„Kausalismus“ – Versionsunterschied
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Der Kausalismus geht davon aus, dass Verhalten und Handlungen das Ergebnis früherer [[mentale Zustände|mentaler Zustände]] wie [[Überzeugungen]], [[Wünsche]] oder [[Absichten]] sind und nicht das Ergebnis eines gegenwärtigen bewussten Willens, der das [[Handeln]] einer Person leitet. | |||
Einer der bedeutendsten Vertreter dieser Ansicht war [[Donald Davidson]] (Philosoph), der glaubte, „dass [[Handlungsgrund|Gründe]] Handlungen nur insoweit erklären, als sie die Ursachen dieser Handlungen sind“.<ref>Frankfurt, Harry. 1988. "The Problem of Action", in ''The Importance of What We Care About.'' Cambridge: Cambridge UP.</ref> Seine Ansichten wurden im Wesentlichen in seinem berühmten Aufsatz „Actions, Reasons and Causes“ (1963) dargelegt.<ref>[[wikipedia:Alfred_R._Mele|Mele, Alfred]]. 1997. "Introduction", in ''Philosophy of Action''. Oxford: Oxford UP.</ref> | |||
Causalism is in accord with how most people have traditionally explained their actions, but critics point out that certain habitual actions such as scratching an itch are only noticed during or after the fact, if at all, making the causalist explanation that such behaviors have a mental antecedent that isn’t recalled seem ad hoc. | |||
Der Kausalismus steht im Einklang mit der [[Art und Weise]], wie die meisten Menschen traditionell ihre Handlungen erklären. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass gewisse gewohnheitsmäßige Handlungen, wie etwa das Kratzen eines Juckreizes, wenn überhaupt, nur während oder im Nachhinein bemerkt werden. Dadurch erscheint die kausalistische Erklärung, dass solche Verhaltensweisen einen mentalen Vorläufer haben, an den man sich nicht ad hoc erinnert.<div class="reflist">{{Anmrkng Enzlnchws}}</div> | |||
Version vom 30. Juli 2024, 16:36 Uhr
Der Kausalismus geht davon aus, dass Verhalten und Handlungen das Ergebnis früherer mentaler Zustände wie Überzeugungen, Wünsche oder Absichten sind und nicht das Ergebnis eines gegenwärtigen bewussten Willens, der das Handeln einer Person leitet.
Einer der bedeutendsten Vertreter dieser Ansicht war Donald Davidson (Philosoph), der glaubte, „dass Gründe Handlungen nur insoweit erklären, als sie die Ursachen dieser Handlungen sind“.[1] Seine Ansichten wurden im Wesentlichen in seinem berühmten Aufsatz „Actions, Reasons and Causes“ (1963) dargelegt.[2]
Causalism is in accord with how most people have traditionally explained their actions, but critics point out that certain habitual actions such as scratching an itch are only noticed during or after the fact, if at all, making the causalist explanation that such behaviors have a mental antecedent that isn’t recalled seem ad hoc.
Der Kausalismus steht im Einklang mit der Art und Weise, wie die meisten Menschen traditionell ihre Handlungen erklären. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass gewisse gewohnheitsmäßige Handlungen, wie etwa das Kratzen eines Juckreizes, wenn überhaupt, nur während oder im Nachhinein bemerkt werden. Dadurch erscheint die kausalistische Erklärung, dass solche Verhaltensweisen einen mentalen Vorläufer haben, an den man sich nicht ad hoc erinnert.
- ↑ Frankfurt, Harry. 1988. "The Problem of Action", in The Importance of What We Care About. Cambridge: Cambridge UP.
- ↑ Mele, Alfred. 1997. "Introduction", in Philosophy of Action. Oxford: Oxford UP.