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„Axt“ – Versionsunterschied

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* Axt f. ‘scharfes Hauwerkzeug zur groben Bearbeitung von Holz’,  
* Axt f. ‘scharfes Hauwerkzeug zur groben Bearbeitung von Holz’,  
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*** oder aber (wie verschiedentlich angenommen) als altes nicht-uig. Wanderwort anzusehen ist, bleibt ungewiß.  
*** oder aber (wie verschiedentlich angenommen) als altes nicht-uig. Wanderwort anzusehen ist, bleibt ungewiß.  
** Vielleicht als ‘die Schwingende’ zur Wurzel uig. *[[aĝ-]] ‘treiben, schwingen’ (s. ''[[Achse]]'', ''[[Achsel]]'') gehörig?  
** Vielleicht als ‘die Schwingende’ zur Wurzel uig. *[[aĝ-]] ‘treiben, schwingen’ (s. ''[[Achse]]'', ''[[Achsel]]'') gehörig?  
** Das auslautende [[-t]] wird im 13. Jh. fester Wortbestandteil (vgl. ähnliche Bildungen wie Habicht, Obst, s. d.);  
** Das auslautende [[Wortglied::-t]] wird im 13. Jh. fester Wortbestandteil (vgl. ähnliche Bildungen wie Habicht, Obst, s. d.);  
*** die Schreibweise mit [[-x-]] setzt im Spätmhd. ein und wird seit [[Martin Luther|Luther]] üblich.
*** die Schreibweise mit [[-x-]] setzt im Spätmhd. ein und wird seit [[Martin Luther|Luther]] üblich.

Aktuelle Version vom 8. Juni 2025, 06:00 Uhr

ax--t deu.

  • Axt f. ‘scharfes Hauwerkzeug zur groben Bearbeitung von Holz’,
    • ahd. ackus (um 800),
    • mhd. ackes,
    • asächs. akus,
    • mnd. exe, ēxe, ē̌kse,
    • mnl. aex,
    • nl. aaks, aks,
    • aengl. æx, aex, æces,
    • engl. axe,
    • anord. øx, ax,
    • got. aqizi
  • und die außergerm. Verwandten
    • lat. ascia (aus *acsia),
    • grie. axī́nē (ἀξίνη) ‘Axt, Beil’
  • ermöglichen einen Ansatz uig. *agu̯(e)sī, *aksī ‘Axt’.
    • Ob dieser an die Wurzel uig. *ak̑-, *ok̑- ‘scharf, spitz, kantig, Stein’ anzuschließen
      • oder aber (wie verschiedentlich angenommen) als altes nicht-uig. Wanderwort anzusehen ist, bleibt ungewiß.
    • Vielleicht als ‘die Schwingende’ zur Wurzel uig. *aĝ- ‘treiben, schwingen’ (s. Achse, Achsel) gehörig?
    • Das auslautende -t wird im 13. Jh. fester Wortbestandteil (vgl. ähnliche Bildungen wie Habicht, Obst, s. d.);
      • die Schreibweise mit -x- setzt im Spätmhd. ein und wird seit Luther üblich.