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„lein“ – Versionsunterschied

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* -lein Deminutivsuffix wie ''[[-chen]]'' (s. d.),  
* -lein Deminutivsuffix wie ''[[-chen]]'' (s. d.),  

Aktuelle Version vom 8. Juni 2025, 13:34 Uhr

l-ein ahd.-deu.

  • -lein Deminutivsuffix wie -chen (s. d.),
  • entwickelt aus auf l auslautenden Suffixen (vgl. ahd. leffil, fogal u. a.) und dem Suffix germ. -īna-, ahd. -īn;
  • es entsteht durch Übertragung von ahd. -ilīn auf Wörter, die ursprünglich kein l-Suffix besitzen (leffil-īn wird Vorbild für hūs-ilīn).
  • Das Suffix ahd. -ilīn, mhd. -elīn (kindelīn), nhd. -lein (mit Synkope des unbetonten -e-), mundartlich auch -(e)li (schweiz.), -le (schwäb.), -el (omd.), -erl (bair., aus Bildungen auf -er entstanden: Fingerl) ist ursprünglich nur hd.; Heliand und Genesis kennen es nicht.
  • Später wandert es als „literaturfähige Modeform“ nach Norden (Henzen Wortbildung (1965) 148).