Werk:TDPC/2.1
2 ‽ ▷Iohannes: Incidi in studium epistulae Pauli apostoli ad Romanos et legi, quomodo deus manifestat hominibus ea, quae eis de ipso nota sunt. Ait autem hoc fieri hoc modo: «Invisibilia enim ipsius a creatura mundi per ea quae facta sunt intellecta conspiciuntur, sempiterna quoque eius virtus et divinitas.» Istius modi elucidationem a te audire exposcimus.
JOH: Ich kam darauf, mich mit dem Brief des Apostels Paulus an die Römer näher zu beschäftigen, und las, wie Gott den Menschen das offenbart, was ihnen von ihm bekannt ist. Und zwar sagt er, dies geschehe folgendermaßen: »Denn sein Unsichtbares wird von der Schöpfung der Welt her erblickt durch das, was geworden und als solches erkannt ist, so auch seine ewige Kraft und Gottheit.«[1] Darüber erbitten wir von dir Aufklärung,
Johannes: Im Laufe meiner Studien kam ich zu dem Brief des Apostel Paulus an die Römer[2]; dort las ich, wie Gott den Menschen das offenbart, was ihnen von ihm bekannt ist. Es geschieht, so sagt er, auf folgende Weise: sein unsichtbares Wesen wird von der Schöpfung der Welt her aus dem, was geschaffen wurde als vernunfthaft-geistiges erblickt; ebenso seine immerwährende Kraft und Göttlichkeit. In welcher Weise dies geschieht, wünschen wir nun von dir zu hören und erläutert zu bekommen.