„Werk:TDPC/2.2“ – Versionsunterschied
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Kardinal: Wer sollte die Meinung des Paulus besser erläutern als er selbst? An einer anderen Stelle sagt er, daß das Unsichtbare ewig sei; die zeitlichen Dinge sind Abbilder der ewigen. Wenn man also das Geschaffene erkennt und versteht, so erblickt man das unsichtbare Wesen Gottes, z. B. seine Ewigkeit, Kraft und Göttlichkeit. So vollzieht sich durch die Schöpfung der Welt die Offenbarung Gottes. | <noinclude>[[Werk:TDPC/2.1|◀]][[Werk:TDPC/2.3|▷]] | ||
KARD: Wer könnte die Meinung des Paulus besser zum Ausdruck bringen als Paulus selbst? Das Unsichtbare, sagt er an anderer Stelle, ist das Ewige<ref>{{Schaufenster|modus=ignorieren|link=1|linkpos=prefix|Seite=Werk:TDPC/Anm/2,2}}</ref>, die zeitlichen Dinge Bilder des Ewigen. Wenn man also das, was geworden ist, erkennt, erblickt man das Unsichtbare an Gott, also seine Ewigkeit, Kraft und Göttlichkeit. So geschieht von der Schöpfung der Welt her Gottes Offenbarung. | |||
Kardinal: Wer sollte die Meinung des Paulus besser erläutern als er selbst? An einer anderen Stelle sagt er, daß das Unsichtbare ewig sei; die zeitlichen Dinge sind [[Abbilder]] der ewigen.<ref>{{Anm. KF}} Ideenlehre Platon</ref> Wenn man also das Geschaffene erkennt und versteht, so erblickt man das unsichtbare Wesen Gottes, z. B. seine Ewigkeit, Kraft und Göttlichkeit. So vollzieht sich durch die Schöpfung der Welt die Offenbarung Gottes.</noinclude> | |||
Aktuelle Version vom 22. Mai 2026, 08:20 Uhr
▷Cardinalis: Quis melius sensum Pauli quam Paulus exprimeret? Invisibilia alibi ait aeterna esse. Temporalia imagines sunt aeternorum. Ideo si ea quae facta sunt intelliguntur, invisibilia dei conspiciuntur, uti sunt sempiternitas, virtus eius et divinitas. Ita a creatura mundi fit dei manifestatio.
KARD: Wer könnte die Meinung des Paulus besser zum Ausdruck bringen als Paulus selbst? Das Unsichtbare, sagt er an anderer Stelle, ist das Ewige[1], die zeitlichen Dinge Bilder des Ewigen. Wenn man also das, was geworden ist, erkennt, erblickt man das Unsichtbare an Gott, also seine Ewigkeit, Kraft und Göttlichkeit. So geschieht von der Schöpfung der Welt her Gottes Offenbarung.
Kardinal: Wer sollte die Meinung des Paulus besser erläutern als er selbst? An einer anderen Stelle sagt er, daß das Unsichtbare ewig sei; die zeitlichen Dinge sind Abbilder der ewigen.[2] Wenn man also das Geschaffene erkennt und versteht, so erblickt man das unsichtbare Wesen Gottes, z. B. seine Ewigkeit, Kraft und Göttlichkeit. So vollzieht sich durch die Schöpfung der Welt die Offenbarung Gottes.