„Axiom“ – Versionsunterschied
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Axiom agrie. ἀξῐ́ωμᾰ [[axíōma]] - -a; [[agrie./axíō|axíō]] - [[agrie./-ma|-ma]] | n.[[eigtl.]] [[wtl.]]-[[sgm.]]"Ausgewogenes, Abgewägtes, [[Ausgewogenheit]]", [[sgm.]] ‘[[Würde]], [[Geltung]], [[Ansehen]]; [[Grundsatz]], | |||
‘Grundsatz, der keines Beweises bedarf bzw. nicht bewiesen werden kann’. | ‘Grundsatz, der keines Beweises bedarf bzw. nicht bewiesen werden kann’.<ref>DWDS Axiom</ref> | ||
Wolff: [[AamW1/KUML/30. Ihr Unterschied.|§. 30. Ihr Unterschied.]] "{{:AamW1/KUML/30. Ihr Unterschied.}}" | Wolff: [[AamW1/KUML/30. Ihr Unterschied.|§. 30. Ihr Unterschied.]] "{{:AamW1/KUML/30. Ihr Unterschied.}}" | ||
Version vom 14. März 2024, 17:39 Uhr
Axiom agrie. ἀξῐ́ωμᾰ axíōma - -a; axíō - -ma | n.eigtl. wtl.-sgm."Ausgewogenes, Abgewägtes, Ausgewogenheit", sgm. ‘Würde, Geltung, Ansehen; Grundsatz,
‘Grundsatz, der keines Beweises bedarf bzw. nicht bewiesen werden kann’.[1]
Wolff: §. 30. Ihr Unterschied. "AamW1/KUML/30. Ihr Unterschied."
Gleichbed. lat. axiōma, griech. axíōma, eigentlich ‘Würde, Geltung, Ansehen’, als philosophischer Begriff im oben genannten Sinne (eigentlich ‘allgemein gewürdigter Grundsatz’) seit Aristoteles, wird Anfang des 17. Jhs. ins Dt. übernommen.
- aus dem 15. Jahrhundert,
- von lat. axiōma „Axiom; Prinzip“,
- von altgriechisch ἀξίωμα axíōma, „das Passende, Erforderliche, das, was ein Schüler vorher wissen muss, ein selbstverständliches Prinzip“,
Die lat. Endung wird Ende des 18. Jhs. aufgegeben. Es handelt sich um eine Bildung zu grie. axiū́ ‘für würdig, wert, angemessen erachten’, das von grie. áxios ‘wert, würdig, angemessen’ abgeleitet ist.
Dies gehört letztlich im Sinne von ‘wichtig’ wohl zu grie. ágein in der Bedeutung ‘wiegen, wägen’, eigentlich ‘treiben, führen, leiten’.
- ↑ DWDS Axiom