]/[[Haltung]]/[[Handlungsweise]], die in [[deutlich]]em [[Maß]]e [[beweglich]]es, [[gewandt]]es ([[versatil]]es) Verhalten zeigt
|Nominativ Singular=Versatilität
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|Akkusativ Singular=Versatilität
|Akkusativ Plural=—
}}


{{Worttrennung}}
Herkunft
:Ver·sa·ti·li·tät, {{kPl.}}
 
{{Aussprache}}
:{{IPA}} {{Lautschrift|ˌvɛʁzatiliˈtɛːt}}
 
{{Bedeutungen}}
:[1] {{K|veraltend}} [[Eigenschaft]]/[[Haltung]]/[[Handlungsweise]], die in [[deutlich]]em [[Maß]]e [[beweglich]]es, [[gewandt]]es ([[versatil]]es) Verhalten zeigt
:[2] {{K|veraltend}} [[Eigenschaft]]/[[Haltung]]/[[Handlungsweise]], die in [[deutlich]]em [[Maß]]e [[schwankend]]es (versatiles) Verhalten zeigt
 
{{Herkunft}}
:[[Ableitung]] ([[Suffigierung]]) vom [[Adjektiv]] ''[[versatil]]'' mit dem [[Derivatem]] ([[Ableitungsmorphem]]) ''[[-ität]]''
:[[Ableitung]] ([[Suffigierung]]) vom [[Adjektiv]] ''[[versatil]]'' mit dem [[Derivatem]] ([[Ableitungsmorphem]]) ''[[-ität]]''


{{Sinnverwandte Wörter}}
Sinnverwandte Wörter
:[1] [[Beweglichkeit]], [[Gewandtheit]], [[Geschmeidigkeit]], [[Schlüpfrigkeit]], [[Wandelbarkeit]], [[Wendigkeit]]
:[1] [[Beweglichkeit]], [[Gewandtheit]], [[Geschmeidigkeit]], [[Schlüpfrigkeit]], [[Wandelbarkeit]], [[Wendigkeit]]
:[2] [[Ruhelosigkeit]], [[Wankelmütigkeit]], ''auch:'' [[Bandbreite]], [[Spannweite]], [[Variabilität]], [[Varianz]]
:[2] [[Ruhelosigkeit]], [[Wankelmütigkeit]], ''auch:'' [[Bandbreite]], [[Spannweite]], [[Variabilität]], [[Varianz]]


{{Gegenwörter}}
Gegenwörter
:[1] [[Dogmatismus]], [[Inflexibilität]]
:[1] [[Dogmatismus]], [[Inflexibilität]]
:[2] [[Stabilität]]
:[2] [[Stabilität]]
{{Beispiele}}
:[1] „Daß diese ''Versatilität'' teils rednerisch sich verlor, teils gewissermaßen gestaltlos als geistiges Rohmaterial liegen geblieben ist: das allein wird trotz der lebendigsten Bewunderung für alle Zeit so manchen nicht ganz zur vollkommenen Versöhnung mit dem Byronschen Geiste gelangen lassen.“<ref>{{Internetquelle|url=https://books.google.se/books?id=eE8NSiuVVQgC&pg=PA205|titel=Die Rezeption Byrons in der deutschen Kritik (1820–1914): eine Dokumentation, Brigitte Glaser|zugriff=2017-12-25}}</ref>
:[1] „''Versatilität,'' die Fähigkeit oder Fertigkeit schnell und leicht aus einer Lage, Form, Handlungs- Meinungs- und Gesinnungsart in die andere überzugehen. Es wird gewöhnlich in schlimmer Bedeutung genommen; und für diese haben wir Wandelbarkeit und Schlüpfrigkeit, nur daß dieses letzte gewöhnlicher für wollust-athmend oder Unzüchtigkeit genommen wird.“ (1868)<ref>{{Internetquelle|url=https://books.google.se/books?id=5ZNEAAAAcAAJ&pg=PA281|titel=Wörterbuch zur Erklärung und Verdeutschung der unserer Sprache, Band 2, Joachim Heinrich Campe|zugriff=2017-12-25}}</ref>
:[2] „Anders als das Deutsche kommt das Chinesische aufgrund seines isolierenden Sprachbaus ohne jegliche Flexion aus. Ein Morphem kann oft ohne zusätzliche Markierung verschiedene grammatische Funktionen erfüllen. Diese morphosyntaktische ''Versatilität'' bereitet Schwierigkeiten bei der Kategorisierung von Wortarten.“<ref>{{Internetquelle|url=https://books.google.se/books?id=SXLyCQAAQBAJ&pg=PA61|titel=Adpositional kodierte Raumrelationen im Chinesischen und Deutschen, Jyhcherng Jang|zugriff=2017-12-25}}</ref>
:[2] „‚Wir müssen‘, sagt Goethe, ‚mit und neben dem Veränderlichen unsere Ansichten zu verändern und mannichfaltige Beweglichkeit lernen, damit wir den Typus in aller seiner ''Versatilität'' zu verfolgen gewandt seien und uns dieser Proteus nirgendhin entschlüpfe.‘“ (1868)<ref>{{Internetquelle|url=https://books.google.se/books?id=72daAAAAcAAJ&pg=PR65|titel=Werke: Zur Morphologie. Zur Mineralogie und Geologie, Band 33, Johann Wolfgang von Goethe|zugriff=2017-12-25}}</ref>
==== {{Übersetzungen}} ====
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{{Referenzen}}
:[*] {{Wikipedia-Suche}}
:[1] {{Ref-DWDS|Versatilität}}
:[*] {{Ref-OWID|Versatilität}}
:[1, 2] {{Ref-Duden|Versatilität}}
{{Quellen}}

Aktuelle Version vom 10. August 2026, 15:12 Uhr