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Kausalismus

aus AufEinWort, der freien Forschung

kausal-ismus

Der Kausalismus geht davon aus, dass Verhalten und Handlungen das Ergebnis früherer mentaler Zustände wie Überzeugungen, Wünsche oder Absichten sind und nicht das Ergebnis eines gegenwärtigen bewussten Willens, der das Handeln einer Person leitet.

Einer der bedeutendsten Vertreter dieser Ansicht war Donald Davidson (Philosoph), der glaubte, „dass Gründe Handlungen nur insoweit erklären, als sie die Ursachen dieser Handlungen sind“.[1] Seine Ansichten wurden im Wesentlichen in seinem berühmten Aufsatz „Actions, Reasons and Causes“ (1963) dargelegt.[2]

Causalism is in accord with how most people have traditionally explained their actions, but critics point out that certain habitual actions such as scratching an itch are only noticed during or after the fact, if at all, making the causalist explanation that such behaviors have a mental antecedent that isn’t recalled seem ad hoc.

Der Kausalismus steht im Einklang mit der Art und Weise, wie die meisten Menschen traditionell ihre Handlungen erklären. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass gewisse gewohnheitsmäßige Handlungen, wie etwa das Kratzen eines Juckreizes, wenn überhaupt, nur während oder im Nachhinein bemerkt werden. Dadurch erscheint die kausalistische Erklärung, dass solche Verhaltensweisen einen mentalen Vorläufer haben, an den man sich nicht ad hoc erinnert.

Einzelnachweise

  1. ↑ Frankfurt, Harry. 1988. "The Problem of Action", in The Importance of What We Care About. Cambridge: Cambridge UP.
  2. ↑ Mele, Alfred. 1997. "Introduction", in Philosophy of Action. Oxford: Oxford UP.