„Lautwert“ – Versionsunterschied
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<p title="Phonetik">Aussprache: [https://de.wiktionary.org/wiki/Hilfe:IPA IPA]: [<span class="ipa">ˈlaʊ̯tˌveːɐ̯t</span>]</p> | |||
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:[1] „Was die genauen von den Hieroglyphen wiedergegebenen ''Lautwerte'' betrifft, glaubte Champollion im hebräischen Alphabet die engste Analogie zu finden und widmete ihrer Untersuchung des Rest des dritten Kapitels.“<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-1 [1]]</sup> | :[1] „Was die genauen von den Hieroglyphen wiedergegebenen ''Lautwerte'' betrifft, glaubte Champollion im hebräischen Alphabet die engste Analogie zu finden und widmete ihrer Untersuchung des Rest des dritten Kapitels.“<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-1 [1]]</sup> | ||
:[1] „Es sieht so aus, als ob wir niemals in der Lage sein werden, irgendeine der vorindogermanischen Sprachen aus der Periode der alteuropäischen Schriftkultur zu individualisieren, | :[1] „Es sieht so aus, als ob wir niemals in der Lage sein werden, irgendeine der vorindogermanischen Sprachen aus der Periode der alteuropäischen Schriftkultur zu individualisieren, geschweige denn ''Lautwerte'' oder Silbenstrukturen einer solchen mit den Zeichen der altbalkanischen Schrift zu assoziieren.“<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-2 [2]]</sup> | ||
:[1] „Als Rawlinson Ende 1836, nach Bagdad zurückgekehrt, dort von Oberst Taylor die Keilschriftalphabete von Grotefend und (das erborgte von) Saint-Martin erhält, hat er selbst bereits mehr ''Lautwerte'' bestimmt als die beiden genannten Forscher, die sich obendrein widersprechen, zusammengenommen.“<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-3 [3]]</sup> | :[1] „Als Rawlinson Ende 1836, nach Bagdad zurückgekehrt, dort von Oberst Taylor die Keilschriftalphabete von Grotefend und (das erborgte von) Saint-Martin erhält, hat er selbst bereits mehr ''Lautwerte'' bestimmt als die beiden genannten Forscher, die sich obendrein widersprechen, zusammengenommen.“<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-3 [3]]</sup> | ||
:[1] „Es gibt heute nur wenige Sprachen, in denen das q ohne ein nachfolgendes u vorkommt (etwa im Albanischen und Arabischen), und auch im Deutschen kommt das q aus historischen Gründen nur als sogenannter Digraph beziehungsweise Doppelbuchstabe mit einem u vor und trägt noch immer, wie zu lateinischen Zeiten, den ''Lautwert'' /kv/.“<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-4 [4]]</sup> | :[1] „Es gibt heute nur wenige Sprachen, in denen das q ohne ein nachfolgendes u vorkommt (etwa im Albanischen und Arabischen), und auch im Deutschen kommt das q aus historischen Gründen nur als sogenannter Digraph beziehungsweise Doppelbuchstabe mit einem u vor und trägt noch immer, wie zu lateinischen Zeiten, den ''Lautwert'' /kv/.“<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-4 [4]]</sup> | ||
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Version vom 26. Mai 2024, 07:33 Uhr
Laut–Wert, nhdt.-dt., Wrtdtng: zum Sprachlaut eine in Klammern gesetzte Schriftzeichenfolge als Angabe des als Wert verstandenen jeweiligen Sprachlaut in dessen AAusspraache, wie eiin Schriftzeichen der jeweiligen gesprochen wird, somit die Aussprache eins Schriftzeichen je nach Sprache veränderlich oder anders sein kann; vglw. Die Römer übernahmen das Alphabet von den Griechen in seiner westgriechischen Form. Dort hatte das Schriftzeichen X den Lautwert [ks], im Gegensatz zum Ostgriechischen, wo er [kʰ] lautete.
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Lautwert | die Lautwerte |
| Genitiv | des Lautwertes des Lautwerts |
der Lautwerte |
| Dativ | dem Lautwert dem Lautwerte |
den Lautwerten |
| Akkusativ | den Lautwert | |
| Worttrennung: Laut·wert, Plural: Laut·wer·te Aussprache: IPA: [ˈlaʊ̯tˌveːɐ̯t] | ||
Bedeutungen: [1] Linguistik: der Sprachlaut, für den ein Schriftzeichen steht
Beispiele:
- [1] „Was die genauen von den Hieroglyphen wiedergegebenen Lautwerte betrifft, glaubte Champollion im hebräischen Alphabet die engste Analogie zu finden und widmete ihrer Untersuchung des Rest des dritten Kapitels.“[1]
- [1] „Es sieht so aus, als ob wir niemals in der Lage sein werden, irgendeine der vorindogermanischen Sprachen aus der Periode der alteuropäischen Schriftkultur zu individualisieren, geschweige denn Lautwerte oder Silbenstrukturen einer solchen mit den Zeichen der altbalkanischen Schrift zu assoziieren.“[2]
- [1] „Als Rawlinson Ende 1836, nach Bagdad zurückgekehrt, dort von Oberst Taylor die Keilschriftalphabete von Grotefend und (das erborgte von) Saint-Martin erhält, hat er selbst bereits mehr Lautwerte bestimmt als die beiden genannten Forscher, die sich obendrein widersprechen, zusammengenommen.“[3]
- [1] „Es gibt heute nur wenige Sprachen, in denen das q ohne ein nachfolgendes u vorkommt (etwa im Albanischen und Arabischen), und auch im Deutschen kommt das q aus historischen Gründen nur als sogenannter Digraph beziehungsweise Doppelbuchstabe mit einem u vor und trägt noch immer, wie zu lateinischen Zeiten, den Lautwert /kv/.“[4]