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„Plagiat“ – Versionsunterschied

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<p>plagi + at&nbsp;| n.&nbsp;‘Veröffentlichung eines fremden geistigen Werkes als eigenes, literarischer Diebstahl, Diebstahl geistigen Eigentums’.</p>
<p>Plagiat n. ‘Veröffentlichung eines fremden geistigen Werkes als eigenes, literarischer Diebstahl, Diebstahl geistigen Eigentums’. </p>


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Ausgangspunkt ist&nbsp;lat.&nbsp;''plagiārius''&nbsp;‘Menschendieb, Seelenverkäufer’, übertragen (im Vergleich eines literarischen Werks mit freigelassenen Skaven) ‘wer literarischen Diebstahl begeht’, woraus&nbsp;mfrz.&nbsp;''plagiere'',&nbsp;frz.&nbsp;''plagiaire''&nbsp;‘Dieb geistigen Eigentums’,&nbsp;nhd.&nbsp;''Plagiarius''&nbsp;(17. bis 18. Jh.).</p>
* Ausgangspunkt ist lat. ''[[plagiārius]]'' ‘Menschendieb, Seelenverkäufer’,  
 
** übertragen (im Vergleich eines literarischen Werks mit freigelassenen Skaven) ‘wer literarischen Diebstahl begeht’,  
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Davon beeinflußt, wird&nbsp;spätlat.''plagium''&nbsp;‘Menschendiebstahl, Seelenverkauf’ in der Bedeutung ‘literarischer Diebstahl’ im 17. und 18. Jh. in&nbsp;dt.&nbsp;Texte aufgenommen (in der Regel mit&nbsp;lat.&nbsp;Flexion).</p>
** woraus mfrz. ''plagiere'', frz. ''plagiaire'' ‘Dieb geistigen Eigentums’,  
 
** nhd. Plagiarius (17. bis 18. Jh.).  
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Zum Verb&nbsp;spätlat. ''plagiāre''&nbsp;‘Menschendiebstahl, Seelenverkauf begehen, jmdn. rauben’ in übertragener Bedeutung gebildetes&nbsp;nhd.&nbsp;''Plagiat''&nbsp;(nach&nbsp;frz.&nbsp;''plagiat''&nbsp;m.?) begegnet seit Mitte 18. Jh.</p>
* Davon beeinflußt, wird spätlat. ''[[plagium]]'' ‘Menschendiebstahl, Seelenverkauf’ in der Bedeutung ‘literarischer Diebstahl’ im 17. und 18. Jh. in dt. Texte aufgenommen (in der Regel mit lat. Flexion).  
** Zum Verb spätlat. ''[[plagiāre]]'' ‘Menschendiebstahl, Seelenverkauf begehen, jmdn. rauben’  
** in übertragener Bedeutung gebildetes nhd. Plagiat (nach frz. plagiat m.?) begegnet seit Mitte 18. Jh.

Aktuelle Version vom 3. Juli 2025, 07:17 Uhr

Plagiat n. ‘Veröffentlichung eines fremden geistigen Werkes als eigenes, literarischer Diebstahl, Diebstahl geistigen Eigentums’.

  • Ausgangspunkt ist lat. plagiārius ‘Menschendieb, Seelenverkäufer’,
    • übertragen (im Vergleich eines literarischen Werks mit freigelassenen Skaven) ‘wer literarischen Diebstahl begeht’,
    • woraus mfrz. plagiere, frz. plagiaire ‘Dieb geistigen Eigentums’,
    • nhd. Plagiarius (17. bis 18. Jh.).
  • Davon beeinflußt, wird spätlat. plagium ‘Menschendiebstahl, Seelenverkauf’ in der Bedeutung ‘literarischer Diebstahl’ im 17. und 18. Jh. in dt. Texte aufgenommen (in der Regel mit lat. Flexion).
    • Zum Verb spätlat. plagiāre ‘Menschendiebstahl, Seelenverkauf begehen, jmdn. rauben’
    • in übertragener Bedeutung gebildetes nhd. Plagiat (nach frz. plagiat m.?) begegnet seit Mitte 18. Jh.