„Handlungstheorie (Philosophie)“ – Versionsunterschied
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Als '''Handlungstheorie''' wird eine philosophische Theorie bezeichnet, die sich mit dem [[Handlungsbegriff]] befasst. Obwohl sich systematisch in der Philosophiegeschichte in Schlüsseltexten der [[Ethik]] und der [[Metaphysik]], vor allem im Zusammenhang mit der [[Problematik]] der [[Willensfreiheit]] und der [[Verantwortung]], Handlungstheorien oder Ansätze dazu ausmachen lassen, ist sie als eigenständige Disziplin erst in der [[analytische Philosophie|analytischen Philosophie]] der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auszumachen, wobei sie viel mit der [[Philosophie des Geistes]] verbindet. Im Fokus der zeitgenössischen Debatten stehen drei thematische Felder: die [[Natur von Handlungen]], [[Handlungsbeschreibungen]] und [[Handlungserklärungen]]. Im Besonderen befassen sich Handlungstheorien mit [[Grund (Handlungstheorie)|Handlungsgründen]] und Ursachen, mit dem Verhältnis zwischen Ereignissen und Handlungen, mit [[Intentionen]] und [[intentionale Handlung|intentionalen Handlungen]], mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Die_logische_Form_der_Handlungss%C3%A4tze logischen Form von Handlungssätzen], mit sogenannten [[Basishandlungen]] und mit der Suche nach einem Ordnungsprinzip menschlicher Handlungsarten. Die Frage der [[Mentalverursachung|mentalen Verursachung]] und die Beziehung zwischen dem handelnden [[Subjekt (Philosophie)|Subjekt]] und der Situation steht dabei häufig im Vordergrund. Während sich die Debatte darum drehte, ob die Gründe, die das Subjekt für seine Handlung vorbringt, in einer [[Kausalbeziehung]] oder einer bloßen [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtfertigung_(Philosophie) Rechtfertigungsbeziehung] dazu stehen, stellen spätere Handlungstheorie die Relevanz des [[Willensakt|Willensaktes]] für Handlungen ganz in Frage.<div class="mw-heading mw-heading2"> | |||
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Diesen Autoren ging es stets auch um theologische Fragen, sodass Fragen wie die Determiniertheit von Handlungen etwa in Zusammenhang mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee Theodizee]-Problem diskutiert wurden.</p><p>[https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant Immanuel Kant] vertrat eine kausalistische Handlungstheorie im Bereich des Empirischen, die aber durch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Autonomie Autonomie] der [https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_der_praktischen_Vernunft praktischen Vernunft] von einem Durchbrechen der naturkausalen Handlungsursachen ausgeht und dem Menschen [https://de.wikipedia.org/wiki/Zurechnung zurechenbare] Handlungen aufgrund seines Vermögens der Willkürfreiheit zuschreibt (Kausalität aus Freiheit). Der Mensch ist danach sogar in der Lage, durch Distanz zu allen seinen sinnlich bedingten Gefühlen der Lust und Unlust in der reinen praktischen Vernunft sich einen obersten moralischen Grundsatz der Sittlichkeit zu geben, den [https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ kategorischen Imperativ]. Dieser zeigt auf, wie das empirisch bedingte Streben nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Gl%C3%BCcks Glückseligkeit] durch Einsicht in das Sittengesetz überwunden werden kann, so dass moralisch richtiges Handeln entgegen den empirischen Neigungen möglich wird.< | </div><p>Handlungstheoretische Fragestellungen sind – obwohl die Handlungstheorie als definierte philosophische Disziplin eine Schöpfung der Moderne ist – bereits seit der Antike Gegenstand philosophischer Untersuchung. Als wichtigster antiker Autor kann in diesem Zusammenhang [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] gelten, der seine ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Nikomachische_Ethik Nikomachische Ethik]'' mit Untersuchungen von Begriffen wie „Handlung“ und „Ziel“ beginnt.</p><p>In dieser Tradition wurden handlungstheoretische Fragen auch im Mittelalter vielfach behandelt, unter anderem von [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_von_Aquin Thomas von Aquin], [https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Duns_Scotus Johannes Duns Scotus] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Ockham Wilhelm von Ockham]. Diesen Autoren ging es stets auch um theologische Fragen, sodass Fragen wie die Determiniertheit von Handlungen etwa in Zusammenhang mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee Theodizee]-Problem diskutiert wurden.</p><p>[https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant Immanuel Kant] vertrat eine kausalistische Handlungstheorie im Bereich des Empirischen, die aber durch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Autonomie Autonomie] der [https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_der_praktischen_Vernunft praktischen Vernunft] von einem Durchbrechen der naturkausalen Handlungsursachen ausgeht und dem Menschen [https://de.wikipedia.org/wiki/Zurechnung zurechenbare] Handlungen aufgrund seines Vermögens der Willkürfreiheit zuschreibt (Kausalität aus Freiheit). Der Mensch ist danach sogar in der Lage, durch Distanz zu allen seinen sinnlich bedingten Gefühlen der Lust und Unlust in der reinen praktischen Vernunft sich einen obersten moralischen Grundsatz der Sittlichkeit zu geben, den [https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ kategorischen Imperativ]. Dieser zeigt auf, wie das empirisch bedingte Streben nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Gl%C3%BCcks Glückseligkeit] durch Einsicht in das Sittengesetz überwunden werden kann, so dass moralisch richtiges Handeln entgegen den empirischen Neigungen möglich wird.<ref><span class="reference-text">L. W. Beck: Kants Kritik der praktischen Vernunft, München 1974; Marcus Willaschek: Praktische Vernunft. Handlungstheorie und Moralbegründung bei Kant. Stuttgart 1992; einen kurzen Überblick gibt Nico Scarano: Moralisches Handeln. In: Otfried Höffe (Hrsg.): Kritik der praktischen Vernunft. 2. Aufl., Akademie Verlag, Berlin 2011, S. 117–131</span></ref></p><p>Seit etwa 1950 wurde die Handlungstheorie dann im Zuge der Entwicklung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Geistes Philosophie des Geistes] immer wichtiger. Als Klassiker der zeitgenössischen Debatte können [https://de.wikipedia.org/wiki/G._E._M._Anscombe G. E. M. Anscombes] Monographie ''Intention'' und [https://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Davidson Donald Davidsons] ''Essays on Actions and Events'' gelten. Während Anscombe auf dem sprachphilosophisch orientierten Ansatz [https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein Ludwig Wittgensteins] aufbauend Handlungsgründe von Ursachen begrifflich zu trennen sucht, bestreitet Davidson eine solche Unterscheidung. [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Brandom Robert Brandom] baute den sprachanalytisch-sprechakttheoretischen Ansatz [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Searle John Searles] in den 1990er Jahren zu einem eigenständigen Programm aus und [https://de.wikipedia.org/wiki/Alvin_I._Goldman Alvin I. Goldman] entwickelte [https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Epistemologie sozial-epistemologische] Handlungstheorie. Darüber hinaus zählten im 20 Jh. und der ersten Dekade des 21 Jh. [https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Henrik_von_Wright Georg Henrik von Wright], [https://de.wikipedia.org/wiki/Hector-Neri_Castaneda Hector-Neri Castaneda], [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michael_Bratman&action=edit&redlink=1 Michael Bratman], [https://de.wikipedia.org/wiki/J._David_Velleman J. David Velleman], [https://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Jarvis_Thomson Judith Jarvis Thomson], Jonathan Bennett, Jennifer Hornsby, [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=John_Hyman_(Philosoph)&action=edit&redlink=1 John Hyman], María Álvarez und [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michael_Thompson_(Philosoph)&action=edit&redlink=1 Michael Thompson] mit je unterschiedlichen Schwerpunkten zu den zentralen Autoren in der Handlungstheorie.</p> | ||
*Technisch-praktisches und moralisches Handeln bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant Immanuel Kant], | *Technisch-praktisches und moralisches Handeln bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant Immanuel Kant], | ||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_(Philosophie)#Philosophie_der_Arbeit_ab_Mitte_des_19._Jahrhunderts Arbeit] als alles begründende Wirklichkeit menschlichen Lebens bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx Marx] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels Engels], | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_(Philosophie)#Philosophie_der_Arbeit_ab_Mitte_des_19._Jahrhunderts Arbeit] als alles begründende Wirklichkeit menschlichen Lebens bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx Marx] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels Engels], | ||
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*George Wilson: [http://plato.stanford.edu/entries/action/ ''Action.''] In: Edward N. Zalta (Hrsg.): ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Stanford_Encyclopedia_of_Philosophy Stanford Encyclopedia of Philosophy]''. | *George Wilson: [http://plato.stanford.edu/entries/action/ ''Action.''] In: Edward N. Zalta (Hrsg.): ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Stanford_Encyclopedia_of_Philosophy Stanford Encyclopedia of Philosophy]''. | ||
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*[http://www.abstracta.pro.br/english/biblioteca/showsubj.asp?subj=11&tit=Philosophy+of+Action Sammlung] von wichtigeren online verfügbaren Aufsätzen und Werken mit direktem Bezug zur Handlungstheorie von ''Abstracta – Linguagem, Mente e Ação'' (<span class="plainlinks-print">[https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke ISSN] [https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221807-9792%22&key=cql 1807-9792]</span>) | *[http://www.abstracta.pro.br/english/biblioteca/showsubj.asp?subj=11&tit=Philosophy+of+Action Sammlung] von wichtigeren online verfügbaren Aufsätzen und Werken mit direktem Bezug zur Handlungstheorie von ''Abstracta – Linguagem, Mente e Ação'' (<span class="plainlinks-print">[https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke ISSN] [https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221807-9792%22&key=cql 1807-9792]</span>) | ||
*[https://philpapers.org/browse/philosophy-of-action ''Handlungstheorie''] auf [https://de.wikipedia.org/wiki/PhilPapers PhilPapers].org (englisch) | *[https://philpapers.org/browse/philosophy-of-action ''Handlungstheorie''] auf [https://de.wikipedia.org/wiki/PhilPapers PhilPapers].org (englisch) | ||
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Aktuelle Version vom 2. April 2026, 08:38 Uhr
Handlungstheorie (Philosophie)
Als Handlungstheorie wird eine philosophische Theorie bezeichnet, die sich mit dem Handlungsbegriff befasst. Obwohl sich systematisch in der Philosophiegeschichte in Schlüsseltexten der Ethik und der Metaphysik, vor allem im Zusammenhang mit der Problematik der Willensfreiheit und der Verantwortung, Handlungstheorien oder Ansätze dazu ausmachen lassen, ist sie als eigenständige Disziplin erst in der analytischen Philosophie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auszumachen, wobei sie viel mit der Philosophie des Geistes verbindet. Im Fokus der zeitgenössischen Debatten stehen drei thematische Felder: die Natur von Handlungen, Handlungsbeschreibungen und Handlungserklärungen. Im Besonderen befassen sich Handlungstheorien mit Handlungsgründen und Ursachen, mit dem Verhältnis zwischen Ereignissen und Handlungen, mit Intentionen und intentionalen Handlungen, mit der logischen Form von Handlungssätzen, mit sogenannten Basishandlungen und mit der Suche nach einem Ordnungsprinzip menschlicher Handlungsarten. Die Frage der mentalen Verursachung und die Beziehung zwischen dem handelnden Subjekt und der Situation steht dabei häufig im Vordergrund. Während sich die Debatte darum drehte, ob die Gründe, die das Subjekt für seine Handlung vorbringt, in einer Kausalbeziehung oder einer bloßen Rechtfertigungsbeziehung dazu stehen, stellen spätere Handlungstheorie die Relevanz des Willensaktes für Handlungen ganz in Frage.
Geschichte
Handlungstheoretische Fragestellungen sind – obwohl die Handlungstheorie als definierte philosophische Disziplin eine Schöpfung der Moderne ist – bereits seit der Antike Gegenstand philosophischer Untersuchung. Als wichtigster antiker Autor kann in diesem Zusammenhang Aristoteles gelten, der seine Nikomachische Ethik mit Untersuchungen von Begriffen wie „Handlung“ und „Ziel“ beginnt.
In dieser Tradition wurden handlungstheoretische Fragen auch im Mittelalter vielfach behandelt, unter anderem von Thomas von Aquin, Johannes Duns Scotus und Wilhelm von Ockham. Diesen Autoren ging es stets auch um theologische Fragen, sodass Fragen wie die Determiniertheit von Handlungen etwa in Zusammenhang mit dem Theodizee-Problem diskutiert wurden.
Immanuel Kant vertrat eine kausalistische Handlungstheorie im Bereich des Empirischen, die aber durch die Autonomie der praktischen Vernunft von einem Durchbrechen der naturkausalen Handlungsursachen ausgeht und dem Menschen zurechenbare Handlungen aufgrund seines Vermögens der Willkürfreiheit zuschreibt (Kausalität aus Freiheit). Der Mensch ist danach sogar in der Lage, durch Distanz zu allen seinen sinnlich bedingten Gefühlen der Lust und Unlust in der reinen praktischen Vernunft sich einen obersten moralischen Grundsatz der Sittlichkeit zu geben, den kategorischen Imperativ. Dieser zeigt auf, wie das empirisch bedingte Streben nach Glückseligkeit durch Einsicht in das Sittengesetz überwunden werden kann, so dass moralisch richtiges Handeln entgegen den empirischen Neigungen möglich wird.[1]
Seit etwa 1950 wurde die Handlungstheorie dann im Zuge der Entwicklung der Philosophie des Geistes immer wichtiger. Als Klassiker der zeitgenössischen Debatte können G. E. M. Anscombes Monographie Intention und Donald Davidsons Essays on Actions and Events gelten. Während Anscombe auf dem sprachphilosophisch orientierten Ansatz Ludwig Wittgensteins aufbauend Handlungsgründe von Ursachen begrifflich zu trennen sucht, bestreitet Davidson eine solche Unterscheidung. Robert Brandom baute den sprachanalytisch-sprechakttheoretischen Ansatz John Searles in den 1990er Jahren zu einem eigenständigen Programm aus und Alvin I. Goldman entwickelte sozial-epistemologische Handlungstheorie. Darüber hinaus zählten im 20 Jh. und der ersten Dekade des 21 Jh. Georg Henrik von Wright, Hector-Neri Castaneda, Michael Bratman, J. David Velleman, Judith Jarvis Thomson, Jonathan Bennett, Jennifer Hornsby, John Hyman, María Álvarez und Michael Thompson mit je unterschiedlichen Schwerpunkten zu den zentralen Autoren in der Handlungstheorie.
- Technisch-praktisches und moralisches Handeln bei Immanuel Kant,
- Arbeit als alles begründende Wirklichkeit menschlichen Lebens bei Marx und Engels,
- Praxis als Schlüsselbegriff für die historische und menschliche Wirklichkeit bei Ernst Bloch,
- Interaktion als instrumentelles, strategisches und kommunikatives Handeln bei Jürgen Habermas
- Theorie der Praxis nach Pierre Bourdieu.
Literatur
- G. E. M. Anscombe: Intention. Oxford 1957.
- Ansgar Beckermann (Hg.): Analytische Handlungstheorie II. Handlungserklärungen. Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft ; 489. 2. Aufl. Frankfurt a. M.: Suhrkamp; 1985. ISBN 3-518-28089-9
- Georg Meggle und Ansgar Beckermann: Analytische Handlungstheorie. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1977; ISBN 3-518-06398-7
- Georg Henrik von Wright: Norm and Action. London 1963
- Alvin I. Goldman: A Theory of Human Action. Englewood Cliffs 1970
- Hector-Neri Castaneda: Thinking and Doing, The Philosophical Foundations of Institutions. Dordrecht 1975 / 1982
- Donald Davidson: Essays on Actions and Events. Oxford 1980
- Jennifer Hornsby: Actions. London 1980
- Jonathan Bennett: Events and Their Names. Oxford 1988
- Johannes Heinrichs: Handlungen. Das periodische System der Handlungsarten. München 2007
- Anton Leist (Hg.): Action in Context. Berlin und New York 2007
- Michael Thompson: Life and Action. Massachusetts 2008
- Wilhelm Vossenkuhl: Praxis. In: Ekkehard Martens, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Philosophie. Ein Grundkurs. Band 1, 7. Auflage, Rowohlt, Reinbek 2003, ISBN 3-499-55457-7, S. 217–261
- Michael Kühler, Markus Rüther (Hrsg.): Handbuch Handlungstheorie Grundlagen, Kontexte, Perspektiven. J. B. Metzler (Springer-Verlag GmbH Deutschland), Stuttgart 2016, ISBN 978-3-476-05359-6 ([1] auf link.springer.com)
Weblinks
- George Wilson: Action. In: Edward N. Zalta (Hrsg.): Stanford Encyclopedia of Philosophy.
- Elisabeth Pacherie: Action Theory, mit weiterführenden Links
- Sammlung von wichtigeren online verfügbaren Aufsätzen und Werken mit direktem Bezug zur Handlungstheorie von Abstracta – Linguagem, Mente e Ação (ISSN 1807-9792)
- Handlungstheorie auf PhilPapers.org (englisch)
- ↑ L. W. Beck: Kants Kritik der praktischen Vernunft, München 1974; Marcus Willaschek: Praktische Vernunft. Handlungstheorie und Moralbegründung bei Kant. Stuttgart 1992; einen kurzen Überblick gibt Nico Scarano: Moralisches Handeln. In: Otfried Höffe (Hrsg.): Kritik der praktischen Vernunft. 2. Aufl., Akademie Verlag, Berlin 2011, S. 117–131