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Geltung

aus AufEinWort, der freien Forschung

gelt-ung deu. Eigenschaft, als geltend anerkannt zu werden, für wirksam erachtet zu werden

Geltung [1] , 1) s.u. Gelten 1); 2) die durch die Gestalt einer Note od. Pause bestimmte Zeitdauer derselben. In Hinsicht der Noten u. Pausen zu einander ist die G. bestimmt; so ist z.B. das Viertel die Hälfte der weißen Note u. hat dieselbe G. als zwei Achtel od. vier Sechszehntheile. Unbestimmt ist die G. hinsichtlich des Zeitmaßes (Tempo), wo z.B. ein Viertel im langsamen Zeitmaß eben so viel G. haben kann, als im geschwinden eine ganze Note; vgl. Noten.

Geltung

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Geltung besitzt die Bedeutung von Ansehen, Anerkennung und Wirkung[2] und umfasst die Begriffe Achtung/Verachtung, Ruhm/Schande, Ehre/Ehrlosigkeit sowie Ansehen/Sozialprestige.

Geltung wird als soziologischer Begriff unter Herauslösung aus der Werte-Debatte auch zusammen mit Fragen der Biosoziologie behandelt (Dieter Claessens und andere[3]).

Unter dem Aspekt der Normgeltung, insbesondere der Rechtsgeltung, ist zwischen der Wirksamkeit und der normativen Begründetheit der Normen zu unterscheiden.[4] Was es sozialphilosophisch bedeutet, dass rechtliche Geltung und Geltungskraft (Macht) differieren, erörterte dann Jürgen Habermas 1992 in Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaates[5] eingehend.

Geltungssucht

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s. Geltungssucht

Literatur

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  • Andreas Dörpinghaus, Karl Helmer (Hrsg.): Rhetorik, Argumentation, Geltung (= Beiträge zur Theorie der Argumentation in der Pädagogik. Band 2). Königshausen & Neumann, Würzburg 2002, ISBN 3-8260-2384-6.
  • Andreas Mauz, Christiane Tietz (Hg.), Interpretation und Geltung. Schöningh/Brill 2022, Paderborn 2022, ISBN 978-3-506-70322-4.
  • Sergiusz Kazmierski, Sein und Zukunft. Zur geschichtlichen Bestimmung der Geltung bei Hermann Lotze. Mit einem Anhang zu Platon und Descartes, in: Ivo De Gennaro u. a. (Hrsg.), Wirtliche Ökonomie. Philosophische und Dichterische Quellen. Dritter Teilband (Elementa Oeconomica, Bd. 1.3), Bautz, Nordhausen 2019, 327–391, ISBN 978-3-95948-460-2.
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Wiktionary: Geltung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. ↑ Quelle: Pi erer's Universal-Lexikon, Band 7. Altenburg 1859, S. 118. Permalink: http://www.zeno.org/nid/2000999162X; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 118
  2. ↑ Das deutsche Wörterbuch. Knaur, Lexigrafisches Institut, München 1985, S. 416
  3. ↑ Dieter Claessens: Instinkt, Psyche, Geltung. Bestimmungsfaktoren menschlichen Verhaltens. Opladen 1970
  4. ↑ Reinhold Zippelius, Rechtsphilosophie, 6. Aufl., § 5
  5. ↑ Jürgen Habermas: Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaates.Frankfurt am Main 1992