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„prangen“ – Versionsunterschied

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<p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">prang + en</span>&nbsp;|&nbsp;</span>‘in Glanz und Pracht erscheinen, leuchten, strahlen, auffällig angebracht sein’, älter auch ‘prahlen’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="frühneuhochdeutsch">frühnhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">brangen</span>'', ''<span class="etymwb-mentioned">prangen</span>'' ‘prahlen, großtun, sich zieren’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelniederdeutsch">mnd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">prangen</span>'' ‘prunken’;</p><p>"im Rang hoch tun" (21.Jh. ndt.).</p><p>Aus ‘prahlen, großtun’ entwickelt sich im älteren <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="neuhochdeutsch">Nhd.</abbr> ‘mit Prunk auftreten, stolzieren’, woran sich die heutige Bedeutung ‘sich durch Schönheit und Glanz auszeichnen’ anschließt. Im <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="neuhochdeutsch">Nhd.</abbr> gilt (durch Luther gefördert) der aus dem <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="niederdeutsch">Niederdeutsch</abbr>&nbsp;und <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mitteldeutsch" aria-describedby="tooltip817843">Mitteldeutsch&nbsp;</abbr>stammende Anlaut <span class="etymwb-mentioned">''pr''-</span>. Herkunft ungewiß.</p><p>Doch ist <span class="etymwb-mentioned">prangen</span>wohl mit nahestehendem ''Prunk'', ''prunken''&nbsp;zu verbinden und für beide auf Grund einer vorauszusetzenden Bedeutung ‘laut, lärmend, prahlend reden’ lautmalender Ursprung anzunehmen.</p>
<p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">[[prang]] + [[-en]]</span> |</span> ‘in Glanz und Pracht erscheinen, leuchten, strahlen, auffällig angebracht sein’, älter auch ‘prahlen’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="frühneuhochdeutsch">frühnhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">brangen</span>'', ''<span class="etymwb-mentioned">prangen</span>'' ‘prahlen, großtun, sich zieren’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelniederdeutsch">mnd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">prangen</span>'' ‘prunken’;</p><p>"im Rang hoch tun" (21.Jh. ndt.).</p><p>Aus ‘prahlen, großtun’ entwickelt sich im älteren <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="neuhochdeutsch">Nhd.</abbr> ‘mit Prunk auftreten, stolzieren’, woran sich die heutige Bedeutung ‘sich durch Schönheit und Glanz auszeichnen’ anschließt. Im <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="neuhochdeutsch">Nhd.</abbr> gilt (durch Luther gefördert) der aus dem <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="niederdeutsch">Niederdeutsch</abbr>&nbsp;und <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mitteldeutsch" aria-describedby="tooltip817843">Mitteldeutsch&nbsp;</abbr>stammende Anlaut <span class="etymwb-mentioned">''pr''-</span>. Herkunft ungewiß.</p><p>Doch ist <span class="etymwb-mentioned">prangen</span>wohl mit nahestehendem ''Prunk'', ''prunken''&nbsp;zu verbinden und für beide auf Grund einer vorauszusetzenden Bedeutung ‘laut, lärmend, prahlend reden’ lautmalender Ursprung anzunehmen.</p>

Aktuelle Version vom 20. Dezember 2023, 16:15 Uhr

prang + -en | ‘in Glanz und Pracht erscheinen, leuchten, strahlen, auffällig angebracht sein’, älter auch ‘prahlen’, mhd. frühnhd. brangen, prangen ‘prahlen, großtun, sich zieren’, mnd. prangen ‘prunken’;

"im Rang hoch tun" (21.Jh. ndt.).

Aus ‘prahlen, großtun’ entwickelt sich im älteren Nhd. ‘mit Prunk auftreten, stolzieren’, woran sich die heutige Bedeutung ‘sich durch Schönheit und Glanz auszeichnen’ anschließt. Im Nhd. gilt (durch Luther gefördert) der aus dem Niederdeutsch und Mitteldeutsch stammende Anlaut pr-. Herkunft ungewiß.

Doch ist prangenwohl mit nahestehendem Prunk, prunken zu verbinden und für beide auf Grund einer vorauszusetzenden Bedeutung ‘laut, lärmend, prahlend reden’ lautmalender Ursprung anzunehmen.