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| <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Das Alter dieser Bildung ergibt sich aus dem Vergleich mit lat. ''sēmen'' ‘Samen, Geschlecht, Nachkomme’, aslaw. ''sěmę'', russ. ''sémja'' ‘Samen’, apreuß. ''semen'', die die gleiche Endsilbe, nur neutrales Geschlecht aufweisen gegenüber der mänl. Form im Deutsch und Litauisch ''sė́menys'' (Mrz.) ‘Saat, Leinsaat’.</p>
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Aktuelle Version vom 8. Dezember 2025, 17:42 Uhr
Same-n Mz. —Nwf. z. m. (mit Endungs-n aus den obliquen Kasus), älter, noch dichterisch Same
▷ sam-e ahd.-deu. ‘pflanzlicher Keim, Sperma’.
- Das innerhalb der germ. Sprachen nur im Dt. bezeugte Substantiv
- ahd. sāmo (8. Jh.),
- mhd. mnd. sām(e) ‘Samen, Samenkorn, männlicher Samen, Nachkommenschaft, Saat(feld), Feld’,
- asächs. sāmo (germ. *sēman-)
- ist mit dem Konkreta bildenden Suffix uig. -men- von der unter säen (s. d.) genannten Wurzelform uig. *sē-abgeleitet.
- Das Alter dieser Bildung ergibt sich aus dem Vergleich mit
- lat. sēmen ‘Samen, Geschlecht, Nachkomme’,
- aslaw. sěmę,
- russ. sémja (семя) ‘Samen’,
- apreuß. semen,
- die das gleiche Suffix, nur neutrales Genus aufweisen gegenüber der maskulinen Form im Dt. und lit. sė́menys (Plur.) ‘Saat, Leinsaat’.
- Von uig. *séh₁mn̥ „Same“; entspricht also *sēaną + *-mô.