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„Werk“ – Versionsunterschied

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<p>wer + k | </p><p>durch wirken als menschliche nutzengerichtete Anstrengung hervorgebrachtes Dasein, später dann übertragen auf Geräte,. Einrichtungen zur Herstellung von Waren, Sachen,&nbsp;… (21 Jh. ndt.); </p><p>‘Handlung, Tat, das Geschaffene, Produkt, Fabrik’; ahd. Zeit die ‘Tätigkeit, Arbeit’ und ‘das durch Arbeit Geschaffene’; die Bedeutung ‘Fabrik, Betriebsanlage’, vgl. Bergwerk, Hüttenwerk, Walzwerk, entwickelt sich im 17. Jh. &nbsp;ahd. ''werc'' ‘Tätigkeit und ihr Ergebnis’ (8. Jh.), mhd. ''werch'', ''werc''&nbsp;auch ‘zu bearbeitender Rohstoff, Werkzeug’,</p><p>asächs. ''werk'', mnd. ''werk'', ''wark'', mnl. ''werc'', ''warc'', ''weerc'', nl. ''werk'', aengl. ''weorc'', ''werc'', ''worc'', ''wurc'', engl. ''work'', anord. schwed. ''verk'' (ger. *''werka''-&nbsp;ugl.)</p><p>läßt sich wie die unter ''wirken''&nbsp;angeführten Formen vergleichen mit awest. ''varəz''- ‘wirken’, ''varəzya''- n. ‘Betätigung’, grie. ''érgon'' (ἔργον, aus *ϝέργον) ‘Werk, Sache, Arbeit, Kunstwerk’, mkymr. ''gwreith'' (aus *u̯''reg̑tu''-) ‘Tat’</p><p>und auf eine Ww.&nbsp;uig. *u̯''erg̑''-, *u̯''reg̑''- ‘wirken, tun’ zurückführen (s. auch ''[[Werg]]'').</p>
<p>[[wer]] + [[-k]] | </p><p>durch wirken als menschliche nutzengerichtete Anstrengung hervorgebrachtes Dasein, später dann übertragen auf Geräte,. Einrichtungen zur Herstellung von Waren, Sachen,&nbsp;… (21 Jh. ndt.); </p><p>‘Handlung, Tat, das Geschaffene, Produkt, Fabrik’; ahd. Zeit die ‘Tätigkeit, Arbeit’ und ‘das durch Arbeit Geschaffene’; die Bedeutung ‘Fabrik, Betriebsanlage’, vgl. Bergwerk, Hüttenwerk, Walzwerk, entwickelt sich im 17. Jh. &nbsp;ahd. ''werc'' ‘Tätigkeit und ihr Ergebnis’ (8. Jh.), mhd. ''werch'', ''werc''&nbsp;auch ‘zu bearbeitender Rohstoff, Werkzeug’,</p><p>asächs. ''werk'', mnd. ''werk'', ''wark'', mnl. ''werc'', ''warc'', ''weerc'', nl. ''werk'', aengl. ''weorc'', ''werc'', ''worc'', ''wurc'', engl. ''work'', anord. schwed. ''verk'' (ger. *''werka''-&nbsp;ugl.)</p><p>läßt sich wie die unter ''wirken''&nbsp;angeführten Formen vergleichen mit awest. ''varəz''- ‘wirken’, ''varəzya''- n. ‘Betätigung’, grie. ''érgon'' (ἔργον, aus *ϝέργον) ‘Werk, Sache, Arbeit, Kunstwerk’, mkymr. ''gwreith'' (aus *u̯''reg̑tu''-) ‘Tat’</p>und auf eine Ww.&nbsp;uig. *u̯''erg̑''-, *u̯''reg̑''- ‘wirken, tun’ zurückführen (s. auch ''[[Werg]]'').
 
Werke,Werktag,Werktage,Werktags,werktätig,

Aktuelle Version vom 23. Dezember 2023, 08:52 Uhr

wer + -k |

durch wirken als menschliche nutzengerichtete Anstrengung hervorgebrachtes Dasein, später dann übertragen auf Geräte,. Einrichtungen zur Herstellung von Waren, Sachen, … (21 Jh. ndt.);

‘Handlung, Tat, das Geschaffene, Produkt, Fabrik’; ahd. Zeit die ‘Tätigkeit, Arbeit’ und ‘das durch Arbeit Geschaffene’; die Bedeutung ‘Fabrik, Betriebsanlage’, vgl. Bergwerk, Hüttenwerk, Walzwerk, entwickelt sich im 17. Jh.  ahd. werc ‘Tätigkeit und ihr Ergebnis’ (8. Jh.), mhd. werch, werc auch ‘zu bearbeitender Rohstoff, Werkzeug’,

asächs. werk, mnd. werk, wark, mnl. werc, warc, weerc, nl. werk, aengl. weorc, werc, worc, wurc, engl. work, anord. schwed. verk (ger. *werka- ugl.)

läßt sich wie die unter wirken angeführten Formen vergleichen mit awest. varəz- ‘wirken’, varəzya- n. ‘Betätigung’, grie. érgon (ἔργον, aus *ϝέργον) ‘Werk, Sache, Arbeit, Kunstwerk’, mkymr. gwreith (aus *u̯reg̑tu-) ‘Tat’

und auf eine Ww. uig. *u̯erg̑-, *u̯reg̑- ‘wirken, tun’ zurückführen (s. auch Werg).

Werke,Werktag,Werktage,Werktags,werktätig,