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„KÜZKDWH/45“ – Versionsunterschied

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Die Seite wurde neu angelegt: „▶Die kritischen Überlegungen zur Konsensustheorie der Wahrheit in ihrer jüngsten Gestalt bei Habermas betrafen drei ineinander verschränkte Fragen. Die Antworten lassen sich in drei Thesen zusammenfassen: ''These 1:'' Weil im Ausdruck ,Wahrheitstheorie' ein in sich gestuftes Feld von Problemen angesprochen ist, erscheint die Suche nach einer einzigen, in sich homogenen Wahrheitstheorie nicht als sinnvo…“
 
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''These 2;'' Ein umfassenderer Begriff von Wahrheitstheorie macht gerade auch solche Überlegungen erforderlich, die Habermas für eine Wahrheitstheorie glaubt verwerfen zu müssen, so die einer transzendentalen Kritik. Darüber hinaus kommt Habermas’ eigene Theorie nicht ohne Elemente jener Theorien aus, die er ausdrücklich ablehnt, ohne Elemente einer Kohärenz- und einer Korrespondenztheorie.
''These 2;'' Ein umfassenderer Begriff von Wahrheitstheorie macht gerade auch solche Überlegungen erforderlich, die Habermas für eine Wahrheitstheorie glaubt verwerfen zu müssen, so die einer transzendentalen Kritik. Darüber hinaus kommt Habermas’ eigene Theorie nicht ohne Elemente jener Theorien aus, die er ausdrücklich ablehnt, ohne Elemente einer Kohärenz- und einer Korrespondenztheorie.


''These 3:'' Der Begriff des Konsenses eignet sich deshalb weder als Kriterium noch als Bürge für Wahrheit, weil er für Habermas nur normativ verstanden einen Sinn hat, dann aber selbst mit Bezug auf Wahrheit und ihre Kriterien der Kohärenz und der Korrespondenz zu bestimmen ist.<noinclude>[[KÜZKDWH/44|◀]][[KÜZKDWH|▶]]
''These 3:'' Der Begriff des Konsenses eignet sich deshalb weder als Kriterium noch als Bürge für Wahrheit, weil er für Habermas nur normativ verstanden einen Sinn hat, dann aber selbst mit Bezug auf Wahrheit und ihre Kriterien der Kohärenz und der Korrespondenz zu bestimmen ist.
 
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Aktuelle Version vom 29. Juli 2024, 17:40 Uhr

▶Die kritischen Überlegungen zur Konsensustheorie der Wahrheit in ihrer jüngsten Gestalt bei Habermas betrafen drei ineinander verschränkte Fragen. Die Antworten lassen sich in drei Thesen zusammenfassen:

These 1: Weil im Ausdruck ,Wahrheitstheorie' ein in sich gestuftes Feld von Problemen angesprochen ist, erscheint die Suche nach einer einzigen, in sich homogenen Wahrheitstheorie nicht als sinnvoll.

These 2; Ein umfassenderer Begriff von Wahrheitstheorie macht gerade auch solche Überlegungen erforderlich, die Habermas für eine Wahrheitstheorie glaubt verwerfen zu müssen, so die einer transzendentalen Kritik. Darüber hinaus kommt Habermas’ eigene Theorie nicht ohne Elemente jener Theorien aus, die er ausdrücklich ablehnt, ohne Elemente einer Kohärenz- und einer Korrespondenztheorie.

These 3: Der Begriff des Konsenses eignet sich deshalb weder als Kriterium noch als Bürge für Wahrheit, weil er für Habermas nur normativ verstanden einen Sinn hat, dann aber selbst mit Bezug auf Wahrheit und ihre Kriterien der Kohärenz und der Korrespondenz zu bestimmen ist.

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Einzelnachweise