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„Kardinalbischof“ – Versionsunterschied

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#WEITERLEITUNG [[Kardinalsklasse#Kardinalbischöfe]]
{{SchaufensterBeginn|Kardinalbischöfe}}
[[Datei:Cardinal_Bishops_during_20_April_2017_Consistory.jpg|mini|400x400px|Die Kardinalbischöfe beim [[Konsistorium]] im April 2017]]
Diese Klasse der Kardinäle setzt sich derzeit (2025) aus drei Gruppen zusammen:
 
# Kardinalbischöfe mit suburbikarischem Titel
# Kardinalbischöfe, welche den Kardinalbischöfen mit suburbikarischem Titel gleichgestellt sind
# Kardinalbischöfe mit eigenem Titel
 
* Die Gruppe der Kardinalbischöfe mit suburbikarischem Titel wird von den sechs [[Bischof|Bischöfen]] der sieben [[Suburbikarisches Bistum|suburbikarischen Bistümer]] gebildet. Die Abweichung in der Zahl ergibt sich aus dem Umstand, dass der [[Kardinaldekan]] als ranghöchster Kardinalbischof und Vorsitzender des Kardinalskollegiums ({{CIC|352|§=1}}) zusätzlich zum Titel seines suburbikarischen Bistums immer auch den Titel eines ''[[Liste der Bischöfe von Ostia|Kardinalbischofs von Ostia]]''erhält. Bis zum [[Motu proprio]] ''[[Suburbicariis sedibus]]'' von 1962 leiteten diese Bischöfe die zur Kirchenprovinz Rom gehörenden („suburbikarischen“) Bistümer, seither tragen sie nur noch den Titel dieser Bistümer.
 
* Die Gruppe der Kardinalbischöfe, welche den Kardinalbischöfen mit suburbikarischem Titel gleichgestellt sind, wurde 2018 durch [[Franziskus (Papst)|Papst Franziskus]] neu geschaffen. Per [[Reskript#Kanonisches Recht|Reskript]] vom 26. Juni 2018 erweiterte er die Klasse der Kardinalbischöfe mit Wirkung zum 28. Juni 2018 um vier neue Mitglieder mit eigenem Titel und stellte sie den Kardinalbischöfen mit suburbikarischen Bistümern gleich, da die Anzahl der Kardinalpriester und der Kardinaldiakone in den letzten Jahrzehnten stark angewachsen, die der Kardinalbischöfe jedoch unverändert geblieben war.<ref>{{Internetquelle |url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2018/06/26/0487/01059.html |titel=RESCRIPTUM EX AUDIENTIA SS.MI: Rescritto del Santo Padre Francesco con cui ha deciso di cooptare nell’Ordine dei Vescovi, equiparandoli in tutto ai Cardinali insigniti del titolo di una Chiesa suburbicaria, i Cardinali Parolin, Sandri, Ouellet e Filoni |werk=Tägliches Bulletin |hrsg=[[Presseamt des Heiligen Stuhls]] |datum=2018-06-26 |sprache=it |abruf=2018-06-26}}</ref> Um einen fünften Kardinalbischof ohne suburbikarischen Titel erweiterte Papst Franziskus die Klasse am 1. Mai 2020.<ref>{{Internetquelle |url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2020/05/01/0258/00563.html |titel=RESCRIPTUM EX AUDIENTIA SS.MI: Rescritto del Santo Padre Francesco con cui ha deciso di cooptare nell’Ordine dei Vescovi, equiparandolo in tutto ai Cardinali insigniti del titolo di una Chiesa suburbicaria, l’Em.mo Cardinale Luis Antonio G. Tagle |werk=Tägliches Bulletin |hrsg=Presseamt des Heiligen Stuhls |datum=2020-05-01 |sprache=it |abruf=2025-04-28}}</ref> Die Ernennungen erfolgten jeweils ''[[pro hac vice]]'' in Abweichung von {{CIC|350|§=1}}, nicht durch eine allgemeine Schaffung neuer Plätze durch eine Änderung dieses Kanons, der die Zugehörigkeit zur Klasse der Kardinalbischöfe regelt. Mit der Versetzung Tagles auf den suburbikarischen Titel von Albano ist damit kein vakanter Platz entstanden, sondern die Zahl der mit den suburbikarischen Titeln gleichgestellten Kardinalbischöfe bis auf weiteres auf vier gesunken.
 
* Die Gruppe der Kardinalbischöfe mit eigenem Titel bilden die mit Rom [[Unierte Kirchen (katholisch)|unierten]] orientalischen [[Patriarch|Patriarchen]] mit eigenem Patriarchalsitz ({{CIC|350|§=3}}), welche seit 1965, mit Veröffentlichung von ''[[Ad purpuratorum Patrum Collegium]]'', ebenfalls der Klasse der Kardinalbischöfe angehören.
 
==== Amtierende Titelinhaber ====
Die sechs Kardinalbischöfe mit suburbikarischem Titel sind:
 
* [[Giovanni Battista Re|Giovanni Battista Kardinal Re]] – Kardinaldekan (seit 18. Januar 2020), zuvor Kardinalsubdekan (seit 10. Juni 2017) und -bischof von [[Bistum Sabina-Poggio Mirteto|Sabina-Poggio Mirteto]] (seit 1. Oktober 2002), Kardinalbischof von [[Bistum Ostia|Ostia]] (seit 18. Januar 2020)
* [[Francis Arinze|Francis Kardinal Arinze]] – Kardinalbischof von [[Bistum Velletri-Segni|Velletri-Segni]] (seit 25. April 2005)
* [[Tarcisio Bertone|Tarcisio Kardinal Bertone]] [[Salesianer Don Boscos|SDB]] – Kardinalbischof von [[Bistum Frascati|Frascati]] (seit 10. Mai 2008)
* [[José Saraiva Martins|José Saraiva Kardinal Martins]] [[Claretiner|CMF]] – Kardinalbischof von [[Bistum Palestrina|Palestrina]] (seit 24. Februar 2009)
* [[Beniamino Stella|Beniamino Kardinal Stella]] – Kardinalbischof von [[Bistum Porto-Santa Rufina|Porto-Santa Rufina]] (seit 1. Mai 2020)
* [[Luis Antonio Tagle|Luis Antonio Kardinal Tagle]] – Kardinalbischof von [[Bistum Albano|Albano]] (seit 24. Mai 2025;<ref>{{Internetquelle |url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2025/05/24/0340/00598.html#as |titel=Assegnazione del Titolo della Chiesa suburbicaria di Albano |werk=Tägliches Bulletin |hrsg=Presseamt des Heiligen Stuhls |datum=2025-05-24 |sprache=it |abruf=2025-05-24}}</ref> zuvor seit dem 1. Mai 2020 mit der Titelkirche ''[[San Felice da Cantalice a Centocelle]]'' einer der ''denjenigen mit suburbikarischem Titel gleichgestellten'' Kardinalbischöfe)
 
Die denjenigen mit suburbikarischem Titel gleichgestellten Kardinalbischöfe sind:
 
* [[Pietro Parolin|Pietro Kardinal Parolin]] mit der Titelkirche ''[[Santi Simone e Giuda Taddeo a Torre Angela]]'' (mit Wirkung zum 28. Juni 2018)
* [[Leonardo Sandri|Leonardo Kardinal Sandri]] mit der Titeldiakonie ''[[San Carlo ai Catinari|Santi Biagio e Carlo ai Catinari]]'' (mit Wirkung zum 28. Juni 2018), seit 24. Januar 2020 Kardinalsubdekan
* [[Marc Ouellet|Marc Kardinal Ouellet]] [[Sulpizianer|PSS]] mit der Titelkirche ''[[Santa Maria in Traspontina]]'' (mit Wirkung zum 28. Juni 2018)
* [[Fernando Filoni|Fernando Kardinal Filoni]] mit der Titeldiakonie ''[[Nostra Signora di Coromoto in San Giovanni di Dio]]'' (mit Wirkung zum 28. Juni 2018)
 
Die zwei Kardinalbischöfe mit eigenem Titel sind:
 
* [[Béchara Pierre Raï]] [[Mariamitischer Maroniten-Orden|OMM]] – Patriarch der [[Maroniten]] (seit 24. November 2012)
* [[Louis Raphaël I. Sako]] – Patriarch der [[Chaldäisch-katholische Kirche|Chaldäer]] (seit 28. Juni 2018)
{{SchaufensterEnde|Kardinalbischöfe}}

Aktuelle Version vom 2. April 2026, 12:01 Uhr

Die Kardinalbischöfe beim Konsistorium im April 2017

Diese Klasse der Kardinäle setzt sich derzeit (2025) aus drei Gruppen zusammen:

  1. Kardinalbischöfe mit suburbikarischem Titel
  2. Kardinalbischöfe, welche den Kardinalbischöfen mit suburbikarischem Titel gleichgestellt sind
  3. Kardinalbischöfe mit eigenem Titel
  • Die Gruppe der Kardinalbischöfe, welche den Kardinalbischöfen mit suburbikarischem Titel gleichgestellt sind, wurde 2018 durch Papst Franziskus neu geschaffen. Per Reskript vom 26. Juni 2018 erweiterte er die Klasse der Kardinalbischöfe mit Wirkung zum 28. Juni 2018 um vier neue Mitglieder mit eigenem Titel und stellte sie den Kardinalbischöfen mit suburbikarischen Bistümern gleich, da die Anzahl der Kardinalpriester und der Kardinaldiakone in den letzten Jahrzehnten stark angewachsen, die der Kardinalbischöfe jedoch unverändert geblieben war.[1] Um einen fünften Kardinalbischof ohne suburbikarischen Titel erweiterte Papst Franziskus die Klasse am 1. Mai 2020.[2] Die Ernennungen erfolgten jeweils pro hac vice in Abweichung von can. 350, § 1 CIC, nicht durch eine allgemeine Schaffung neuer Plätze durch eine Änderung dieses Kanons, der die Zugehörigkeit zur Klasse der Kardinalbischöfe regelt. Mit der Versetzung Tagles auf den suburbikarischen Titel von Albano ist damit kein vakanter Platz entstanden, sondern die Zahl der mit den suburbikarischen Titeln gleichgestellten Kardinalbischöfe bis auf weiteres auf vier gesunken.

Amtierende Titelinhaber

Die sechs Kardinalbischöfe mit suburbikarischem Titel sind:

Die denjenigen mit suburbikarischem Titel gleichgestellten Kardinalbischöfe sind:

Die zwei Kardinalbischöfe mit eigenem Titel sind: