[[Datei:290px-Benutzer_Friedrich.Kromberg_Recht_Einteilung_v2.png|verweis=https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Benutzer_Friedrich.Kromberg_Recht_Einteilung_v2.png|mini|320x320px|Einteilung des ([https://de.wikipedia.org/wiki/Objektives_Recht objektiven]) Rechts<br>Anm.: Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Strafrecht Strafrecht] wird zwar, wie auch in dieser Grafik, zumeist als eigenständiges [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsgebiet Rechtsgebiet] dargestellt beziehungsweise behandelt, zählt jedoch trotzdem formal zum [[öffentliches Recht|öffentlichen Recht]].]]
[[Datei:290px-Benutzer_Friedrich.Kromberg_Recht_Einteilung_v2.png|verweis=https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Benutzer_Friedrich.Kromberg_Recht_Einteilung_v2.png|mini|320x320px|Einteilung des ([https://de.wikipedia.org/wiki/Objektives_Recht objektiven]) Rechts<br>Anm.: Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Strafrecht Strafrecht] wird zwar, wie auch in dieser Grafik, zumeist als eigenständiges [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsgebiet Rechtsgebiet] dargestellt beziehungsweise behandelt, zählt jedoch trotzdem formal zum [[öffentliches Recht|öffentlichen Recht]].]]
<p>Das '''Privatrecht''' regelt die [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsverh%C3%A4ltnis Rechtsbeziehungen] zwischen einzelnen [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsf%C3%A4higkeit Rechtssubjekten] und steht in Abgrenzung zum [[öffentlichs Recht|öffentlichen Recht]], das der Staatserhaltung dient. Es bestimmt die Beziehungen [https://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliche_Person natürlicher] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Juristische_Person juristischer Personen] untereinander und zueinander und darüber hinaus deren Beziehungen zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Sache_(Recht) Sachen] sowie die Beziehungen der Sachen zueinander. Seine seit der [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Republik Römischen Republik] nachweisbaren kulturanthropologischen Grundlagen lassen sich charakteristisch an Grundbegriffen wie etwa [https://de.wikipedia.org/wiki/Person Person], [https://de.wikipedia.org/wiki/Besitz Besitz] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag Vertrag] verdeutlichen. Diese Grundbegriffe erlauben es, das natürliche Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Sachen zu erfassen, zu formalisieren und zu strukturieren. So wird durch die Formen des Rechts der natürliche Mensch zum [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrger Bürger], der Besitz zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Eigentum Eigentum] und die Übereinkunft zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Verpflichtungsgesch%C3%A4ft Verpflichtungsgeschäft].<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-1 [1]]</sup></p>
<p>Das '''Privatrecht''' regelt die [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsverh%C3%A4ltnis Rechtsbeziehungen] zwischen einzelnen [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsf%C3%A4higkeit Rechtssubjekten] und steht in Abgrenzung zum [[öffentlichs Recht|öffentlichen Recht]], das der Staatserhaltung dient. Es bestimmt die Beziehungen [https://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliche_Person natürlicher] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Juristische_Person juristischer Personen] untereinander und zueinander und darüber hinaus deren Beziehungen zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Sache_(Recht) Sachen] sowie die Beziehungen der Sachen zueinander. Seine seit der [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Republik Römischen Republik] nachweisbaren kulturanthropologischen Grundlagen lassen sich charakteristisch an Grundbegriffen wie etwa [https://de.wikipedia.org/wiki/Person Person], [https://de.wikipedia.org/wiki/Besitz Besitz] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag Vertrag] verdeutlichen. Diese Grundbegriffe erlauben es, das natürliche Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Sachen zu erfassen, zu formalisieren und zu strukturieren. So wird durch die Formen des Rechts der natürliche Mensch zum [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrger Bürger], der Besitz zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Eigentum Eigentum] und die Übereinkunft zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Verpflichtungsgesch%C3%A4ft Verpflichtungsgeschäft].<ref><span class="reference-text">Vgl. dazu näher [https://de.wikipedia.org/wiki/Okko_Behrends Okko Behrends], [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sellert Wolfgang Sellert] (Hrsg.): ''Der Kodifikationsgedanke und das Modell des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). 9. Symposium der Kommission „Die Funktion des Gesetzes in Geschichte und Gegenwart“.'' In: ''Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen'' (Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge Nr. 236). Vandenhoeck & Ruprecht, 2000, <span class="falsche-isbn">[https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3-525-82508-8 ISBN 3-525-82508-8]</span> S. 12–19 (13 f.).</span></ref></p>
[[Datei:290px-Benutzer_Friedrich.Kromberg_Privatrecht_Einteilung_v1.png|verweis=https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Benutzer_Friedrich.Kromberg_Privatrecht_Einteilung_v1.png|mini|289x289px|Einteilung des Privatrechts]]
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<p>Sowohl die Bezeichnung '''Zivilrecht''' als auch die Bezeichnung '''bürgerliches Recht''' sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Verdeutschung#Sprachlicher_Aspekt Übersetzungen] des [https://de.wikipedia.org/wiki/Latein lateinischen] Terminus ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Ius_civile ius civile]''. Begegnet allerdings die Bezeichnung ''Zivilrecht'' in der Fachliteratur als ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Synonym Synonym] für ''Privatrecht'', so beschränkt sich die begriffliche Gleichsetzung der Bezeichnungen ''bürgerliches Recht'' und ''Privatrecht'' fast ausschließlich auf die Umgangssprache; denn im rechtswissenschaftlichen Sinn ist das bürgerliche Recht nur ein Teilbereich des Privatrechts, und zwar das „allgemeine Privatrecht“, welches im [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Recht deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch] den [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeiner_Teil_des_B%C3%BCrgerlichen_Rechts_(Deutschland) allgemeinen Teil des Bürgerlichen Rechts], [https://de.wikipedia.org/wiki/Schuldrecht_(Deutschland) das Recht der Schuldverhältnisse], [https://de.wikipedia.org/wiki/Sachenrecht_(Deutschland) das Sachenrecht] sowie [https://de.wikipedia.org/wiki/Familienrecht_(Deutschland) das Familien-] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Erbrecht_(Deutschland) Erbrecht] umfasst.<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-2 [2]]</sup><sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-3 [3]]</sup><sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-4 [4]]</sup></p>Dieser Logik folgend, gliedert sich das Privatrecht in das ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#Allgemeines_Privatrecht Allgemeine Privatrecht]'' und das ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#Sonderprivatrecht Sonderprivatrecht]'' (auch: ''sonstiges Privatrecht''). Während das Bürgerliche Recht grundlegende Regeln über Personen, Sachen und [https://de.wikipedia.org/wiki/Schuldverh%C3%A4ltnis Schuldverhältnisse] (in der Schweiz: [https://de.wikipedia.org/wiki/Obligation_(Recht) Obligationen]) zusammenfasst, ist das Sonderprivatrecht – gelegentlich auch als [https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsprivatrecht Wirtschaftsprivatrecht] bezeichnet – weitgehend eigenständig kodifiziert, etwa im [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsrecht Handels-], [https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht Arbeits-], [https://de.wikipedia.org/wiki/Mietvertrag_(Deutschland) Miet-] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Wettbewerbsrecht Wettbewerbsrecht].<p>In der [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtswissenschaft Rechtswissenschaft] bildet das Privatrecht das Komplement zum öffentlichen Recht, wobei letzteres auch das [https://de.wikipedia.org/wiki/Strafrecht Strafrecht] umfasst (vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliches_Recht#Abgrenzung_zum_Privatrecht Abgrenzung des öffentlichen Rechts zum Privatrecht]). Der privatrechtliche Grundsatz der [https://de.wikipedia.org/wiki/Privatautonomie Privatautonomie] postuliert die [https://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille Willensfreiheit des Einzelnen] als Voraussetzung dafür, mit anderen in Rechtsbeziehungen treten oder aber darauf verzichten zu können. Eingeschränkt werden kann die Verwirklichung des freien Willens durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Monopol Monopole] oder die Finanzmacht Einzelner. Die staatliche Gewalt hingegen nimmt grundsätzlich keinen Einfluss auf die Ausgestaltung der Privatautonomie.</p>
<p>Sowohl die Bezeichnung '''Zivilrecht''' als auch die Bezeichnung '''bürgerliches Recht''' sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Verdeutschung#Sprachlicher_Aspekt Übersetzungen] des [https://de.wikipedia.org/wiki/Latein lateinischen] Terminus ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Ius_civile ius civile]''. Begegnet allerdings die Bezeichnung ''Zivilrecht'' in der Fachliteratur als ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Synonym Synonym] für ''Privatrecht'', so beschränkt sich die begriffliche Gleichsetzung der Bezeichnungen ''bürgerliches Recht'' und ''Privatrecht'' fast ausschließlich auf die Umgangssprache; denn im rechtswissenschaftlichen Sinn ist das bürgerliche Recht nur ein Teilbereich des Privatrechts, und zwar das „allgemeine Privatrecht“, welches im [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Recht deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch] den [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeiner_Teil_des_B%C3%BCrgerlichen_Rechts_(Deutschland) allgemeinen Teil des Bürgerlichen Rechts], [https://de.wikipedia.org/wiki/Schuldrecht_(Deutschland) das Recht der Schuldverhältnisse], [https://de.wikipedia.org/wiki/Sachenrecht_(Deutschland) das Sachenrecht] sowie [https://de.wikipedia.org/wiki/Familienrecht_(Deutschland) das Familien-] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Erbrecht_(Deutschland) Erbrecht] umfasst.<ref><span class="reference-text">Brox, Hans: ''Allgemeiner Teil des BGB'', 26. Auflage, München 2002, S. 12 Rn. 13: „Das Privatrecht oder Zivilrecht ist ein Teil des Rechts, der die Beziehungen zwischen den einzeilnen gleichgeordneten Mitgliedern der Gemeinschaft regelt. Das bürgerliche Recht ist der Teil des Privatrechts, der für jedermann gilt. Früher stellte das bürgerliche Recht das ganze Privatrecht dar; die Begriffe bürgerliches Recht und Privatrecht waren also identisch. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Sonderrechtsgebiete herausgebildet. Demnach ist das bürgerliche Recht heute das allgemeine Privatrecht gegenüber dem besonderen Privatrecht, das nur für bestimmte Teilgebiete des Privatrechts gilt.“</span></ref><ref><span class="reference-text">''Münchener Kommentar zum BGB Band I'', 4. Auflage München 2001, Einleitung, Rn. 1: „Das bürgerliche Recht ist das Kerngebiet des Privatrechts (= Zivilrechts).“</span></ref><ref><span class="reference-text">Lexexakt.de Rechtslexikon-Eintrag: ''Zivilrecht'', Stand 15. April 2019, [http://www.lexexakt.de/glossar/zivilrecht.php online] (zuletzt abgerufen am 26. Februar 2023 um 19:45 Uhr): „Mit Zivilrecht (= Privatrecht) wird der Zweig des Rechts bezeichnet, der sich mit den Rechtsbeziehungen zwischen den gleichgeordneten Privatpersonen (= Rechtsubjekten des Privatrechts) beschäftigt. Mit anderen Worten, das Zivilrecht ist das Rechtsgebiet, das die rechtlichen Beziehungen der Menschen untereinander regelt. Es enthält z. B. Bestimmungen über den Abschluss von Verträgen oder die Folgen von Vertragsbrüchen. Das Zivilrecht ist zum großen Teil im BGB geregelt, das aber durch Spezialgesetze (z.B. AktG, HGB, KSchG) ergänzt wird.</span>
<span class="reference-text">Das bürgerliche Recht ist der Teil des Zivilrechts, der für alle Bürger für die Rechtsbeziehungen des täglichen Lebens gilt. Hierzu zählt z. B. nicht das Handelsrecht, das nur für Kaufleute gilt.“</span></ref></p>Dieser Logik folgend, gliedert sich das Privatrecht in das ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#Allgemeines_Privatrecht Allgemeine Privatrecht]'' und das ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#Sonderprivatrecht Sonderprivatrecht]'' (auch: ''sonstiges Privatrecht''). Während das Bürgerliche Recht grundlegende Regeln über Personen, Sachen und [https://de.wikipedia.org/wiki/Schuldverh%C3%A4ltnis Schuldverhältnisse] (in der Schweiz: [https://de.wikipedia.org/wiki/Obligation_(Recht) Obligationen]) zusammenfasst, ist das Sonderprivatrecht – gelegentlich auch als [https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsprivatrecht Wirtschaftsprivatrecht] bezeichnet – weitgehend eigenständig kodifiziert, etwa im [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsrecht Handels-], [https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht Arbeits-], [https://de.wikipedia.org/wiki/Mietvertrag_(Deutschland) Miet-] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Wettbewerbsrecht Wettbewerbsrecht].<p>In der [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtswissenschaft Rechtswissenschaft] bildet das Privatrecht das Komplement zum öffentlichen Recht, wobei letzteres auch das [https://de.wikipedia.org/wiki/Strafrecht Strafrecht] umfasst (vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliches_Recht#Abgrenzung_zum_Privatrecht Abgrenzung des öffentlichen Rechts zum Privatrecht]). Der privatrechtliche Grundsatz der [https://de.wikipedia.org/wiki/Privatautonomie Privatautonomie] postuliert die [https://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille Willensfreiheit des Einzelnen] als Voraussetzung dafür, mit anderen in Rechtsbeziehungen treten oder aber darauf verzichten zu können. Eingeschränkt werden kann die Verwirklichung des freien Willens durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Monopol Monopole] oder die Finanzmacht Einzelner. Die staatliche Gewalt hingegen nimmt grundsätzlich keinen Einfluss auf die Ausgestaltung der Privatautonomie.</p>
<p>Recht, Rechtsordnung und Rechtsbefugnisse waren Bestandteile des [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht römischen Rechts], ohne dass zwischen einem privaten Recht ''(ius privatum)'' und einem öffentlichen Recht ''([https://de.wikipedia.org/wiki/Ius_publicum ius publicum])'' explizit unterschieden worden wäre. Dazu fehlte eine Theorie der Allgemeinbegriffe des Rechts. Sie entwickelte sich weder in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Altr%C3%B6misches_Recht Anfangszeit] noch in den Blütezeiten der juristischen Entwicklung während der ([https://de.wikipedia.org/wiki/Vorklassisches_Recht Vor-])[https://de.wikipedia.org/wiki/Klassik_(Jurisprudenz) Klassik] oder der [https://de.wikipedia.org/wiki/Nachklassisches_Recht Spät- und Endphase] des Römischen Reichs. Stattdessen bildete sich früh ein mehrschichtiges Privatrecht heraus, das aus dem ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Ius_civile ius civile]'', dem ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Ius_honorarium ius honorarium]'' und dem ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Ius_gentium ius gentium]'' bestand und das im Zuge von Modernisierungen auf das ''ius civile'' reduziert wurde. In den juristischen Schriften dieser Zeit begegnen die Begriffe ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Mos_maiorum mos maiorum]'', ''ius'', ''iustitia''<sup id="cite_ref-5" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-5 [5]]</sup> oder ''iuris prudentia''. [https://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_der_Antike Griechische] Einflüsse – insbesondere solche der [https://de.wikipedia.org/wiki/Stoa Stoa] – lieferten den philosophischen [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberbau_und_Basis Überbau]. Im Privatrecht unterstrichen ''iustum'' (Rechtseinklang), ''legitimum''(Übereinstimmung mit dem Volksgesetz) und ''aequitas'' (Gerechtigkeit) das Rechtsgefühl.<sup id="cite_ref-6" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-6 [6]]</sup></p><p>Die Rechtsmaterien wurden im Laufe der Epochen des römischen Rechts und seiner [https://de.wikipedia.org/wiki/Rezeption_des_r%C3%B6mischen_Rechts Rezeptionsgeschichte] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsgeschichte Rechtsgeschichte]) unterschiedlich gefasst. Das nachfolgend behandelte Institutionensystem gehorchte dem Schema der Unterscheidung zwischen Personen- und Familienrecht ''(personae),'' Vermögensrecht ''(res)'' und Prozessrecht ''(actiones).''</p>
=== <span id="Gliederung_nach_dem_Pandektensystem">Gliederung nach dem Pandektensystem</span> ===
[[Datei:220px-Benutzer_Friedrich.Kromberg_Bürgerl_R_Einteilung_Pandekten_v1.png|verweis=https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Benutzer_Friedrich.Kromberg_B%C3%BCrgerl_R_Einteilung_Pandekten_v1.png|mini|294x294px|Einteilung des Bürgerlichen Rechtes (Zivilrecht) nach dem Pandektensystem]]
Die Gliederung nach dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Pandektenwissenschaft Pandektensystem], begrifflich hergeleitet aus den [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht römischrechtlichen] [https://de.wikipedia.org/wiki/Pandekten Pandekten] (auch Digesten), unterteilt das Zivilrecht in fünf (beziehungsweise sechs, mit eigenständigem Personenrecht) Bereiche: in einen allgemeinen Teil (der in der Regel das Personenrecht umfasst), das Schuldrecht, das Sachenrecht, das Erbrecht und das Familienrecht. Diesem pandektistischen Schema folgen das deutsche [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch Bürgerliche Gesetzbuch] (BGB) und das schweizerische [https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilgesetzbuch Zivilgesetzbuch] (ZGB).
<span></span>
*''Allgemeiner Teil''
**Grundlagen (Privatrecht; [https://de.wikipedia.org/wiki/Objektives_Recht objektives] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Subjektives_Recht subjektives Recht])
**Lehre vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsgesch%C3%A4ft Rechtsgeschäft] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Willenserkl%C3%A4rung Willenserklärung] und Rechtsgeschäft; [https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag Vertrag]; Geltungsvoraussetzungen des Rechtsgeschäfts)
=== <span id="Gliederung_nach_dem_Institutionensystem">Gliederung nach dem Institutionensystem</span> ===
[[Datei:290px-Benutzer_Friedrich.Kromberg_Bürgerl_R_Einteilung_Institutionen_v1.png|verweis=https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Benutzer_Friedrich.Kromberg_B%C3%BCrgerl_R_Einteilung_Institutionen_v1.png|mini|290x290px|Einteilung des Bürgerlichen Rechtes (Zivilrecht) nach dem Institutionensystem]]
Die Gliederung des Zivilrechtes nach dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Institutionensystem Institutionensystem], das nach dem Hauptwerk des [https://de.wikipedia.org/wiki/Klassik_(Jurisprudenz) klassischen] römischen Juristen [https://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_(Jurist) Gaius] benannt ist, folgt der Einteilung nach den kategorialen Begriffen „Personen“ und „Sachen“ sowie deren Strukturen und mutuellen Relationen (zwischen verschiedenen Personen, zwischen verschiedenen Sachen und zwischen Personen und Sachen). Die Formen des Rechts ermöglichen, dass der Mensch zusätzlich zum Bürger, Besitz zu Eigentum und eine Übereinkunft zum Vertrag wird. Daher wird Rechtsschutz geboten. In der Zeit der ersten großen Kodifikationswelle des frühen 19. Jahrhunderts, wurde diese Einteilung in den französischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Code_civil Code civil] und in das österreichische [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_b%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch] (ABGB) aufgenommen.<sup id="cite_ref-7" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-7 [7]]</sup><p>Die Einteilung gliedert sich grundsätzlich folgendermaßen:</p>
<span></span>
*''personae:'' Personen- und [https://de.wikipedia.org/wiki/Familienrecht Familienrecht]
*''actiones'': (wörtlich) Klagen; gemeint sind indes zumeist Ansprüche und Anspruchsgrundlagen,<sup id="cite_ref-8" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-8 [8]]</sup> aber auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Prozesshandlung Klagformeln] im Rahmen des [https://de.wikipedia.org/wiki/Legisaktionenverfahren Legisaktionenverfahrens].
<p>Das österreichische [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_b%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch ABGB] folgt diesem Schema, jedoch ohne das Prozessrecht einzubeziehen:</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" role="presentation" aria-hidden="true">→ </span>''<span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsrecht_(Deutschland) Handelsrecht (Deutschland)] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmensrecht Unternehmensrecht]''</div><p>Das Handelsrecht wird als „Sonderprivatrecht der Kaufleute“ bezeichnet.<sup id="cite_ref-9" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrecht#cite_note-9 [9]]</sup> Es enthält für [https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufleute Kaufleute] geltende [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsnorm Rechtsnormen] und mithin Bestimmungen zu Handelsgeschäften, zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Firma Firmierung des Kaufmannes], zu kaufmännischen Hilfspersonen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsmakler Handelsmakler], [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsvertreter Handelsvertreter], [https://de.wikipedia.org/wiki/Kommission%C3%A4r Kommissionäre], [https://de.wikipedia.org/wiki/Spediteur Spediteure], Lagerhalter) sowie ferner Bestimmungen im Bereich des [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaftsrecht Gesellschaftsrechts] und Regeln über [https://de.wikipedia.org/wiki/Personengesellschaft Personen-] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalgesellschaft Kapitalgesellschaften].</p><p>Für all diese Rechtsgebiete gilt, dass die Normen des allgemeinen Privatrechts [https://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarit%C3%A4t subsidiär] gelten, sodass z. B. Handelsgeschäfte grundsätzlich dem allgemeinen Privatrecht unterliegen, welches jedoch modifiziert und erweitert ist durch die Normen des Handelsrechts.</p><p>Dieses subsidiäre Verhältnis ist im deutschen Recht in <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/hgbeg/art_2.html Art. 2]</span> Abs. 1 [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=EGHGB&action=edit&redlink=1 EGHGB] kodifiziert. In der schweizerischen Rechtstradition dagegen wird ein eigenständiges kaufmännisches Handelsrecht seit jeher abgelehnt und diese Ablehnung mit der demokratischen, einer besonderen Behandlung der Kaufleute entgegenstehenden Gleichheit aller natürlichen Personen begründet. Gleichwohl finden sich im [https://de.wikipedia.org/wiki/Obligationenrecht_(Schweiz) Obligationenrecht] vereinzelt Sonderregeln für den kaufmännischen Verkehr (z. B. Art. 190 OR), die sachgerechte Differenzierungen ermöglichen sollen.</p>
<p>Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht Arbeitsrecht] regelt die Rechtsbeziehungen zwischen einzelnen [https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmer Arbeitnehmern] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitgeber Arbeitgebern] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Individualarbeitsrecht Individualarbeitsrecht]), zwischen den Koalitionen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie zwischen dem Arbeitgeber und Vertretungsorganen der Arbeitnehmer ([https://de.wikipedia.org/wiki/Kollektives_Arbeitsrecht kollektives Arbeitsrecht]).</p><p>Die Normen des Arbeitsrechtes enthalten vielfach (einseitig) zwingende Vorschriften zugunsten des Arbeitnehmers. Auch hier gelten die Normen des allgemeinen Privatrechts [https://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarit%C3%A4t subsidiär].</p>
<p>Weitere Sonderprivatrechtsbereiche sind z. B. das [https://de.wikipedia.org/wiki/Mietvertrag_(Deutschland) Mietrecht], das [https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrszivilrecht Verkehrszivilrecht], das [https://de.wikipedia.org/wiki/Konsumentenschutz Konsumentenschutzrecht] oder das [https://de.wikipedia.org/wiki/Wertpapier Wertpapierrecht], wobei anzumerken ist, dass das Mietrecht, das Verkehrszivilrecht und das Konsumentenschutzrecht oft gemeinsam mit dem Bürgerlichen Recht (Schuldrecht/Vertragsrecht) behandelt werden und das Wertpapierrecht eine enge immanente Beziehung zum Handelsrecht hat.</p>
<p>Eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Kodifikation Kodifikation] des Zivilrechts erfolgte in [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland Deutschland] 1900 mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch Bürgerlichen Gesetzbuch] (BGB), in [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich Österreich] 1812 mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch] (ABGB), in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz Schweiz] 1883 mit dem Schweizerischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Obligationenrecht_(Schweiz) Obligationenrecht] (OR) und 1912 mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilgesetzbuch Zivilgesetzbuch] (ZGB), in [https://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich Frankreich] 1804 mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Code_civil Code civil] (Code Napoléon) und in Italien mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Codice_civile Codice civile]. Besonders der Code civil hatte eine starke Ausstrahlungskraft und war Vorbild für die übrigen Kodifikationen der sogenannten ''Civil Law Countries''.</p><p>Schon vor der Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Kaiserreich Deutschen Kaiserreich] gab es in einigen deutschen Teilstaaten ein kodifiziertes Landrecht, so den [https://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Maximilianeus_Bavaricus_Civilis Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis] von 1756 in Bayern und das [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Landrecht_f%C3%BCr_die_Preu%C3%9Fischen_Staaten Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794] (ALR). Manche Landrechte basierten auf dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Code_civil Code civil], so etwa das [https://de.wikipedia.org/wiki/Badisches_Landrecht_1810 Badische Landrecht von 1810].</p><p>Auch im Mittelalter besaßen viele Territorien des [https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich Heiligen Römischen Reiches] deutscher Nation bereits ein kodifiziertes [https://de.wikipedia.org/wiki/Landrecht_(Mittelalter) Landrecht], das allerdings neben dem Zivilrecht auch andere Rechtsbereiche (z. B. Straf- und Verfassungsrecht) regelte.</p>
<span></span><div class="sieheauch" role="navigation"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Privatrechtskodifikationen Liste von Privatrechtskodifikationen]</div>
<p>Bei privatrechtlichen Fällen mit Auslandsbezug (z. B. bei der Eheschließung von zwei Personen unterschiedlicher Staatsbürgerschaft, bei einem Schadensfall im Ausland oder bei internationalen Verträgen) bestehen besondere Kollisionsnormen, die bestimmen, welches Privatrecht anzuwenden ist. Dieser Rechtsbereich wird, etwas missverständlich, als ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Privatrecht Internationales Privatrecht]'' bezeichnet.</p><p>Einzelne Rechtsmaterien haben völkerrechtliche, den nationalen Umsetzungen vorangehende Regelungen erhalten, so insbesondere der internationale Warenkauf durch das [https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Kaufrecht Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenverkauf] vom 11. April 1980, dem sich auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland Deutschland], [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich Österreich] und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz Schweiz] angeschlossen haben.</p><p>Die weltweit singuläre Möglichkeit, privatrechtliche Ansprüche aus jedem Land der Welt vor einem US-Gericht einzuklagen, wird durch den [https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten US-amerikanischen] [https://de.wikipedia.org/wiki/Alien_Tort_Claims_Act Alien Tort Claims Act] geregelt.</p>
<p>Bei privatrechtlichen Fällen mit Auslandsbezug (z. B. bei der Eheschließung von zwei Personen unterschiedlicher Staatsbürgerschaft, bei einem Schadensfall im Ausland oder bei internationalen Verträgen) bestehen besondere Kollisionsnormen, die bestimmen, welches Privatrecht anzuwenden ist. Dieser Rechtsbereich wird, etwas missverständlich, als ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Privatrecht Internationales Privatrecht]'' bezeichnet.</p><p>Einzelne Rechtsmaterien haben völkerrechtliche, den nationalen Umsetzungen vorangehende Regelungen erhalten, so insbesondere der internationale Warenkauf durch das [https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Kaufrecht Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenverkauf] vom 11. April 1980, dem sich auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland Deutschland], [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich Österreich] und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz Schweiz] angeschlossen haben.</p><p>Die weltweit singuläre Möglichkeit, privatrechtliche Ansprüche aus jedem Land der Welt vor einem US-Gericht einzuklagen, wird durch den [https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten US-amerikanischen] [https://de.wikipedia.org/wiki/Alien_Tort_Claims_Act Alien Tort Claims Act] geregelt.</p>
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*[https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4047304-1 Literatur von und über Privatrecht] im Katalog der [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalbibliothek Deutschen Nationalbibliothek]
*[https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4047304-1 Literatur von und über Privatrecht] im Katalog der [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalbibliothek Deutschen Nationalbibliothek]
*[https://curlie.org/World/Deutsch/Gesellschaft/Recht/Zivilrecht/ Linkkatalog zum Thema Zivilrecht] bei ''curlie.org'' (ehemals [https://de.wikipedia.org/wiki/DMOZ DMOZ])
*[https://curlie.org/World/Deutsch/Gesellschaft/Recht/Zivilrecht/ Linkkatalog zum Thema Zivilrecht] bei ''curlie.org'' (ehemals [https://de.wikipedia.org/wiki/DMOZ DMOZ])
#<span class="reference-text">Vgl. dazu näher [https://de.wikipedia.org/wiki/Okko_Behrends Okko Behrends], [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sellert Wolfgang Sellert] (Hrsg.): ''Der Kodifikationsgedanke und das Modell des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). 9. Symposium der Kommission „Die Funktion des Gesetzes in Geschichte und Gegenwart“.'' In: ''Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen'' (Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge Nr. 236). Vandenhoeck & Ruprecht, 2000, <span class="falsche-isbn">[https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3-525-82508-8 ISBN 3-525-82508-8]</span> S. 12–19 (13 f.).</span>
#<span class="reference-text">Brox, Hans: ''Allgemeiner Teil des BGB'', 26. Auflage, München 2002, S. 12 Rn. 13: „Das Privatrecht oder Zivilrecht ist ein Teil des Rechts, der die Beziehungen zwischen den einzeilnen gleichgeordneten Mitgliedern der Gemeinschaft regelt. Das bürgerliche Recht ist der Teil des Privatrechts, der für jedermann gilt. Früher stellte das bürgerliche Recht das ganze Privatrecht dar; die Begriffe bürgerliches Recht und Privatrecht waren also identisch. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Sonderrechtsgebiete herausgebildet. Demnach ist das bürgerliche Recht heute das allgemeine Privatrecht gegenüber dem besonderen Privatrecht, das nur für bestimmte Teilgebiete des Privatrechts gilt.“</span>
#<span class="reference-text">''Münchener Kommentar zum BGB Band I'', 4. Auflage München 2001, Einleitung, Rn. 1: „Das bürgerliche Recht ist das Kerngebiet des Privatrechts (= Zivilrechts).“</span>
#<span class="reference-text">Lexexakt.de Rechtslexikon-Eintrag: ''Zivilrecht'', Stand 15. April 2019, [http://www.lexexakt.de/glossar/zivilrecht.php online] (zuletzt abgerufen am 26. Februar 2023 um 19:45 Uhr): „Mit Zivilrecht (= Privatrecht) wird der Zweig des Rechts bezeichnet, der sich mit den Rechtsbeziehungen zwischen den gleichgeordneten Privatpersonen (= Rechtsubjekten des Privatrechts) beschäftigt. Mit anderen Worten, das Zivilrecht ist das Rechtsgebiet, das die rechtlichen Beziehungen der Menschen untereinander regelt. Es enthält z. B. Bestimmungen über den Abschluss von Verträgen oder die Folgen von Vertragsbrüchen. Das Zivilrecht ist zum großen Teil im BGB geregelt, das aber durch Spezialgesetze (z.B. AktG, HGB, KSchG) ergänzt wird.<br>Das bürgerliche Recht ist der Teil des Zivilrechts, der für alle Bürger für die Rechtsbeziehungen des täglichen Lebens gilt. Hierzu zählt z. B. nicht das Handelsrecht, das nur für Kaufleute gilt.“</span>
#<span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Kaser Max Kaser]: ''Das Römische Privatrecht. Erster Abschnitt. Das altrömische, das vorklassische und klassische Recht.'' C. H. Beck Verlag, München 1955 ''([https://de.wikipedia.org/wiki/Handbuch_der_Altertumswissenschaft#X._Rechtsgeschichte_des_Altertums Zehnte Abteilung, Dritter Teil, Dritter Band, Erster Abschnitt])'' § 48, S. 172–175.</span>
#<span class="reference-text">Vgl. dazu näher Okko Behrends, Wolfgang Sellert (Hrsg.): ''Der Kodifikationsgedanke und das Modell des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). 9. Symposium der Kommission „Die Funktion des Gesetzes in Geschichte und Gegenwart“.'' In: ''Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen.''(Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge Nr. 236). Vandenhoeck & Ruprecht 2000. <span class="falsche-isbn">[https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3-525-82508-8 ISBN 3-525-82508-8]</span>, S. 9–12 und 12–19.</span>
#<span class="reference-text">Volker Mayer: <cite>Wirtschaftsrecht Band 1, Rechtsgeschäftslehre, Schuldverhältnisse, Handelsgeschäfte</cite>. 1. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2015, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783170305137 ISBN 978-3-17-030513-7], S. 11 (Fn. 1 zu Rdnr. 10) und passim.</span>
#<span class="reference-text">Volker Mayer: <cite>Wirtschaftsrecht Band 1, Rechtsgeschäftslehre, Schuldverhältnisse, Handelsgeschäfte</cite>. 1. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2015, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783170305137 ISBN 978-3-17-030513-7], S. 123 ff.</span>
Einteilung des (objektiven) Rechts Anm.: Das Strafrecht wird zwar, wie auch in dieser Grafik, zumeist als eigenständiges Rechtsgebiet dargestellt beziehungsweise behandelt, zählt jedoch trotzdem formal zum öffentlichen Recht.
Das Privatrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen einzelnen Rechtssubjekten und steht in Abgrenzung zum öffentlichen Recht, das der Staatserhaltung dient. Es bestimmt die Beziehungen natürlicher und juristischer Personen untereinander und zueinander und darüber hinaus deren Beziehungen zu Sachen sowie die Beziehungen der Sachen zueinander. Seine seit der Römischen Republik nachweisbaren kulturanthropologischen Grundlagen lassen sich charakteristisch an Grundbegriffen wie etwa Person, Besitz und Vertrag verdeutlichen. Diese Grundbegriffe erlauben es, das natürliche Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Sachen zu erfassen, zu formalisieren und zu strukturieren. So wird durch die Formen des Rechts der natürliche Mensch zum Bürger, der Besitz zum Eigentum und die Übereinkunft zum Verpflichtungsgeschäft.[1]
In der Rechtswissenschaft bildet das Privatrecht das Komplement zum öffentlichen Recht, wobei letzteres auch das Strafrecht umfasst (vgl. Abgrenzung des öffentlichen Rechts zum Privatrecht). Der privatrechtliche Grundsatz der Privatautonomie postuliert die Willensfreiheit des Einzelnen als Voraussetzung dafür, mit anderen in Rechtsbeziehungen treten oder aber darauf verzichten zu können. Eingeschränkt werden kann die Verwirklichung des freien Willens durch Monopole oder die Finanzmacht Einzelner. Die staatliche Gewalt hingegen nimmt grundsätzlich keinen Einfluss auf die Ausgestaltung der Privatautonomie.
Recht, Rechtsordnung und Rechtsbefugnisse waren Bestandteile des römischen Rechts, ohne dass zwischen einem privaten Recht (ius privatum) und einem öffentlichen Recht (ius publicum) explizit unterschieden worden wäre. Dazu fehlte eine Theorie der Allgemeinbegriffe des Rechts. Sie entwickelte sich weder in der Anfangszeit noch in den Blütezeiten der juristischen Entwicklung während der (Vor-)Klassik oder der Spät- und Endphase des Römischen Reichs. Stattdessen bildete sich früh ein mehrschichtiges Privatrecht heraus, das aus dem ius civile, dem ius honorarium und dem ius gentium bestand und das im Zuge von Modernisierungen auf das ius civile reduziert wurde. In den juristischen Schriften dieser Zeit begegnen die Begriffe mos maiorum, ius, iustitia[5] oder iuris prudentia. Griechische Einflüsse – insbesondere solche der Stoa – lieferten den philosophischen Überbau. Im Privatrecht unterstrichen iustum (Rechtseinklang), legitimum(Übereinstimmung mit dem Volksgesetz) und aequitas (Gerechtigkeit) das Rechtsgefühl.[6]
Die Rechtsmaterien wurden im Laufe der Epochen des römischen Rechts und seiner Rezeptionsgeschichte(Rechtsgeschichte) unterschiedlich gefasst. Das nachfolgend behandelte Institutionensystem gehorchte dem Schema der Unterscheidung zwischen Personen- und Familienrecht (personae), Vermögensrecht (res) und Prozessrecht (actiones).
Gliederung nach dem Pandektensystem
Einteilung des Bürgerlichen Rechtes (Zivilrecht) nach dem Pandektensystem
Die Gliederung nach dem Pandektensystem, begrifflich hergeleitet aus den römischrechtlichenPandekten (auch Digesten), unterteilt das Zivilrecht in fünf (beziehungsweise sechs, mit eigenständigem Personenrecht) Bereiche: in einen allgemeinen Teil (der in der Regel das Personenrecht umfasst), das Schuldrecht, das Sachenrecht, das Erbrecht und das Familienrecht. Diesem pandektistischen Schema folgen das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB).
Einteilung des Bürgerlichen Rechtes (Zivilrecht) nach dem Institutionensystem
Die Gliederung des Zivilrechtes nach dem Institutionensystem, das nach dem Hauptwerk des klassischen römischen Juristen Gaius benannt ist, folgt der Einteilung nach den kategorialen Begriffen „Personen“ und „Sachen“ sowie deren Strukturen und mutuellen Relationen (zwischen verschiedenen Personen, zwischen verschiedenen Sachen und zwischen Personen und Sachen). Die Formen des Rechts ermöglichen, dass der Mensch zusätzlich zum Bürger, Besitz zu Eigentum und eine Übereinkunft zum Vertrag wird. Daher wird Rechtsschutz geboten. In der Zeit der ersten großen Kodifikationswelle des frühen 19. Jahrhunderts, wurde diese Einteilung in den französischen Code civil und in das österreichische Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) aufgenommen.[7]
Die Einteilung gliedert sich grundsätzlich folgendermaßen:
actiones: (wörtlich) Klagen; gemeint sind indes zumeist Ansprüche und Anspruchsgrundlagen,[8] aber auch Klagformeln im Rahmen des Legisaktionenverfahrens.
Das österreichische ABGB folgt diesem Schema, jedoch ohne das Prozessrecht einzubeziehen:
Persönliches Sachenrecht:Schuldrecht (vgl. auch allgemeiner Teil)
Gemeinsame Bestimmungen der Personen- und Sachenrechte
Einzelnachweise
↑Vgl. dazu näher Okko Behrends, Wolfgang Sellert (Hrsg.): Der Kodifikationsgedanke und das Modell des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). 9. Symposium der Kommission „Die Funktion des Gesetzes in Geschichte und Gegenwart“. In: Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen (Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge Nr. 236). Vandenhoeck & Ruprecht, 2000, ISBN 3-525-82508-8 S. 12–19 (13 f.).
↑Brox, Hans: Allgemeiner Teil des BGB, 26. Auflage, München 2002, S. 12 Rn. 13: „Das Privatrecht oder Zivilrecht ist ein Teil des Rechts, der die Beziehungen zwischen den einzeilnen gleichgeordneten Mitgliedern der Gemeinschaft regelt. Das bürgerliche Recht ist der Teil des Privatrechts, der für jedermann gilt. Früher stellte das bürgerliche Recht das ganze Privatrecht dar; die Begriffe bürgerliches Recht und Privatrecht waren also identisch. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Sonderrechtsgebiete herausgebildet. Demnach ist das bürgerliche Recht heute das allgemeine Privatrecht gegenüber dem besonderen Privatrecht, das nur für bestimmte Teilgebiete des Privatrechts gilt.“
↑Münchener Kommentar zum BGB Band I, 4. Auflage München 2001, Einleitung, Rn. 1: „Das bürgerliche Recht ist das Kerngebiet des Privatrechts (= Zivilrechts).“
↑Lexexakt.de Rechtslexikon-Eintrag: Zivilrecht, Stand 15. April 2019, online (zuletzt abgerufen am 26. Februar 2023 um 19:45 Uhr): „Mit Zivilrecht (= Privatrecht) wird der Zweig des Rechts bezeichnet, der sich mit den Rechtsbeziehungen zwischen den gleichgeordneten Privatpersonen (= Rechtsubjekten des Privatrechts) beschäftigt. Mit anderen Worten, das Zivilrecht ist das Rechtsgebiet, das die rechtlichen Beziehungen der Menschen untereinander regelt. Es enthält z. B. Bestimmungen über den Abschluss von Verträgen oder die Folgen von Vertragsbrüchen. Das Zivilrecht ist zum großen Teil im BGB geregelt, das aber durch Spezialgesetze (z.B. AktG, HGB, KSchG) ergänzt wird.Das bürgerliche Recht ist der Teil des Zivilrechts, der für alle Bürger für die Rechtsbeziehungen des täglichen Lebens gilt. Hierzu zählt z. B. nicht das Handelsrecht, das nur für Kaufleute gilt.“
↑Vgl. dazu näher Okko Behrends, Wolfgang Sellert (Hrsg.): Der Kodifikationsgedanke und das Modell des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). 9. Symposium der Kommission „Die Funktion des Gesetzes in Geschichte und Gegenwart“. In: Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen.(Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge Nr. 236). Vandenhoeck & Ruprecht 2000. ISBN 3-525-82508-8, S. 9–12 und 12–19.
↑Volker Mayer: Wirtschaftsrecht Band 1, Rechtsgeschäftslehre, Schuldverhältnisse, Handelsgeschäfte. 1. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-17-030513-7, S. 11 (Fn. 1 zu Rdnr. 10) und passim.
Für all diese Rechtsgebiete gilt, dass die Normen des allgemeinen Privatrechts subsidiär gelten, sodass z. B. Handelsgeschäfte grundsätzlich dem allgemeinen Privatrecht unterliegen, welches jedoch modifiziert und erweitert ist durch die Normen des Handelsrechts.
Dieses subsidiäre Verhältnis ist im deutschen Recht in Art. 2 Abs. 1 EGHGB kodifiziert. In der schweizerischen Rechtstradition dagegen wird ein eigenständiges kaufmännisches Handelsrecht seit jeher abgelehnt und diese Ablehnung mit der demokratischen, einer besonderen Behandlung der Kaufleute entgegenstehenden Gleichheit aller natürlichen Personen begründet. Gleichwohl finden sich im Obligationenrecht vereinzelt Sonderregeln für den kaufmännischen Verkehr (z. B. Art. 190 OR), die sachgerechte Differenzierungen ermöglichen sollen.
Die Normen des Arbeitsrechtes enthalten vielfach (einseitig) zwingende Vorschriften zugunsten des Arbeitnehmers. Auch hier gelten die Normen des allgemeinen Privatrechts subsidiär.
Weitere Bereiche
Weitere Sonderprivatrechtsbereiche sind z. B. das Mietrecht, das Verkehrszivilrecht, das Konsumentenschutzrecht oder das Wertpapierrecht, wobei anzumerken ist, dass das Mietrecht, das Verkehrszivilrecht und das Konsumentenschutzrecht oft gemeinsam mit dem Bürgerlichen Recht (Schuldrecht/Vertragsrecht) behandelt werden und das Wertpapierrecht eine enge immanente Beziehung zum Handelsrecht hat.
Auch im Mittelalter besaßen viele Territorien des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation bereits ein kodifiziertes Landrecht, das allerdings neben dem Zivilrecht auch andere Rechtsbereiche (z. B. Straf- und Verfassungsrecht) regelte.
↑Volker Mayer: Wirtschaftsrecht Band 1, Rechtsgeschäftslehre, Schuldverhältnisse, Handelsgeschäfte. 1. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-17-030513-7, S. 123 ff.
Internationales Privatrecht
Bei privatrechtlichen Fällen mit Auslandsbezug (z. B. bei der Eheschließung von zwei Personen unterschiedlicher Staatsbürgerschaft, bei einem Schadensfall im Ausland oder bei internationalen Verträgen) bestehen besondere Kollisionsnormen, die bestimmen, welches Privatrecht anzuwenden ist. Dieser Rechtsbereich wird, etwas missverständlich, als Internationales Privatrecht bezeichnet.
Die weltweit singuläre Möglichkeit, privatrechtliche Ansprüche aus jedem Land der Welt vor einem US-Gericht einzuklagen, wird durch den US-amerikanischenAlien Tort Claims Act geregelt.
Literatur
Volker Mayer: Wirtschaftsrecht Band 1, Rechtsgeschäftslehre, Schuldverhältnisse, Handelsgeschäfte. 1. Auflage 2015, ISBN 978-3-17-030513-7.
Martin Gebauer, Thomas Wiedmann (Hrsg.): Zivilrecht unter europäischem Einfluss: Die richtlinienkonforme Auslegung des BGB und anderer Gesetze; Kommentierung der wichtigsten EG-Verordnungen. 2., überarbeitete Auflage. Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-415-04479-1.
Thomas Aigner, Peter Apathy, Ferdinand Kerschner, Andreas Riedler, Erika Wagner, Thomas Wolkerstorfer: Zivilrecht I-VIII (Allgemeiner Teil, Schuldrecht Allgemeiner Teil, Schuldrecht Besonderer Teil - Vertragliche Schuldverhältnisse, Schuldrecht Besonderer Teil - Gesetzliche Schuldverhältnisse, Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht, Internationales Privatrecht). 4. Auflage. LexisNexis, Wien 2022, ISBN 978-3-7007-8499-9.
Jan Schapp: Methodenlehre und System des Rechts. Aufsätze 1992–2007. Mohr Siebeck, Tübingen 2009, ISBN 978-3-16-150167-8 (Methodenlehre des Bürgerlichen Rechts).
Jan Schapp und Wolfgang Schur: Einführung in das bürgerliche Recht. 4. Auflage. Vahlen, München 2007, ISBN 978-3-8006-3354-8.
Peter Münch, Margherita Bortolani-Slongo: Praxisorientierte Einführung ins Privatrecht. 6. Auflage. Schulthess, Zürich 2020, ISBN 978-3-7255-8108-5.
Franz Wieacker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2. Auflage. Göttingen 1967, DNB458643742 (1996, ISBN 3-525-18108-6).
Hans Schlosser: Grundzüge der Neueren Privatrechtsgeschichte. Rechtsentwicklungen im europäischen Kontext. 10. Auflage. UTB, Heidelberg 2005, ISBN 3-8252-0882-6.