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Problematik

aus AufEinWort, der freien Forschung
Substantiv, f (Deutsch)
Worttrennung: Pro·b·le·ma·tik,
Plural: Pro·b·le·ma·ti·ken
Aussprache: IPA: [pʁobleˈmaːtɪk]
Singular Plural
Nominativ die Problematik die Problematiken
Genitiv der Problematik der Problematiken
Dativ der Problematik den Problematiken
Akkusativ die Problematik die Problematiken

Problem-atik agr.-lat.-deu. f., entspr. wrtl. 'problematisch'; gemäß einem Problem 'Vorwurf'

  • glhrt. ‘die einer Frage, Aufgabe innewohnende Schwierigkeit, Fragwürdigkeit, Fraglichkeit’ (Anfang 19. Jh.).
  • aus slat. problematicus 'vorlegend, vorwerfend', aus dem Altgriechischen προβληματικός problēmatikós 'vorwewrfend',
    • aus πρόβλημα próblēma, „Vorwurf; (überragen) Barriere, Problem“),
      • aus προβάλλω probállō, „ich werfe, stelle davor“, aus πρό pró, „sein“. vorn“ + βάλλω bállō, „Ich werfe, platziere“. Durch Oberflächenanalyse, Problem +‎ -atik.

Bedeutungen:

[1] alle Probleme einer Sache, alle Schwierigkeiten, die einer Fragestellung innewohnen

Unterbegriffe:

[1] Atomproblematik, Bildungsproblematik, Erfahrungsproblematik, Forschungsproblematik, Identitätsproblematik, Interoperabilitätsproblematik, Leberproblematik, Lernproblematik, Lüftungsproblematik, Prüfproblematik, Testproblematik, Sicherheitsproblematik, Stadtproblematik, Übertrittsproblematik, Werturteilsproblematik

Beispiele:

[1] Die Problematik ist ja wohl offensichtlich.
[1] „So wurde beispielsweise bis heute kein Versuch unternommen, die Problematik aus dem Blickwinkel der Menschenrechte zu betrachten.“[1]