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„Erscheinung“ – Versionsunterschied

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<p style="text-align: justify;" >¦∑¦ erschein + ung; ⇒ erscheinen<br></p><p style="text-align: justify;" >¦∅¦ ‘Aussehen, Aufmachung, Vision, Gespenst, Veröffentlichung, Wahrnehmung’<br></p><p style="text-align: justify;" >¦⊕¦ Entsprechend der Stringens beruht eine Erscheinung auf eine Ausgestalt, dargestellt aus Vielfaltausgestalt, die mittels Stringensmuster ins Dasein gelabgt und dadurch seine Ausgestalt erwirkt und in dessen Erscheinung je nach Bedingtheit und Möglichkeit vielfältig sein kann und in dessen jeweiliger Erscheinung wiederum von äßeren Bedingtheiten und Möglichkeiten abhängig ist; somit eine Erscheinung scheinbar oder das Seiende des Dasein sein kann und daher sit die Erscheinung ein Werden, Sein oder Tun und dessen Ausgestalt dessen tatsächliches, wirkliches, dingliches Haben. Eine Erscheinung ist daher zuerst wahrscheinlich, eine Wahrscheinlichkeit und erst bei Erkenntniß dessen Striungensmuster eine Wahrheit in dessen jeweiliger Wahrheitsgüte.<br></p><p>''¦''√''¦'' uig. <span class="etymwb-mentioned">*sk̑āi-</span>, <span class="etymwb-mentioned">*sk̑i-</span> ‘gedämpft schimmern, Schatten’; uig. <em class="Latinx mention" lang="ine-pro">[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/(s)%E1%B8%B1eh%E2%82%81y- *(s)ḱeh₁y-]</em> <span class="mention-gloss-paren annotation-paren">(</span><span class="mention-gloss-double-quote">“</span><span class="mention-gloss">scheinen, schimmer</span><span class="mention-gloss-double-quote">”</span><span class="mention-gloss-paren annotation-paren">)</span>.</p><p style="text-align: justify;" >¦↵¦ <abbr title="spätmittelhochdeutsch">spätmhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">erschīnunge</span>''. ;</p>
<p style="text-align: justify;" >¦∑¦ [[erschein]] + [[-ung]];</p><p style="text-align: justify;">¦∅¦ ‘Aussehen, Aufmachung, Vision, Gespenst, Veröffentlichung, Wahrnehmung’</p><p style="text-align: justify;">¦⊕¦ Entsprechend der Stringens beruht eine Erscheinung auf eine Ausgestalt, dargestellt aus Vielfaltausgestalt, die mittels Stringensmuster ins Dasein gelabgt und dadurch seine Ausgestalt erwirkt und in dessen Erscheinung je nach Bedingtheit und Möglichkeit vielfältig sein kann und in dessen jeweiliger Erscheinung wiederum von äßeren Bedingtheiten und Möglichkeiten abhängig ist; somit eine Erscheinung scheinbar oder das Seiende des Dasein sein kann und daher sit die Erscheinung ein Werden, Sein oder Tun und dessen Ausgestalt dessen tatsächliches, wirkliches, dingliches Haben. Eine Erscheinung ist daher zuerst wahrscheinlich, eine Wahrscheinlichkeit und erst bei Erkenntniß dessen Striungensmuster eine Wahrheit in dessen jeweiliger Wahrheitsgüte.<br></p><p>''¦''√''¦'' uig. <span class="etymwb-mentioned">*sk̑āi-</span>, <span class="etymwb-mentioned">*sk̑i-</span> ‘gedämpft schimmern, Schatten’; uig. <em class="Latinx mention" lang="ine-pro">[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/(s)%E1%B8%B1eh%E2%82%81y- *(s)ḱeh₁y-]</em> <span class="mention-gloss-paren annotation-paren">(</span><span class="mention-gloss-double-quote">“</span><span class="mention-gloss">scheinen, schimmer</span><span class="mention-gloss-double-quote">”</span><span class="mention-gloss-paren annotation-paren">)</span>.</p><p style="text-align: justify;" >¦↵¦ <abbr title="spätmittelhochdeutsch">spätmhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">erschīnunge</span>''. ;</p>

Aktuelle Version vom 21. Dezember 2023, 17:53 Uhr

¦∑¦ erschein + -ung;

¦∅¦ ‘Aussehen, Aufmachung, Vision, Gespenst, Veröffentlichung, Wahrnehmung’

¦⊕¦ Entsprechend der Stringens beruht eine Erscheinung auf eine Ausgestalt, dargestellt aus Vielfaltausgestalt, die mittels Stringensmuster ins Dasein gelabgt und dadurch seine Ausgestalt erwirkt und in dessen Erscheinung je nach Bedingtheit und Möglichkeit vielfältig sein kann und in dessen jeweiliger Erscheinung wiederum von äßeren Bedingtheiten und Möglichkeiten abhängig ist; somit eine Erscheinung scheinbar oder das Seiende des Dasein sein kann und daher sit die Erscheinung ein Werden, Sein oder Tun und dessen Ausgestalt dessen tatsächliches, wirkliches, dingliches Haben. Eine Erscheinung ist daher zuerst wahrscheinlich, eine Wahrscheinlichkeit und erst bei Erkenntniß dessen Striungensmuster eine Wahrheit in dessen jeweiliger Wahrheitsgüte.

¦√¦ uig. *sk̑āi-, *sk̑i- ‘gedämpft schimmern, Schatten’; uig. *(s)ḱeh₁y- (“scheinen, schimmer”).

¦↵¦ spätmhd. erschīnunge. ;