„such“ – Versionsunterschied
Erscheinungsbild
| [ungesichtete Version] | [ungesichtete Version] |
K Textersetzung - „{{dt.}}“ durch „Sprachstufe::deu.“ |
K Textersetzung - „Anm. KF“ durch „{{Anm. KF}}“ |
||
| Zeile 31: | Zeile 31: | ||
** und gehört mit diesen zu der auch für ''[[suchen]]'' geltenden Ww. uig. *[[sāg-|''sāg''-]],*''səg''- ‘(witternd) nachspüren’, | ** und gehört mit diesen zu der auch für ''[[suchen]]'' geltenden Ww. uig. *[[sāg-|''sāg''-]],*''səg''- ‘(witternd) nachspüren’, | ||
*** so daß ''suchen'' einer ''Sache'' und ''sagen'' des aufgespürten einen Sinnzusammenhang aufzeigen. | *** so daß ''suchen'' einer ''Sache'' und ''sagen'' des aufgespürten einen Sinnzusammenhang aufzeigen. | ||
* | * {{Anm. KF}} Eine Wortfamilie aus suche, Sache, sage, möglicherweise auch siege | ||
* Für die daraus zu erschließende Ww. uig. ''*[[sekʷ-]]'' "folgen, sehen, sagen"; | * Für die daraus zu erschließende Ww. uig. ''*[[sekʷ-]]'' "folgen, sehen, sagen"; | ||
** uig. *''seku̯''- kann man eine Bedeutung ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd) voraussetzen, | ** uig. *''seku̯''- kann man eine Bedeutung ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd) voraussetzen, | ||
Aktuelle Version vom 2. April 2026, 17:18 Uhr
- suchen Vb. ‘strebend finden wollen, nachforschen, erstreben’, jägersprachlich ‘aufspüren’,
- —Wrtwndl
- ahd. suohhen (8. Jh.),
- mhd. suochen, (md.) sūchen ‘(auf)suchen, erforschen, versuchen, trachten nach, besuchen, nachstellen’,
- asächs. sōkian‘(auf)suchen, fordern, klagen’,
- mnd. sȫken,
- mnl. soeken, souken,
- nl. zoeken,
- afries. sēka,
- aengl. sēcan ‘suchen, Ausschau halten, erfragen’,
- engl. to seek,
- anord. sœkja ‘suchen, angreifen, vor Gericht bringen’,
- swed. söka,
- got. sōkjan ‘suchen’, miþsōkian ‘mit jmdm. streiten’ (germ. *sōkjan)
- stellt sich wohl, ursprünglich im Sinne von ‘nachspüren, auf etw. losgehen, etw. erstreben’,
- als Faktitivum ablautend zum starken Verb
- ahd. sahhan ‘streiten, prozessieren, schelten’,
- asächs. sakan,
- aengl. sacan ‘streiten, klagen, leugnen’,
- got. sakan ‘streiten, schelten, Vorwürfe machen’
- (germ. *sakan,
- s. Sache, wo Weiteres zur —Wrthrknft).
- als Faktitivum ablautend zum starken Verb
- Auch als Wort der Jägersprache bedeutet sucheneigentlich ‘auf-, nachspüren’.
- In Bezug auf suchen findet sich
- Anm. KF: Eine Wortfamilie aus suche, Sache, sage, möglicherweise auch siege
- Für die daraus zu erschließende Ww. uig. *sekʷ- "folgen, sehen, sagen";
- uig. *seku̯- kann man eine Bedeutung ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd) voraussetzen,
- die sich einerseits zu ‘zeigen, ankündigen’ und ‘sagen’, andrerseits zu ‘folgen’, auch ‘mit den Augen folgen’ weiterentwickelt hat, so daß auch die unter sehen genannten Formen als Verwandte heranzuziehen sind.;
- uig. *seku̯- kann man eine Bedeutung ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd) voraussetzen,
¦√¦ uig. *seku̯- ‘wittern, spüren, folgen’;
such,suche,suchend,sucht,suchst,suchte,gesucht