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„Lautwert“ – Versionsunterschied

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<p title="Phonetik">Aussprache: [https://de.wiktionary.org/wiki/Hilfe:IPA IPA]: [<span class="ipa">ˈlaʊ̯tˌveːɐ̯t</span>]</p>
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<p title="Trennungsmöglichkeiten am Zeilenumbruch">Bedeutungen: [1] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' der [[Sprachlaut]], für den ein [[Schriftzeichen]] steht</p>
:Laut·wert, Plural: Laut·wer·te
<p title="Phonetik">Aussprache:</p>
:[https://de.wiktionary.org/wiki/Hilfe:IPA IPA]: [<span class="ipa">ˈlaʊ̯tˌveːɐ̯t</span>]
:[https://de.wiktionary.org/wiki/Hilfe:H%C3%B6rbeispiele Hörbeispiele:] [[file:15px-Loudspeaker.svg.png|alt=Lautsprecherbild|15x15px]]&nbsp;[https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9f/De-Lautwert.ogg Lautwert]<sup>&nbsp;([https://de.wiktionary.org/wiki/Datei:De-Lautwert.ogg Info])</sup>
<p title="Sinn und Bezeichnetes (Semantik)">Bedeutungen:</p>
:[1] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' der [https://de.wiktionary.org/wiki/Sprachlaut Sprachlaut], für den ein [https://de.wiktionary.org/wiki/Schriftzeichen Schriftzeichen] steht
<p title="Etymologie und Morphologie">Herkunft:</p>
:[https://de.wiktionary.org/wiki/Determinativkompositum Determinativkompositum] aus ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Laut Laut]'' und ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Wert Wert]''
<p title="Verwendungsbeispielsätze">Beispiele:</p>
<p title="Verwendungsbeispielsätze">Beispiele:</p>
:[1] „Was die genauen von den Hieroglyphen wiedergegebenen ''Lautwerte'' betrifft, glaubte Champollion im hebräischen Alphabet die engste Analogie zu finden und widmete ihrer Untersuchung des Rest des dritten Kapitels.“<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-1 [1]]</sup>
:[1] „Was die genauen von den Hieroglyphen wiedergegebenen ''Lautwerte'' betrifft, glaubte Champollion im hebräischen Alphabet die engste Analogie zu finden und widmete ihrer Untersuchung des Rest des dritten Kapitels.“<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-1 [1]]</sup>
:[1] „Es sieht so aus, als ob wir niemals in der Lage sein werden, irgendeine der vorindogermanischen Sprachen aus der Periode der alteuropäischen Schriftkultur zu individualisieren, gescheige denn ''Lautwerte'' oder Silbenstrukturen einer solchen mit den Zeichen der altbalkanischen Schrift zu assoziieren.“<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-2 [2]]</sup>
:[1] „Es sieht so aus, als ob wir niemals in der Lage sein werden, irgendeine der vorindogermanischen Sprachen aus der Periode der alteuropäischen Schriftkultur zu individualisieren, geschweige denn ''Lautwerte'' oder Silbenstrukturen einer solchen mit den Zeichen der altbalkanischen Schrift zu assoziieren.“<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-2 [2]]</sup>
:[1] „Als Rawlinson Ende 1836, nach Bagdad zurückgekehrt, dort von Oberst Taylor die Keilschriftalphabete von Grotefend und (das erborgte von) Saint-Martin erhält, hat er selbst bereits mehr ''Lautwerte'' bestimmt als die beiden genannten Forscher, die sich obendrein widersprechen, zusammengenommen.“<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-3 [3]]</sup>
:[1] „Als Rawlinson Ende 1836, nach Bagdad zurückgekehrt, dort von Oberst Taylor die Keilschriftalphabete von Grotefend und (das erborgte von) Saint-Martin erhält, hat er selbst bereits mehr ''Lautwerte'' bestimmt als die beiden genannten Forscher, die sich obendrein widersprechen, zusammengenommen.“<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-3 [3]]</sup>
:[1] „Es gibt heute nur wenige Sprachen, in denen das q ohne ein nachfolgendes u vorkommt (etwa im Albanischen und Arabischen), und auch im Deutschen kommt das q aus historischen Gründen nur als sogenannter Digraph beziehungsweise Doppelbuchstabe mit einem u vor und trägt noch immer, wie zu lateinischen Zeiten, den ''Lautwert'' /kv/.“<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-4 [4]]</sup>
:[1] „Es gibt heute nur wenige Sprachen, in denen das q ohne ein nachfolgendes u vorkommt (etwa im Albanischen und Arabischen), und auch im Deutschen kommt das q aus historischen Gründen nur als sogenannter Digraph beziehungsweise Doppelbuchstabe mit einem u vor und trägt noch immer, wie zu lateinischen Zeiten, den ''Lautwert'' /kv/.“<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Lautwert#cite_note-4 [4]]</sup>
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Version vom 26. Mai 2024, 07:33 Uhr

Laut–Wert, nhdt.-dt., Wrtdtng: zum Sprachlaut eine in Klammern gesetzte Schriftzeichenfolge als Angabe des als Wert verstandenen jeweiligen Sprachlaut in dessen AAusspraache, wie eiin Schriftzeichen der jeweiligen gesprochen wird, somit die Aussprache eins Schriftzeichen je nach Sprache veränderlich oder anders sein kann; vglw. Die Römer übernahmen das Alphabet von den Griechen in seiner westgriechischen Form. Dort hatte das Schriftzeichen X den Lautwert [ks], im Gegensatz zum Ostgriechischen, wo er [kʰ] lautete.


Singular Plural
Nominativ der Lautwert die Lautwerte
Genitiv des Lautwertes
des Lautwerts
der Lautwerte
Dativ dem Lautwert
dem Lautwerte
den Lautwerten
Akkusativ den Lautwert
Worttrennung: Laut·wert,

Plural: Laut·wer·te

Aussprache: IPA: [ˈlaʊ̯tˌveːɐ̯t]

Bedeutungen: [1] Linguistik: der Sprachlaut, für den ein Schriftzeichen steht

Beispiele:

[1] „Was die genauen von den Hieroglyphen wiedergegebenen Lautwerte betrifft, glaubte Champollion im hebräischen Alphabet die engste Analogie zu finden und widmete ihrer Untersuchung des Rest des dritten Kapitels.“[1]
[1] „Es sieht so aus, als ob wir niemals in der Lage sein werden, irgendeine der vorindogermanischen Sprachen aus der Periode der alteuropäischen Schriftkultur zu individualisieren, geschweige denn Lautwerte oder Silbenstrukturen einer solchen mit den Zeichen der altbalkanischen Schrift zu assoziieren.“[2]
[1] „Als Rawlinson Ende 1836, nach Bagdad zurückgekehrt, dort von Oberst Taylor die Keilschriftalphabete von Grotefend und (das erborgte von) Saint-Martin erhält, hat er selbst bereits mehr Lautwerte bestimmt als die beiden genannten Forscher, die sich obendrein widersprechen, zusammengenommen.“[3]
[1] „Es gibt heute nur wenige Sprachen, in denen das q ohne ein nachfolgendes u vorkommt (etwa im Albanischen und Arabischen), und auch im Deutschen kommt das q aus historischen Gründen nur als sogenannter Digraph beziehungsweise Doppelbuchstabe mit einem u vor und trägt noch immer, wie zu lateinischen Zeiten, den Lautwert /kv/.“[4]